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Kundenrezensionen

4.2 von 5 Sternen

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von StarlittenAntipathy am 31. Oktober 2002
Format: Audio CD
Dass das "Away from the roots", viele Leute enttäuscht kann ich schon sehr gut verstehen.
David Gray's neue Platte ist definitiv anders als alle Vorgänger, und geht sicherlich auch mehr in die Mainstream-Ecke als alles andere zuvor, doch die Harmonien sind immer noch wunderschön, und zeigen im Liederschmieden. Ganz groß produziert! Reduziert und ruhig, aber nicht zu dünn.
Die Texte sind etwas enttäuschend, Mr. Gray ist etwas besinnlicher und bescheidener geworden, so gibt's nach den Lebens- und Liebeskummertexten auf "White Ladder" mehr optimistische Aussagen wie im poppigen Mit-Sing-Liebesgeständnis "Be Mine". An Qualität mangelt es trotzdem nicht.
Man muss sich wie immer reinhören...
Herrausragende Stücke: Opener "Dead in the water" "Knowhere": Hit-Charakter wie so mancher Track auf White Ladder; "Real Love", und "Other side", das schönste Lied auf der Platte, kann auch lyrisch mit allem vorherigen mithalten. ("Honey now if I am honest I still don't know what love is ...now the flood gates cannot hold all my sorrow all my rage, teardrops fall on every page")...und wunderschöne Harmonien. Kaufen. Niemand bleibt für immer gleich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Schäfer am 3. März 2003
Format: Audio CD
Nach dem bewegenden Album "White ladder" von 1998 erschien im Jahre 2002 endlich das nächste Studiowerk des wohl besten aktuellen Songlieferanten der Welt. Natürlich habe ich mich darüber riesig gefreut. Nachdem ich "A new day at midnight" jedoch die ersten paar Male durchgehört hatte, kam die Scheibe mir etwas nichtssagend vor und ich war leicht enttäuscht.
Es war mir jedoch einst mit "White ladder" ähnlich ergangen, und genau wie damals lösten sich alle Zweifel nach noch intensiverem Hören der CD auf und wurden von Bewunderung abgelöst.
Was das Songwriting angeht, ist David Gray zwar nicht sehr innovativ, aber das ist auch nicht notwendig, wenn man so wundervolle Melodien und Texte im klassischen Folk-Rock-Stil auf die Beine stellen kann. Besonders genial gelungen ist mal wieder seine Kombination aus natürlichen Instrumenten (Gitarre, Klavier) und den Klängen von Synthesizern, Drum Machines und Sound-Samplern. Diese moderne Interpretation des Folk-Rock ist immer wieder ein Erlebnis.
"A new day at midnight" ist, genau wie "White ladder", etwas für Melancholiker, die herbstliches Flair lieben und gerne in bittersüßen, getragenen Melodien und Klangcollagen versinken.
Zu dieser Stimmung passt David's Stimme natürlich perfekt.
Der erste Song, "Dead in the water", ist zugleich der Schwächste, und deshalb etwas unglücklich positioniert.
Das darauffolgende Liebeslied "Caroline", mit interessanter, etwas marzialischer Lyrik versehen, entpuppt sich dagegen schon als Meisterwerk.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Jürgen Naeve am 10. November 2002
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Was sollte nach "White Ladder" noch kommen? Um es kurz zu sagen: "Ein weiteres kleines Meisterwerk"! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Sein Leben lang wird David Gray an "Wh.L." gemessen werden, dass ist der Fluch, wenn ein Album so unglaublich erfolgreich ist. Nur wir Deutschen haben es verstanden, diesen Erfolg erfolgreich zu ignorieren. Und so wird auch mit "A new day at midnight" nur eine Minderheit dieses neue Werk zur Kenntnis nehmen, leider!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mathias Tietke TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. November 2002
Format: Audio CD
Es gibt Musiker, die möchte man für ihre Songs umarmen. Man möchte den Beruf wechseln, um mit ihnen auf der Bühne stehen zu können. Zum Beispiel David Gray. Aber woran liegt das? In Grays Musik wie auch in seinen Lyrics steckt m.E. mehr als nur abwechslungsreiche Sounds, passende Rhythmen, gelungene Tonfolgen oder aneinandergereihte Worte. Man könnte es mit Magie beschreiben oder mit Genie. Beides trifft zu! Das besondere an >A New Day at Midnight< ist ( stärker noch als auf >White Ladder< ) die starke Melancholie beinahe aller Titel, die den Schmerz zunächst vertieft, dann aber auch nahezu auflöst oder transzendiert, u.a. durch die Verbindung, die sich herstellt, oder durch die besondere Stimmung, die sich aufbaut; etwas, das von Tiefe und >Echtheit< geprägt ist, jenseits vom KissFM-und-MTV-F...-dich-in-Knie-Oberflächen-Pop. Nicht von ungefähr wurde Davids Song "Please forgive me" (...If I act a little strange; der erste Titel von "White Ladder") in dem großartigen Film "On the Edge" eingesetzt, ein (irischer)Film über klinisch Depressive und potentielle Selbstmörder auf einer Psychiatriestation, der im April und Mai diesen Jahres auch in deutschen Kinos lief.
Dass sich David Gray letztlich für die Auseinandersetzung mit den Themen >Abschied<, >Verlust<, >Endgültigkeit des Todes< und gegen nette, lockere Pop-Songs entschieden hat, ist ein Glücksfall. Nahezu alle Songs belegen, dass David Gray den -einigermaßen- vergleichbaren Größen der Branche wie Bob Dylan, Kevin Coyne oder Paul Simon durchaus das Wasser reichen kann. Schon der erste Titel >Dead in the Water< zeigt dies auf beeindruckende Weise.
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