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Na und, ich tanze [Gebundene Ausgabe]

Ben Becker , Fred Sellin
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

4. Oktober 2011
Ben Becker ist der Rockstar unter den deutschen Schauspielern und als Enfant terrible so berüchtigt wie beliebt. Der eigenwillige Künstler hat eine beispiellos vielseitige Karriere gemacht: Am Theater brillierte er im klassischen Rollenfach von Shakespeare bis Genet, aber ebenso als Franz Biberkopf in "Berlin Alexanderplatz", in "Endstation Sehnsucht" oder als Tod im Salzburger "Jedermann". Seine zahlreichen Kino- und Fernsehfilme, darunter "Comedian Harmonists", "Schlafes Bruder", "Sass" oder "Ein ganz gewöhnlicher Jude", haben ihn berühmt gemacht. Mit der Band Zero Tolerance und Platten wie "Und lautlos fliegt der Kopf weg" feierte er auch als Musiker Erfolge, und seine gigantische Bibel-Performance wurde von Tausenden bejubelt. Seine unverwechselbare Stimme – "so finster und kratzig, so voller Pathos, sie allein ist ein Ereignis" ("Die Zeit") – wirkt magnetisch, er weiß um seinen bad boy-Sexappeal, und er liebt die Provokation. Und doch überrascht Ben Becker sein Publikum immer wieder, mit eigenen Theaterprojekten, Hörbüchern, impulsiven Lyrik-Lesungen, mit zärtlichen Kinderbüchern und gelegentlich auch mit öffentlichen Auftritten, bei denen sein Temperament mit ihm durchgeht. In "Na und, ich tanze" erzählt er, was bisher geschah: wo er herkommt, wie er wurde, der er ist – und was ihn antreibt. Seine unbändige Lebensgier und seine großen Erfolge bieten den anekdotenreichen und packenden Stoff für eine Lebensgeschichte, die Spuren hinterlassen hat. Denn, so Ben Becker: "Was man nicht macht, passiert nicht."

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 504 Seiten
  • Verlag: Droemer (4. Oktober 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3426275368
  • ISBN-13: 978-3426275368
  • Größe und/oder Gewicht: 21,4 x 14 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 85.843 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Zusammen mit Fred Sellin ist nun ein 504-seitiges Werk mit über 100 Fotografien entstanden, dass hinter die harten Schale des Ausnahmeschauspielers blickt. Das auch Privates nicht ausspart und trotzdem auf jeder Seite zeigt: Das ist ein ganz Großer, dieser Ben Becker." FRIZZ Magazin Aschaffenburg, 01.11.2011

"Ein erstaunlich nachdenkliches Buch." Jobst-Ulrich Brand Focus Money online, 25.10.2011

"In Gestalt des Schauspielers Ben Becker reift eine Art "neuer Klaus Kinsky" heran." Österreich (A) , 18.10.2011

"Mal rotzig, mal protzig, aber immer präsize, lapidar und pointenhascherisch, aber auch ehrlich und manchmal ratlos lässt Becker sein Leben Revue passieren." Nordsee-Zeitung, 15.10.2011

"Was ihn an- und umtreibt, wie es sich im echten Leben afühlt, dem Teufel in letzter Sekunde von der Schippe zu springen, davon erzählt Schauspieler Ben Becker in seiner Autobiografie "Na und, ich tanze". Und entführt die Leser in ein Leben auf Speed, inszeniert als rasantes Kunststück voller Sex, Drugs and Rock 'n' Roll. Ruhmreiche Auftritte und einsame Abstürze inklusive. Traumtänzer-Prosa eines zarten Harten." stern, 29.09.2011

