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NVA - Premium Stahl Edition - Steelbook (2 DVDs)

Kim Frank , Detlev Buck , Leander Haußmann    Freigegeben ab 6 Jahren   DVD
2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher und Blu-ray-Filme immer versandkostenfrei), auch bei allen Verkäufern, die "Versand durch Amazon" nutzen. Details
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Produktinformation

  • Darsteller: Kim Frank, Detlev Buck, Jasmin Schwiers
  • Regisseur(e): Leander Haußmann
  • Komponist: Paul Lemp, Marcel Blatti
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 2
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: Ufa/DVD
  • Erscheinungstermin: 15. Mai 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000EUMLLW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 50.582 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

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Von der Sonnenallee in die Volksarmee. Leander Haußmanns NVA setzt der unattraktivsten Armee der Welt ein zweifelhaftes Denkmal.

Das Ostalgie-Dreamteam aus Regisseur Leander Haußmann und seinem Drehbuchautor Thomas Brussig hat wieder zugeschlagen. Nach Brussigs DDR-Demontageroman Helden wie wir hatten die beiden mit Sonnenallee und später mit Herr Lehmann Kassenerfolge mit erheiternder Ostalgie und westberliner Wehmut gefeiert. Haußmann, einst als jüngster deutscher Theaterintendant gefeiert, ist jetzt mit NVA definitiv und vermutlich endgültig zum Märchenonkel avanciert.

Der Spaß, den man mit Haußmanns Klamotte haben kann, verhält sich proportional zur eigenen Lebenserfahrung bezüglich armeespezifischen Siechtums. NVA erzählt eine Geschichte aus der unattraktivsten Armee der Welt, der Nationalen Volksarmee NVA, der DDR-Variante der westdeutschen Bundeswehr also. Im Mittelpunkt steht der Romantiker Henrik (Kim Frank) der Ende der 80er Jahre mit ein paar Kumpels zum Wehrdienst eingezogen wird und in der Folge den Rekrutenalltag durchleidet. Unter den permanenten Sticheleien der kleingeistigen Offiziere, allen voran Detlev Buck als Oberst Kalt, leiden alle mehr oder minder gleich. Während Henrik jedoch abends von seiner Liebsten träumt um einen Gegenpol zum tagtäglichen institutionalisierten Stumpfsinn zu schaffen, lehnt sich der aufmüpfige Krüger (Oliver Bröcker) auf und landet schließlich im ostdeutschen schwarzen Loch der Umerziehung: in der legendären Strafeinheit Schwedt.

NVA nähert sich seinem Sujet mit der dem Genre mittlerweile ureigenen Mischung aus Detailversessenheit auf der einen und klamottiger Verklärung auf der anderen Seite. Der unvermeidliche Offkommentar führt ironisierend durch das Geschehen, die Vorstellungskraft des Zuschauers wird mit der Erfahrungswelt der Filmfiguren gleichgeschaltet und das Drehbuch eilt auf der Autobahn von Vorurteil und Klischee durch die Dunkelheit muffiger Kleinbürgerlichkeit. Wie authentisch letztendlich das geschilderte tatsächlich dargestellt wird interessiert nur am Rande. Viel wichtiger ist das befreiende Erlebnis dem Terror aus Langeweile, Spießigkeit und dumpfem Sadismus die ernsthafte Auseinandersetzung zu verweigern. Ob sich dazu eine Nummernrevue eignet, sei dem Urteil des Betrachters überlassen. --Thomas Reuthebuch

Produktbeschreibungen

Wenn der Feind gewusst hätte, wie es bei der Nationalen Volksarmee aussah - die NVA hätte es wohl schon früher nicht mehr gegeben ... Henrik Heidler muss seinen Wehrdienst bei der NVA ableisten und will nur eins: Die nächsten eineinhalb Jahre Zeit unbeschadet überstehen. Bald lernt er Krüger kennen, der nicht willens ist, sich unterzuordnen und keiner Auseinandersetzung aus dem Weg geht. Beide entdecken, dass keine ihrer Überlebensstrategien aufgeht. Die Geschehnisse sind turbulent und Henrik, der schüchtere Romantiker, öffnet in seinen Briefen sein Herz, verliert seine Freundin, gewinnt einen Freund, findet die Liebe und entdeckt schließlich einen Ausweg ...

