weddingedit Hier klicken muttertagvatertag Cloud Drive Photos Kamera16 Learn More madamet Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic hama Autorip GC FS16

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen5
4,4 von 5 Sternen

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 9. Januar 2005
Der Titel wird dem Buch zwar nicht zu 100% gerecht - aber trotzdem ist dieses Büchlein "Der Schlüssel zu Harry Potter". Michael Maar scheint nur anfangs die Handlung der Potter-Romane zu referieren; schnell kommt er ins Schwärmen, das über die neutrale Darstellung weit hinauswächst. Dabei stellt er gekonnt die Qualität der Bücher heraus, beleuchtet einzelne Handlungselemente und stellt sie einander gegenüber, wobei sein Detailblick dem Leser neue Potter-Perspektiven eröffnet. Sehr zu schätzen ist die Tatsache, daß Maar die englischen Originale ebenfalls gelesen hat und auf gewisse Diskrepanzen und Probleme der deutschen Übersetzung hinweist.
Erst gegen Ende des Bändchens kommt er zur Kernfrage, die seinen Titel bildet - und beantwortet sie zwar knapp, aber gerade anhand des vierten Potter-Bandes sehr einleuchtend, manchmal fast verblüffend. Ein Statement zum fünften Potter-Buch fehlt nicht, also ist Maars Buch (noch) einigermaßen aktuell.
Meine Einschätzung: Wer Harry Potter mag, wird Michael Maars "Schlüssel" lieben!
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2007
Michael Maar ist ein anerkannter Literaturkritiker, und erfreulicherweise einer, der auch für "Laien" verständlich schreibt. Seine Zeitungsartikel und - interviews zu Harry Potter sind absolut erfrischend, so wenn er Severus Snape - zu Recht - shakespearehafte Züge bescheinigt. Ich habe sein Buch gelesen, nachdem ich zum zweiten Mal alle sieben Potter-Bände verschlungen hatte. Deshalb waren für mich die Inhaltsangaben der ersten vier bzw. fünf Bände, auf die sich sein Buch bezieht, natürlich etwas ermüdend, da ich den Plot frisch vor Augen hatte. (Allerdings ist es unglaublich, was man alles vergisst, wie ich beim zweiten Lesen feststellen musste). Außerdem kommt mir der Vergleich mit Nabokov, auf den sich der Buchtitel ja explizit bezieht, etwas zu kurz.
Dennoch habe ich das Bändchen gerne gelesen, allein schon der Prognosen wegen. Zum Teil trafen Maars Prophezeiungen zu, zum Teil nicht. Irgendwie bin ich auch froh, dass ich sein Buch nicht schon vor Beendigung der Harry-Heptalogie angegegangen bin, ich wäre vielleicht auf "dumme" Gedanken gekommen: Wechselt etwa Dumbledore zur finsteren Seite über, gibt es ein großes dunkles Geheimnis um Harrys Eltern? Im Nachhinein kann man das Orakeln ganz entspannt genießen, man weiß nun ja, wie's ausgeht. Allerdings hat Maar recht, wenn er jüngst sagte, dass Rowling einge Fäden lose baumeln ließ. So wissen wir zum Beispiel immer noch nicht, wie Harrys Eltern zu ihrem Reichtum kamen.
Fazit zu Maars Buch: Ein nettes Buch. Man wird nicht groß bereuen, es gelesen zu haben, man muss es aber auch nicht unbedingt lesen, vor allem nicht, wenn man eingefleischter Potter-Fan ist - außer natürlich wegen der Nabokov-Komponente, die Maar aber ruhig noch etwas hätte ausarbeiten können. Für Potter-Novizen ist es aber ein ganz guter Einstieg, allerdings, nur, wenn sie sich nicht vor Spoilern fürchten.
0Kommentar|4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2007
Die Inhaltsangaben der ersten 4 Bücher, die den Großteil des Buches ausmachen, können für Fans etwas ermüdend sein, jedoch macht der Ausblick auf das, was uns vielleicht noch erwarten wird, alles wieder wett. Die Theorien des Autors sind so einleuchtend, aber genial, sodass man sich immer wieder fragen muss, wie man diese eindeutigen Hinweise in den ersten Büchern immer wieder "überlesen" konnte. Leider ist das Buch nicht mehr ganz aktuell (es enthält Beschreibungen der ersten 5 Bände), weshalb einige Theorien des Autors von Joanne K. Rowling bereits widerlegt wurden. Trotzdem finden sich noch immer unzählige Hinweise und Vorausdeutungen mit denen man viel anfangen kann. Aber auch auf inhaltliche Widersprüche des Buches wird aufmerksam gemacht...
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Juli 2011
In diesem Band setzt sich der Germanist und Literaturkritiker Michael Maar mit dem Phänomen Harry Potter auseinander. Das 2002 erschienene Werk hat dabei die ersten 4 Bände der Reihe im Fokus und beinhaltete zudem einen Ausblick auf den 5 Band, der zu diesem Zeitpunkt noch nicht erschienen war.

