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Nach Stammheim, Dealer
 
 
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Nach Stammheim, Dealer [Broschiert]

Michael Kiesen
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Produktinformation

  • Broschiert: 206 Seiten
  • Verlag: Pendragon; Auflage: 1., Aufl. (1. März 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865320457
  • ISBN-13: 978-3865320452
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 10,8 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 788.095 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Michael Kiesen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Eine Frau wacht eines Nachts auf, als ihr jemand mit einer Stablampe ins Gesicht leuchtet. Es ist ein Polizist, der mit acht anderen eine Hausdurchsuchung durchführt. Ihr Mann wurde verhaftet. Mehr sagt man ihr nicht. Was ist wirklich geschehen? Und wird der Anwalt seinen Freund vor Knast und Abschiebung retten können?

Über den Autor

Michael Kiesen ist Autor und lebt in Stuttgart. Von Kiesen sind im Pendragon Verlag die Romane "Freunde in Manhattan" 1983, "Die Wüste bei Stuttgart" 1989, "Menschenfalle" 1992, "Die spiegelnde Strafe" 1996 sowie die Krimis "Der nackte Sohn" 2003, "Ein Mord auf den es nicht ankommt" 2004 und "Stuttgart Frühlingsfest" 2006 erschienen.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
gut recherchiert 8. September 2008
Format:Broschiert
Nach Stammheim Dealer ist von der Schreibweise ein sehr ungewöhnlicher Roman in der Krimiliteratur.
David der Erzähler aus der Ich-Perspektive erzählt dem Leser die Geschichte seines besten Freund Enver. Dazu nutzt er seine eigene Perspektive, aber auch Briefe an seinen Freund um den Leser immer weiter in die Geschichte reinzuweben.
David ist der beste Freund von Enver und völlig überrascht als Enver als Dealer festgenommen wird. Enver hat doch Frau und Kind und außerdem ist er doch nicht Drogensüchtig.
David kämpft mit Envers Frau, um seine Freilassung doch hat alles den Anschein das man den Albaner so schnell wie möglich ausweisen will aus Deutschland. Auch der Anwalt scheint nicht korrekt zu arbeiten und scheint mit dem Deutschen Rechtssystem unter einer Decke zu stecken.
Doch David bemerkt auch dass er seinen Freund noch lange nicht kennt....

Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und man weiß als Leser nicht, wie man sich nun verhalten soll. Stellt man sich auf die Seite Envers oder ist da was dran an den Drogengerüchten.
Michael Kiesen hat sehr gut recherchiert. Er zeigt den Lesern Einblicke in den Gefängnisalltag ob nun in der Untersuchungshaft oder im Strafvollzug. Besonders an die Nieren geht es wenn man merkt wie schnell man doch abgestempelt ist wenn man eben nicht ein Deutscher ist. Wie viel Macht doch das Rechtssystem hat wenn einen nicht die Nase passt.

Ein Manko gab es leider doch in dem Roman. Leider wurde nicht offensichtlich warum David so sehr für Enver kämpft. Es wurde zwar angedeutet das er sich erhofft im Alter jemanden zu haben der für ihn da ist aber muss ich wohl als Leser von ausgehen das es sich einfach nur um Nächstenliebe handelt.

Ich mochte die Gestaltung wie der Leser immer weitere Infos erhält um den Fall auf die Spur zu kommen so das ich sicher noch weitere Werke Kiesen`s lesen werde. Kiesen kam ohne Mord aus und es gab keine blutrünstigen Szenen so das auch junge Krimiliebhaber dieses Buch ohne Vorbehalte lesen können.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Erschreckend schlecht 2. März 2008
Format:Broschiert
Es ist erschreckend wie der Autor mit der Teufelsdrogen Heroin und den Verbrechern die sie verbreiten umgeht.
Eine Verharmlosung wie in diesem Buch, das sprachlich auch nicht sehr
gelungen ist, ist ein Schlag ins Gesicht für jede Familie die Kinder an die Drogen verloren haben.
Nicht die Dealer sind die Opfer!
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Enzio
Format:Broschiert
Dealer sind Boten des Satans. Das ist die allgemeine Meinung. Oft übernehmen Migranten diesen riskanten Job. Sie kommen mittellos und ohne Ausbildung in ein fremdes Land und wollen rasch an dem Wohlstand teilhaben. So auch der junge Albaner in dem authentisch wirkenden Roman "Nach Stammheim, Dealer". Er hilft einem Kumpel bei einer Schlägerei, wird schwer verletzt, will sich rächen, holt einen Cousin aus Skopje, einen Junkie, der den Albaner mit einer drogensüchtigen Unternehmerin bekannt macht. Der Albaner erliegt der Verlockung, bei ihr was zu verdienen. Uns sie sagt dann bald danach bei der Polizei gegen ihn aus.
Erzähler der Geschichte ist ein deutscher Freund des Albaners, der über dessen Verhalten sehr verärgert ist, dann aber die Verräterin zu hassen beginnt. Es fragt sich, wohin dieser Hass führt.
Und der junge Albaner erduldet nun alle Erniedrigungen, die eine Folge der Verhaftung sind, wie Leibesvisitationen etc. Er ist ganz rasch aufgeflogen, hat fast nichts verdient, riskiert die Abschiebung. Es hat sich nicht gelohnt, unabhängig davon, dass es nicht zu verantworten ist, Leute mit Drogen zu versorgen. Allerdings ist es in dieser Geschichte nur eine Abnehmerin, die bereits abhängig war.
Man erfährt allerlei Interessantes aus einem Milieu, das nicht alltäglich ist.
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