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NORMAN MAILER: Die Nackten und die Toten - Verlag: Herbig [Auflage: 1. Auflage]
 
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NORMAN MAILER: Die Nackten und die Toten - Verlag: Herbig [Auflage: 1. Auflage] [Gebundene Ausgabe]


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe
  • Verlag: Herbig; Auflage: 1. Auflage (1950)
  • ASIN: B003BQXE4E
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.631.174 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein Meisterwerk 18. September 2004
Von Wolfsheim
Format:Taschenbuch
Endlich wurde Normal Mailer's Klassiker neu aufgelegt. Ein Buch, das auch nach Jahrzehnten hoch aktuell ist. Mailer schildert hier den zweiten Weltkrieg aus der Sicht von einfachen Soldaten, aber auch Offizieren gegen die Japaner auf einer fiktiven Insel. Schonungslos werden die Motive der einzelnen Personen deutlich. Es ist weniger der Idealismus, der die Menschen zum Krieg zwingt, sondern vielmehr persönliche, egoistische Motive. So zum Beispiel beim Seargent Croft, der für seine Idee ein Menschenleben opfert. Die Soldaten, die aus Angst Ihre eigenen Wünsche und Sehnsüchte unterdrücken und so korrumpiert werden. Mailer zeigt hier gnadenlos die ganzen Psychospiele der Menschen auf, und das Krieg keine glorreihe Sache ist. Er zeigt auch, dass es eigentlich recht wenig "Front-Action" gibt, sondern der Alltag der Soldaten aus warten und langweiligen, teilweise absurden Befehlen besteht. Für mich ein Meilenstein der Literatur, spannend und schnörkellos geschrieben. Fesselend. Die Aussage des Buches lässt sich meines Erachtens nicht nur auf die Armee, sondern nahezu auf jeden Bereich übertragen (z. B. im Berufsleben).
Einziges Manko: es haben sich relativ viele Rechtschreibfehler in das Buch geschlichen. Etwas mehr Sorgfalt wäre hier angebracht gewesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Th. Leibfried TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Mit fünfundzwanzig Jahren vollendete Norman Mailer, Jahrgang 1923, seinen Roman "Die Nackten und die Toten", der mittlerweile zum Klassiker des entsprechenden Genres geworden ist. Auf 860 Seiten schildert Mailer den Kriegsalltag einer amerikanischen Division, die unter der Leitung von General Cummings auf einer von Japanern besetzten Pazifikinsel auf der Südhalbkugel landet und sich auf dem Eiland vorankämpft. Mailer verarbeitet seine eigenen Erfahrungen als Soldat im 2. Weltkrieg an der Pazifikfront.

Die erste Hälfte des Buches beschreibt das weitestgehend langatmige Leben der amerikanischen Einheit über Wochen oder sogar wenige Monate, als der Vormarsch der Amerikaner ins Stocken gerät. Straßenbau und Wachen beschäftigen die Soldaten, selten unterbrochen durch einzelne Gefechte. Mit Hitze, tropischem Regen und Insekten müssen sie die Männer mehr schinden als mit ihren japanischen Gegnern.

Im Mittelpunkt des Romans stehen neben General Cummings dreizehn weitere Männer, darunter ein Offizier und einige Unteroffiziere, die nach dem Stocken des amerikanischen Vormarschs auf Anopopei - der fiktiven Insel - als Gruppe zu einem Aufklärungsunternehmen abkommandiert wird und dabei unter der Leitung des ihnen fremden Leutnants Hearn an und über die Grenzen der menschlichen Fähigkeiten gehen muss, körperlich und mental. Nachdem sich die Gruppe eines Schwerverletzten wegen trennen muss, kommt sie in ihren Einzelteilen an ihre Grenzen und Opfer bleiben nicht aus. Der Part der Aufklärungsexpedition wird von Mailer sehr ausführlich beschrieben, wie generell der Roman nicht durch das Tempo besticht, sondern durch die Tiefe der Beobachtungen, die psychologischen und philosophischen, auch religiösen und gesellschaftskritischen Ausführungen des Autors.

In interessanten Rückblenden wird zwischendurch das vorherige Leben der vierzehn Soldaten beleuchtet: ihre Herkunft, ihre Entwicklung, ihre Motivationen. Mailer schreibt das alles so routiniert, psychologisch fundiert, dass ich mir mehrmals den Autor vor Augen hielt, der beim Schreiben erst Anfang bis Mitte zwanzig war. Eine wirklich außergewöhnliche schriftstellerische Leistung, vielleicht vergleichbar mit Thomas Manns Buddenbrooks", bei dessen Veröffentlichung Mann auch erst sechsundzwanzig war.

Mailer selbst war bis zu seinem Tod im Jahre 2007 erklärter Kriegsgegner, schrieb und redete gegen Vietnam, gegen die NATO-Einsätze im Kosovo und gegen die Bush-Regierungszeit. Er erhielt zweimal den Pulitzerpreis und veröffentlichte eine Reihe von fiktionalen und non-fiktionalen Werken, darunter einige Biografien. Und so zieht sich die Frage nach dem Sinn eines Einsatzes wie dem fiktional geschilderten durch das gesamte Buch. Oder besser: die Erkenntnis der Sinnlosigkeit.

Das Werk ist ein Muss im Kanon der amerikanischen Literatur des letzten Jahrhunderts und unter den Kriegsromanen. Insbesondere, wie oben erwähnt, seine psychologische Tiefe und Dichte sind bemerkenswert.
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12 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Monumentalwerk zum 2.Weltkrieg 16. Dezember 2003
Von Christian von Montfort HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Dieses Buch ist nach allgemeiner Kritik einer der besten Bücher zum 2.Weltkrieg überhaupt. Harvard-Absolvent Norman Mailer meldete sich 1944 freiwillig und kämpfte im Pazifik. 1945-48 schrieb er dann diesen Klassiker. Er beschreibt den Kampf um die fiktive 150-Meilen-Insel Anopopei, einem japanischen Stützpunkt irgendwo in der Südsee, der von den Amerikanern angegriffen wird. Nach der ersten Invasion verhärten sich die Fronten mitten im Dschungel, und über Wochen ziehen sich kleine Scharmützel hin. Das lange Warten in ständiger Angst zermürbt die Männer. Während einer ausführlich beschriebenen Patrouille durch das feindliche Hinterland führen die Männer ihren eigenen kleinen Krieg mit dem ehrgeizigen und rücksichtslosen Sergeant Croft.

Es gibt zwar immer wieder Kampfszenen und Überraschungen, doch es geht in diesem Buch weniger um Action. Mailer beschreibt sehr realistisch den Alltag an der Front, der nur zum kleinsten Teil aus offenen Angriff besteht. Vermehr beschäftigt sich Mailer mit den Menschen, den Gefühlen, den Schicksalen und dem Leidensdruck. Daher der Titel: beim Heranpfeifen einer Granate fühlen sich die Lebenden nackt, da ihre Kleider sie nicht schützen können. Stilistisch besonders gelungen ist der stetige Wechsel zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit - über das ganze Buch hinweg pickt Mailer immer wieder einzelne Männer heraus und beschreibt ihren Werdegang, Kindheit, Elternhaus, die erste Liebe, den ersten Job. Durch diese Betrachung werden die eigentlich anonymen Soldaten personalisiert und die Unterschiede in ihrer Lebenseinstellung und Handeln verständlich.

Es zeigt sich, dass die meisten Jungs eigentlich nette Kerle mit Familie zuhause sind, die das Schicksal zur Armee und schließlich auf diese Insel verschlagen hat. Vereinzelte Bekanntschaften mit Japanern ergeben, dass es sich hier ähnlich verhältt. Zunehmend nimmt der Leser den Kontrast zwischen den Menschen mit ihren bescheidenen Träumen vom Glück gegenüber dem rücksichtslosen Kampf in der Realität war. Das wird noch verstärkt durch die immer wieder beschriebene Schönheit der Natur auf der Südseeinsel, die die traurige Kulisse bildet.

Da eigentlich keiner will, stellt sich die Frage, warum all diese Menschen kämpfen und sterben müssen. Mailer stellt geschickt das Räderwerk der Hierarchie dar. Über alle Ebenen hinweg setzen sich die Beteiligten unter teils überzogenen Erfolgsdruck (u.a.Sergant Crofts Bergbesteigung) und üben mit fast schon kindischen Machtspielchen Druck aus. Dabei werden auch unnötige Totesfälle billigend in Kauf genommen. Wenige 700-Seiten-Bücher schaffen es, so durchgehend zu fesseln wie dieser Klassiker.

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Ganz große amerikanische Literatur
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Veröffentlicht am 30. Dezember 2007 von Polygraph
sollte Pflichtlektüre sein
Um sich ein Bild über die Mentalität und Denkweise der Soldaten im 2.Weltkrieg machen zu können, ist Norman Mailers fulminantes Werk "Die Nackten und die Toten" und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2007 von Wolf_68
Ein Blick in die Zukunft aus dem Jahr 1948
Geschildert wird die Einnahme einer fiktiven Pazifikinsel durch amrerikanische Truppen im 2. Weltkrieg. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Juni 2007 von Tom Kadi
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Schon in seinem Erstlingswerk erweist sich Norman Mailer als ein Mann, der aus dem Bauch schreibt. Im Stile eines Reportes und Augenzeugen, der nicht jedes Wort auf die Goldwaage... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juni 2007 von Tilo
ein panorama des krieges
der amerikaner norman mailer (geb. 1923) war sechs mal verheiratet und hatte neun kinder, trotzdem schaffte er es nebenbei irgendwie auch noch bücher zu schreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2007 von brogdingnagg
Eine unter die Haut gehende Erzählung vom Pazifikkrieg
Dies ist ein sichtlich autobiographisch gefärbter Roman über die Eroberung einer beliebigen Insel im Pazifikkrieg des 2. Weltkrieges. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2006 von Gerd T.
Der amerikanische Remarque
Mailer gelang mit seinem 1948 veröffentlichten Antikriegsroman der große Durchbruch. Das Buch beginnt mit der Landung auf einer Insel im berühmten pazifischen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Dezember 2005 von Viking
Verfluchtes Anopopei!
Der 1948 veröffentlichte Roman „Die Nackten und die Toten" machte den Autor Norman Mailer über Nacht weltberühmt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. März 2005 von F. Martin
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