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Nach der Bombe: Roman
 
 
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Nach der Bombe: Roman [Taschenbuch]

Philip K. Dick
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Heyne Verlag (1. November 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453530047
  • ISBN-13: 978-3453530041
  • Originaltitel: Dr. Bloodmoney or how we got along after the bomb
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 131.054 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»In einer Zeit, in der die meisten Science-Fiction-Autoren des 20. Jahrhunderts hoffnungslos veraltet wirken, liefert Dick uns eine Vision der Zukunft, die den Zeitgeist trifft!« (Rolling Stone )

Kurzbeschreibung

Eine einzigartige Satire: Noch böser als Stanley Kubricks „Dr. Seltsam“!

Die Erde nach einem verheerenden Atomkrieg: Im kalifornischen West Marin County scheint das Leben weiterzugehen wie bisher – die Menschen gehen zur Arbeit, sehen fern und suchen ihre Psychiater auf. Doch tatsächlich hat sich alles völlig verändert...

Sieben Jahre nach dem Dritten Weltkrieg geht das Leben im idyllischen West Marin County unweit von San Francisco seinen gewohnten Gang – fast so, als wäre die Bombe nie gefallen. Die Menschen treiben einen regen Tauschhandel und setzen nach und nach die Errungenschaften der Technik wieder instand. Wenn da nur nicht dieses Mädchen wäre, dessen Zwillingsbruder in ihrem eigenen Körper heranwächst. Wenn da nicht Hoppy Harrington wäre, ein von einem früheren Atomunfall Schwerstbehinderter, der plötzlich rätselhafte telepathische Kräfte in sich entdeckt. Und wenn da nicht dieser Mann wäre, Dr. Bruno Bluthgeld, ein durchgedrehter Atomphysiker, dem ein Nuklearkrieg offenbar nicht genug ist …

Geschrieben am Höhepunkt des Kalten Krieges, geht Philip K. Dick mit diesem Buch weit über die nukleare Paranoia der 60er Jahre hinaus und entwirft das Bild einer Zivilisation, die der unseren auf erschreckende Weise ähnelt. »Nach der Bombe« ist sein düsterster und zugleich menschlichster Roman.


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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Grotesk und bitterböse 16. Januar 2005
Von Torsten Scheib VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Visionen vom nuklearen Ende der Zivilisation bzw. den Folgen eines nuklearen Atomkrieges gehören sicherlich mit zum Schrecklichsten, was es in der zeitgenössischen Science-Fiction bzw. modernen Unterhaltungsliteratur zu lesen gibt - nicht zuletzt auch deshalb, weil aus solchen "Fiktionen" sehr schnell Realität werden kann. Grund genug also auch für Philipp K. Dick, 1965 die Dinge einmal aus seiner Sicht anzugehen.
Herausgekommen ist mit "Nach der Bombe" einer der vielleicht besten und auf jeden Fall originellsten Texte, die den globalen Holocaust im Mittelpunkt stehen haben. Doch Dicks Roman behandelt das "Wie" oder das "Warum" eher nur kurz, dafür umso erschreckender. Dank seiner neutralen, nüchternen Erzählweise kommt das Grauen umso hässlicher und furchtbarer daher. Was danach - genauer gesagt sieben Jahre später - auf das Unvorstellbare folgt, sind zum einen die Folgen des radioaktiven Niederschlags (u.a. Mutationen und der Rückfall ist post-industrielle Zeitalter), zum anderen aber die typischen Dickschen Ansichten einer Zivilisation, die trotz aller Schrecken und Leiden noch immer die gleiche geblieben ist und im Grunde gar nichts aus ihren Fehlern gelernt hat. Mit dem für ihn ganz eigenen Gespür skizziert Dick Charaktere, die oberflächlich vielleicht verrückt und grotesk wirken mögen, sich bei genauerer Betrachtung allerdings als Reflexionen von niemand geringerem als uns selbst erweisen. Obwohl "Nach der Bombe" bereits in den 60er geschrieben worden war, hat der Roman nicht ein Fünkchen von seiner Faszination und Sogwirkung verloren, die bereits vor vier Jahrzehnten deutlich zu spüren war. Anders als so viele andere mehr oder weniger prominente Kollegen, ist Dick zweifellos das Kunststück gelungen, einen Roman zu schreiben, der zwar in einem bestimmten Zeitabschnitt des 20. Jahrhunderts spielt, dessen Inhalt allerdings zeitlos ist, egal, auf welchen Aspekt des Buches man sich damit beziehen mag.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine satirische Dystopie 23. Oktober 2005
Format:Taschenbuch
"Nach der Bombe" spielt in der Zeit nach dem nuklearen Holocaust - eine klassische Dystopie sollte man meinen. Nun konnte ich aber auch herzlich Lachen bei der Lektüre dieses Buches. Das liegt zum einen an den schrulligen Charakteren die Dick in dieser Geschichte mit "herzlicher Distanz" beschreibt. Auf eine Weise sind es ganz normale Menschen - so "normal" wie Menschen nach einer so apokalyptischen Katastrophe sein können -, zum anderen an einer Menge absurder Ideen, wie etwa mutierte Ratten, die Nasenflöte spielen, aber wohl auch das Zeug zum Buchhalter hätten.

Zum Inhalt: Dick erzählt die Gesichte der Einwohner eines kleinen Dorfes nach dem Zusammenbruch der Gesellschaft. Für manche ist das Schicksal der gefallenen Bomben eine Last, aber viele ziehen sich ihren Vorteil daraus. So zum Beispiel der technisch Begabte Phokomelus - ein Schwerbehinderter, der plötzlich große Wichtigkeit für die Gesellschaft bekommt, oder der schwarze Aushilfsverkäufer, der nun Fallen für Mutantenratten vertreibt, und damit sehr gut verdient. Auch der Verursacher der Katastrophe lebt in dem Dorf - natürlich Incognito. Doch seine Tarnidentität hält nicht lange.

In seinem speziellen Genre ist dieses Buch einzigartig. Nicht nur aufgrund des Humors sondern es entzieht sich auf erfrischende Weise dem Action-Trend und jeglichem Weltuntergangspathos. Dick erzählt keine Geschichte von Helden, die die Welt retten, sondern einfach nur, dass das Leben weiter geht, und weiter, und weiter, und weiter...

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21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die radioaktive Idylle 8. Oktober 2004
Format:Taschenbuch
So sieht nun also die Welt nach dem atomaren Holocaust aus: die nahezu perfekte Idylle eines kleinen Dorfes irgendwo in der Provinz. Man könnte sich an der liebevollen Schilderung des Landlebens erwärmen, wären da nicht die allgegenwärtigen Folgen der radioaktiven Verseuchung ...

So zum Beispiel die siebenjährige Edie, die ihren Zwillingsbruder Bill in sich trägt, den niemand außer ihr hören kann. Sein einziges Talent, die Stimmen von Toten nachzuahmen, ist allerdings ein schwacher Trost dafür, niemals das Licht der Welt erblicken zu können.

Sicherlich ist der Roman keins der Hauptwerke des Autors. Aber die Zeit der Entstehung (1963) läßt bereits ahnen, dass Dick sich auch hier von seiner besten Seite zeigt: weniger in Hinblick auf versponnen-paranoide Mutmaßungen über die Fragwürdigkeit des Realen als vielmehr im Sinne seiner ungezügelten Fabulierlust vor dem Hintergrund einer ernsthaften Bedrohung der Menschheit und Menschlichkeit.

Eine Satire zweifellos, und wie wohl jede gute Satire lebt auch dieses Buch von der Spannung zwischen unterschwelligem Zynismus und aufrichtigem Interesse der Darstellung. Dies gepaart mit dem Comic-haften Einfallsreichtum des visionären SF-Autors ergibt ein Bild des post-atomaren Lebens, das bei aller Komik verstörender wirkt, als es jeder Versuch einer realistischen Schilderung sein könnte.

Für Fans von Philip K. Dick ohnehin eine Pflichtlektüre. Für alle anderen ein kurzweiliges Lesevergnügen mit Tiefgang.

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Die neuesten Kundenrezensionen
Das Leben geht irgendwie weiter - hoffentlich nicht so
Die Geschichte von den Stehauf-Menschen und deren Drang nach Normalität wurde gut erzält und ich konnte mir die beschriebenen Personen, wie auch deren Verhalten... Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von e-frogman veröffentlicht
Beängstigend aber auch hoffnungsvoll
Philip K. Dick schafft es in seinem Sci-Fi Roman "Nach der Bombe" den Leser in eine Post-Apokalyptische Welt, nach einem möglichen 3ten Weltkrieg, zu versetzen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Redaktion BookOla veröffentlicht
K. Dick in Hochform
Ein hervorragendes Buch über Charaktertransformationen! Es macht einfach Spaß sich Gedankenspielereien hinzugeben, was aus Menschen wird, wenn sich die Gesellschaft in... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von einQuerolant veröffentlicht
Sehr originell
Nach der Bombe ist bezüglich des Inhalts ein sehr originelles Buch. Viele der Ideen sind an und für sich schon einmalig, beispielsweise ein in einem Satellit... Lesen Sie weiter...
Vor 16 Monaten von Sven Dienstbach veröffentlicht
Beeindruckend aber nicht ausnahmslos überzeugend
West Marin, Kalifornien, ein kleiner Ort Anfang der Achtziger Jahre und ein knappes Jahrzehnt nach einer atomaren Katastrophe:
An die Verstrahlung und die mutierten Menschen,... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Februar 2010 von chrisp
Was wäre wenn...
...sich auf einen Schlag alles ändert?

Nach der Bombe ist der Stoff aus dem im kalten Krieg die Träume waren. Ober wohl besser die Alpträume. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. Januar 2007 von Henne
Gesellschaftsfallout
Der Titel ist inhaltsgebend zu verstehen. "Nach der Bombe" spielt nach dem nuklearen Weltkrieg. Hierbei kommt es Dick allerdings nicht auf die Schilderung von Strassenkämpfen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Dezember 2006 von -
Geheimtip für Dick-Fans
P.K. Dick schafft es auch in diesem Roman durch "verrückte" Charaktere zu fesseln.

Eine Gesellschaft, die sich nach einer atomaren Katastrophe neu erschafft als... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Mai 2006 von formerly
typisch dick, dennoch etwas stört mich
Dieses Buch ist zu allererstmal genial. Der Versuch nach der Bombe weiterzumachen und alle Laster der menschlichen Zivilisation aufrecht zu erhalten, ist genial von Dick... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 19. Juli 2005 von S. Tröbs
Ein typischer Dick
Post apokalyptisches Buch das zum Nachdenken anregt. Weit weg von einer realistischen atomaren nachwelt doch Dick schrieb dieses Buch als die Öffentlichkeit keine Ahnung von... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Juli 2005 von Stefan Sturm
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