Über den Autor

Ben Becker, geboren 1964, wuchs in einer Schauspielerfamilie auf. Sein Filmdebüt gab er – noch als Bühnenarbeiter – 1983 an der Seite seines Ziehvaters Otto Sander in der Hochhuth-Verfilmung "Eine Liebe in Deutschland". Zahlreiche Rollen in Film-, Fernseh- und Bühnenprojekten folgten. Für sein schauspielerisches Schaffen wurde Ben Becker mehrfach ausgezeichnet, unter anderem zweimal mit dem Grimme-Preis, mit der Goldenen Kamera und dem Goldenen Vorhang. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin und seiner Tochter in Berlin. Fred Sellin, geboren 1964, arbeitete als Journalist für verschiedene Tages- und Wochenzeitungen und lebt heute als freier Autor in Hamburg. Er veröffentlichte zahlreiche Biographien und hat nun Ben Beckers Lebensgeschichte aufgeschrieben.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ben - Wie er leibt und lebt? 6. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Als Ben Becker Fan war ich natürlich begeistert, als das Buch angekündigt wurde - und bin nicht enttäuscht worden.
Hat man mit 46 Jahren schon genug erlebt um dies der Nation in einer Autobiographie mitzuteilen? Er zumindest hat!!
Erstaunlich eigentlich, daß er sie nicht schon mit 30 geschrieben hat.
Die Familiengeschichte und der Werdegang dieses 'Enfant terrible' ist kurzweilig und stellenweise sehr humorvoll dargestellt. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, da erzählt jemand seine Geschichte wie ihm der Mund gewachsen ist - lebensnah, ungeschminkt, offen.
Ich weiß nicht, ob es 'Na und, ich tanze' auch als Hörbuch gibt. Von Ben Becker mit seiner unvergleichlich einzigartigen Stimme selbst gelesen, wäre es sicherlich ein Highlight und käme sofort auf meine Wunschliste!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bericht aus einem prallen Leben 9. November 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Mitten im Leben steht er, Ben Becker, mit seinen 46 Jahren. Eigentlich kein Lebensalter, in dem in der Regel eine Biographie bereits zwingend notwendig wird. Wenn man andererseits den beruflichen und privaten Weg des Schauspielers Ben Becker ein stückweit mitverfolgt hat, dann macht es durchaus fast schon Sinn, jetzt bereits einen Einblick in dieses prall gefüllte Leben des Schauspielers zu geben. Denn weder in seiner beruflichen Leidenschaft (und der Vielzahl seiner bisherigen Arbeiten und Projekte) als auch in seinem privaten, persönlichen Bereich hat Ben Becker allzu viel ausgelassen. Einer, der sich hereinstürzt, der mit hoher Geschwindigkeit und Leidenschaft und Tiefe arbeitet und lebt, der hat durchaus das ein oder andere Erhellende zu erzählen.

Eindringliche Rollen, Skandale, harte Abstürze, all das stand in diesem Leben bereits an. 'Na und, ich tanze' ist Beckers Antwort auf die vielfachen Darstellungen seiner Person und seiner (vor allem) privaten Seiten in den Medien und der Öffentlichkeit. Ein 'zurecht rücken' und 'klarstellen' soll das Buch sein, da Becker den starken Eindruck hat, das sein öffentlich geprägtes Bild nicht seiner wahren Person entspricht. Ein Buch, das er mit 'dem Tod' beginnt, fast zu erwarten bei einem, der grundlegend jemand ist, der 'gegen den Strich' bürstet (ob er will oder nicht).

Natürlich zunächst nur eine Rolle, dieser Tod, aber schon die ersten Seiten verraten viel über das Selbstbild Beckers, dass durchaus flüssig und interessant in diesem Buch transportiert wird. 'Den Tod spielt man nicht mal eben so runter, jedenfalls ich nicht'. Einer, der 'dem Tod' durchaus ins Auge schon geblickt hat, 2007 bei seinem massiven Zusammenbruch. Ein Zusammenbruch, der ebenso im Buch geschildert wird, wie generell das Exzessive, Auslotende, Hineingehende ins Leben. Alles darf das Leben und die Arbeit sein, zerreißend, berührend, aufregend, nur eines nicht, langweilig.
Soweit könnte man die Lebenshaltung Beckers zusammenfassen, die er über die knapp 490 Seiten des Buches transportiert und mit vielen Fotografien illustriert. Fotografien übrigens, die durchaus treffend das geschriebene Wort ins Bild zu setzen vermögen. Eines der Bilder zeigt den dandyhaft, ordentlich gekleideten Becker mit gezähmter Frisur, einer, der vom äußern Anschein wirkt wie ein gesetzter und beruhigter Bürger, wenn da nicht die tränengeschminkten Wangen wären und dieser intensive, umschattete Blick. Ein Bild eines Menschen, der einerseits ankommen will, vielleicht gar bürgerliche Ruhe sucht und dennoch immer wieder von Natur aus ausbrechen muss, auch auf Kosten der eigenen Befindlichkeit und des eigenen Umfeldes (was ebenfalls dem Buch abzulesen ist).

'Vielleicht spürt man sogar so was wie Sehnsucht nach einem geregelten, bürgerlichen Leben. Man stellt die spießigsten Sachen an und betrügt sich doch nur selbst. Denn tief drinnen ist man immer noch der andere.'

Dass Becker diesen 'anderen' hegt und pflegt, dass ein gutes Stück Stolz und Selbstverliebtheit, ein durchaus auch Hegen des Rufes als 'Enfant terrible' in den Zeilen zum Ausdruck kommt, dass war fast selbstverständlich zu erwarten und, das bedarf es sicherlich auch, eine Vielzahl von Rollen mit solcher Intensität und persönlicher Dichte auf die Bühnen und in die Silmezu bringen, wie Becker es bereits getan hat. Nicht nur seine 'Bibellesung', eigentlich alle Arbeiten, die Becker abgeliefert hat, sprechen eine Sprache in diese Richtung.

Arbeiten und Erlebnisse, die er im Buch ausbreitet, in seiner ihm eigenen, äußerst lockeren Redweise, in denen immer wieder deutlich wird und mitschwingt, dass Becker letztendlich trotz der Seite der Sehnsucht nach Ruhe und einem Lebensrahmen sich (zumindest zur Zeit) immer wieder doch für den anderen, den aufregenden, den intensiven, den 'sich hineinstürzenden' Weg entscheiden wird.
Noch. Denn eines ist ebenfalls diesem Buch abzuspüren. Dass da einer ins Nachdenken geraten ist. Sich durchaus den Fragen nach dem 'immer Kind bleiben wollen' stellt und beginnt, auch andere, gereifte Richtungen des Lebens in sich zu spüren.

Man darf gespannt sei auf die weitere Entwicklung der Person Ben Becker in seiner Arbeit und seinem Leben, einen guten Einblick in seinen Weg bis heute gibt dieses Buch allemal und ist durchaus lesenswert als Zeugnis eines 'leidenschaftlich Lebenden'.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der harte Becker ganz weich 4. Oktober 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Kompliment! Ih ziehe meinen Hut! Dass Becker kein Blatt vor dem Mund nimmt, das kennt man ja, aber dass er so offen und so ehrlich von seinem Leben erzählt, verblüfft mich dann doch. Er spart auch die Geschichten nicht aus, bei denen er selbst nicht als Hero rüberkommt - das hat Größe! Sonst liest man doch oft nur - besonders von Schauspielern - Selbstbeweihräucherungsliteratur. Dazu kommt, dass Becker wirklich was zu erzählen hat: völlig verrückte Geschichten, aber auch lustige und sehr anrührende. Mit wie viel Liebe er von Oma Mannke schreibt, das hat mich sehr berührt. Aber auch die Geschichte seiner Großmutter in der Nazizeit. Mann kann fast nicht glauben, was dieser Mann in "nur" 46 Jahren erlebt hat. Ein dickes Kompliment auch für den Schreibstil. Unaufgeregt und doch pointiert, an vielen Stellen amüsant, an manchen auch sehr sehr traurig (der Tod seiner ersten großen Liebe). Obwohl es fast 500 Seiten sind, war ich in drei Tagen durch. Man will es einfach nicht weglegen, wenn man einmal angefangen hat, weil man sich ständig fragt, was kommt jetzt noch, was ist dann noch passiert. Also, fünf Sterne von mir!
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Ben Becker - authentisch, ehrlich, spannend
Ich mag den facettenreichen Schauspieler Ben Becker sehr gern.

Kurze Infos zu den Autoren:
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Ben Becker, geboren 1964, wuchs in einer... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Heidi Zengerling veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Tolles Buch!
Dieses Buch ist ein Muss für Ben Becker-Fans! Wer sich für das Leben des Schauspielers interessiert, wird hier nicht enttäuscht. Ich habe das Buch "so weg gelesen". Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Stephanie Grünefeld-betten veröffentlicht
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Vorab muss man sagen, dass Ben Becker gut daran getan hat, seine Geschichte in die Hände von Fred Sellin, einem erfahrenen Autor und Journalisten, zu legen. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von S.Frey veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Immer wieder besonders!
Als riesiger Becker-Fan musste ich das Buch natürlich sofort nach dem Erscheinen haben - und bin begeistert. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Annette Klasen veröffentlicht
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Ich hatte mir das Buch von Becker zu Weihnachten gewünscht und habe es kaum aus der Hand legen können. Lesen Sie weiter...
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