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
18 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nette, nicht ganz ernst zu nehmende Ostalgie 8. Juni 2006
Die Detailversessenheit des Films ist faszinierend. Ich habe selbst als Wehrpflichtiger in der Wendezeit in der NVA gedient und habe viele Dinge wieder erkannt, die ich fast schon vergessen hatte. Die üblen sanitären Einrichtungen, das Haarschneideritual am ersten Tag... um nur einige zu nennen. Sicher wird das Leben in der NVA verklärt und überzogen dargestellt und zu lachen gab es als Wehrpflichtiger im NVA-Alltag auch recht wenig, aber in erster Linie soll der Film ja der Unterhaltung und nicht der Geschichtsaufarbeitung dienen und das Ziel hat er voll erreicht, finde ich jedenfalls. Vor allen Dingen wird hier die innere Ordnung, die oft seltsame Blüten trieb und nicht selten einfach stumpfsinnig war, sehr schön dargestellt. Auch der Politoffizier, eine Einrichtung die es nur in der NVA gab, ist hervoragend getroffen. Die Herren hatten tatsächlich das unglaubliche Talent stundenlang über die Rolle der Bedeutung zu referieren und dabei die Zeit zu vergessen. Im Übrigen ist nun gerade das nicht nur in der NVA so gewesen. Politniks gab es überall in der DDR. Ich denke da an diverse, nicht enden wollende FDJ-Studienjahre in denen eben solche Vorträge an der Tagesordnung waren. Ich habe mich beim Anschauen des Filmes ziemlich oft dabei ertappt wie ich gesagt habe: "Genau so war das." Also so weit weg von der Wirklichkeit ist der Film dann doch wieder nicht. Ich bin immer wieder erstaunt wie kleinkariert und spießig alles im Nachhinein wirkt. Ich finde, hier einen Film mit tiefen philosophischen Anspruch und eine Geschichtsaufarbeitung zu erwarten ist schon etwas übertrieben. Wichtig für mich als Ossi und NVA-Wehrpflichtigen ist, dass die NVA hier nicht glorifiziert wird. Das hat sie nicht verdient und das findet in diesem Film auch nicht statt. Es wird der NVA-Alltag etwas überzeichnet dargestellt und der ganze, mit Ernsthaftigkeit betriebene, organisierte Schwachsinn der Lächerlichkeit preisgegeben. Ich kann den Film nur jeden empfehlen. Wehrpflichtige Ossis werden sicher einen Teil ihrer Dienstzeit wieder erkennen. Auch Wessis kann ich den Film empfehlen. Schaut ihn euch am besten mit einem Ossi zusammen an, der kann euch dann noch hilfteiche Hindegrundinformationen liefern. Ich wünsche aber auf jedenfall allen viel Spaß dabei.
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5.0 von 5 Sternen film 4. März 2013
Von Amazon bestätigter Kauf
Alles super gelaufen funktion zuper schnell zu mindest für meine wenig keiten
naja was soll ich noch sagen bin am ende
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15 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Militärmärchen 2. April 2006
Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Der Romantiker Henrik Heidler (Kim Frank) muss seinen 18 monatigen Wehrdienst ableisten. Den Dienst fürs Vaterland in der Fidel Castro Kaserne will er möglichst unbeschadet überstehen. Aber sein Kumpel Krüger (Oliver Bröcker) sucht die Konfrontation mit den Vorgesetzten und gefährdet dadurch Heidlers Plan. In einem Umfeld, das die Demontage des Individuums zum Leitsatz erklärt, könnte die Geschichte nicht einfacher ablaufen: Junge Rekruten beim Einzug in die Kaserne, Drangsalierung durch die Stuben Ältesten, Misshandlung durch die Ausbilder, Briefe an die Freundinnen in der Heimat und als Höhepunkt der Liebesakt auf dem Wachturm.

Wie man als Rekrut den Widrigkeiten des militärischen Alltags entflieht, der in seiner Sturheit und Stumpfsinnigkeit in jeder Armee gleich ist, zeigt Leander Haußmann in immer wider neuen komischen Situationen. Lachen bis zur Schmerzgrenze.

„NVA" ist eigentlich ein unmöglicher Filmtitel, fast ein Witz. Der soll es denn auch sein, denn die Nationale Volksarmee ist nur der Name für einen Film, der das Militär für keine Sekunde ernst nimmt. Es ist eine Klamotte, die die Wehrbereitschaft von Anfang bis zum Ende nach Strich und Faden aufs Korn nimmt und auseinander nimmt.

Es darf in dieser gelungenen, von Ironie und Aberwitz gespickten Filmkomödie, viel gelacht werden.

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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Einfach nur peinlicher Klamauk
Freunde aus unserem "Cinema-Club" hatten mich schon vor zwei
Jahren vor diesem Film gewarnt... ach hätte ich nur auf sie gehört,
dann wären nicht 92... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2007 von Muffi
3.0 von 5 Sternen Leander Haußmann kann mehr!
Die neueste Komödie von Leander Haußmann ist leider
nicht so gut wie seine Vorgängerfilme (Sonnenallee,
Herr Lehmann). Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. März 2007 von Markus Brehm
5.0 von 5 Sternen einfach nur zu empfehlen
ich habe zwar nicht bei der NVA meinen grundwehrdienst geleistet un werde dies auch nich bei der BW tun. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. November 2006 von Daniel Zapel
1.0 von 5 Sternen Beleidigung einer ganzen Generation!
Das kommt dabei raus, wenn ein "Wessi" einen Film über die NVA drehen will... Abgesehen von den historischen Fehlern beschäftigt sich das Werk mit einer Armee, die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 8. Oktober 2006 von Dolce
1.0 von 5 Sternen Unerträglich!!!! - 0 Punkte!
Leider gehe ich mit den Bewertungen der anderen nicht konform, denn der Film "NVA" ist ganz locker vom Hocker unerträglich öde und anspruchslos! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Juni 2006 von Wolfgang Roth
1.0 von 5 Sternen Leider langweilig
Nach der gelungenen Sonnenallee eine echte Enttäuschung. Billige Kulisse, spannungsloses Drehbuch, schlechte Besetzung, und Witz wo bist du. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Juni 2006 von Tom
4.0 von 5 Sternen Die Gefechtsschlampen der NVA
Aus reiner Neugier habe ich mir den neuen Film von Leander Haußmann NVA mal im Kino angetan, obwohl ich da so meine Vorbehalte hatte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2006 von Ronald Schubert
2.0 von 5 Sternen Fehlbesetzt
Leander Haußmann zeigt hier den vermeintlichen Alltag des anderthalb jährigen Wehrdienstes in der Nationalen Volksarmee der DDR, inklusive Liebesstory und ganz ganz... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. April 2006 von Grummel
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