Die Frage, ob sich das Buch heute überhaupt noch lohnt ist durchaus berechtigt. Es kommt für jeden einzelnen wohl darauf an, was er sich selbst von diesem Werk erwartet. Maar gelingt es auf 200 Seiten einen Einblick in die Geschichte Harry Potters zu geben. Nach Bänden unterteilt nähert er sich der Handlung und pickt dabei exemplarische Stellen heraus, um diese genauer zu beleuchten. Gerade für Neueinsteiger und Neuinteressierte bietet das Buch einen guten und übersichtlichen Einstieg in die Materie.

Aber auch für diejenigen, die die Bücher schon gelesen haben bieten Maars Ausführungen interessante Aspekte, die man beim ersten Lesen so womöglich gar nicht wahrgenommen hat. Er reizt einen dazu an, die Bücher noch einmal zu lesen und sich dabei mehr Gedanken über Symbolik und Bedeutung zu machen. Die Bücher, so zeigt es Maar, stecken voll von unsichtbaren Phänomenen, die sich einem auf den ersten Blick nicht immer erschließen.

Dass er dabei nur auf eine kleine Auswahl an Textpassagen eingehen kann ist selbstverständlich. Der Autor erhebt aber auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Das würde den Rahmen einer kurzen Einführung mehr als sprengen. Mehr soll es aber auch an dieser Stelle nicht sein.
Die Referenzen auf Autoren wie Nabokov halten sich dabei zudem in Grenzen und sind verständlich nachzuvollziehen. Es gelingt Maar auf diese Weise, auch Neueinsteigern Geschmack auf die Lektüre zu machen.

Maar bezieht sich bei seinen Ausführungen vor allem auf die englischsprachige Originalausgabe. Dies ist ein richtiger und sinnvoller Ansatz, da Rowlings literarisches Talent eben in der Originalsprache liegt und viele Anspielungen und sprachlichen Mittel in der Übersetzung nicht mehr durchscheinen. Dieses Vorgehen kann daher auch die Folge haben, dass der ein oder andere sich überlegen mag, die Bücher nun auch noch im Original zu lesen.

Das zum Erscheinungstermin dieses Buches nicht alle Titel der Reihe erschienen waren macht für mich einen besonderen Reiz aus. Maar versucht sich am Deuten und Voraussagen möglicher kommender Ereignisse und es ist interessant zu beobachten, an welchen Stellen er richtige Vorhersagen treffen konnte und an welchen Stellen er sich irrte.

Aus diesen Gründen ist "Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte" ein interessantes, aufschlussreiches und gelungenes Werk. Es reizt die Harry Potter Fans nicht nur zur erneuten genaueren Lektüre und zum Hinterfragen mancher Ereignisse, es leitete auch Neueinsteiger erfolgreich in die Harry Potter Welt ein und macht Lust auf die Originale.

Daher gibt es für Michael Maars "Schlüssel zu Harry Potter" 5 Sterne.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 12. Mai 2010
Inhalt:
Michael Maar erzählt den Inhalt der ersten vier Harry Potter-Bände nach und nimmt in einem Nachwort kurz Bezug auf den fünften Teil der Reihe. Zudem erläutert er mythologische Hintergründe, analysiert Protagonisten und JKRs Charakterisierungen und gibt Prognosen für die Folgebände ab.

Mein Eindruck:
Die Nacherzählung der ersten Bände war für mich eher unnötig, da ich die Harry Potter-Bücher bereits x-mal gelesen und angehört habe, doch Maars Deutungen und Erklärungen waren durchaus interessant. Der Autor verliert sich bisweilen in Spekulationen und wilden Erklärungsmodellen, von denen sich im Nachhinein einige als zutreffend und andere als falsch herausstellen. Seine Schilderungen bringen oft Neues, überraschen, klären auf und erstaunen den Leser. Alles in allem zeigt Maar, dass JKRs Phantasie nahezu unerschöpflich ist, dass die Autorin wenig vorhersehbar ist und dass beschriebene Ereignisse oder die Schicksale ihrer Protagonisten oft nicht die erwartete Wendung nehmen.
Einen Stern ziehe ich ab, denn im Buch wimmelt es von Fehlern (z.B. 'Schlammblütler' statt 'Schlammblüter', 'der schwarze Lord' statt 'der dunkle Lord', 'desapparieren' statt 'disapparieren'; Hagrid verpasst Dudley nicht das Schweineschwänzchen, weil sein Vater Dumbledore beleidigt hat, sondern weil er sich über Harrys Geburtstagskuchen hermacht; Autor schreibt auf Seite 140 'flee-powder' und auf Seite 160 'Floo Network Regulator').

Mein Resümee:
Ein Buch, das meine Potterphilie und meine Verehrung für JKR noch verstärkt hat. Meiner Meinung nach ist das Buch jedoch keineswegs für Leser geeignet, die die Harry Potter-Bücher noch nicht kennen, denn Maar verrät zu viele der überraschenden Wendungen.

Und endlich weiß ich, warum der Mirror of Erised im Deutschen Nerhegeb heißt! Toll!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden