156 von 159 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Für Genre Neulinge perfekt geeignet, 7. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars (Computerspiel)
Normalerweise sind für reine Online Rollenspiele, sogenannte "Massive Multiplayer Online Role Playing Games" (MMORPGs) eine monatliche Gebühr fällig.
Wer die nicht bezahlen wollte, dem blieb der Eintritt in die riesengroßen, fantastischen Welten der RPG-Giganten verwehrt."Guild Wars" von ncSoft ist der erste
MMORPG-Titel, der nicht in diese Kerbe schlägt. Doch bedeuten keine monatlichen Gebühren auch gleich, dass das Spiel Qualitativ minderwertig ist? Ich hatte
beim Beta-Event im Januar die Möglichkeit, das Spiel ein Wochenende lang zu testen.
Charaktererstellung
Nach dem Login wechselt das Spiel zur Charaktererstellung. Anders als in den meisten RPGs steht hier nur die Wahl der Klasse zur Auswahl. Eine Bestäigung
für unsere These? Weit gefehlt, denn hier offenbahrt sich die erste Innovation des Spiels. Statt sich auf eine Klasse zu verfestigen, muss sich Spieler für eine
"Primäre" und eine "Sekundäre" Klasse entscheiden.Die Klassen sind im Einzelnen:
- Der Krieger (Warrior): Steht an vorderster Front und teilt im Nahkampf mächtig aus. Besitzt viele Kampffertigkeiten, und ist in der Lage sich selbst zu heilen
- Der Waldläufer (Ranger): Greift aus der Entfernung an und Beharkt den Gegner mit magischen Pfeilen. Ist außerdem in der Lage Tiere zur Unterstützung zu Rufen.
- Der Mönch (Monk): Er heilt verwundete Helden und belebt gefallene wieder. Ist von unschätzbarem Wert auf jeder Mission
- Der Necromant (Necromancer): Er verflucht seine Gegner, entzieht ihnen Lebenskraft und beschwört Untote wesen zur Unterstützung
- Der Mesmer: Zu seinen Spezialitäten gehören das Herabsenken gegnerischer Charakterwerte sowie das Absaugen von Leben oder Mana
- Der Elementalist: Er attackiert aus der zweiten Reihe mit mächtigen Zaubersprüchen oder Flächendeckenden Feuerstürmen
Wie der Name schon sagt, handelt es sich bei der Primären Klasse um den Hauptberuf des Helden. Die Sekundäre Klasse gibt ihm Fähigkeiten der gewählten
Profession. Ein Mönch/Mesmer zum Beispiel, heilt vorrangig Verbündete, kann aber auch Feinde schädigen. Ein Elementalist/Krieger greift vorwiegend mit Magie an,
kann sich aber auch in brenzligen Situationen mit Schwert und Axt verteidigen. Und bei einer so großen Auswahl an verschiedenen Kombinationen, sollte für jeden
die Passende Mischklasse dabei sein.
Von angehenden Helden und Gefolgsmännern
Nach dem Festlegen von Name und Aussehen des Helden, lädt das Start-Gebiet. Hierbei startet ihr Recke auf der Straße zur Stadt Ascalon. Die Reise zur Stadt stellt
das Tutorial, in dem man (ohne andere Spieler) die Steuerung des Spiels erlernt. Diese ist überaschend intuitiv und simpel. Spielend lernt man, wie man sich bewegt, seinen Charakter ausrüstet und Feinde besiegt.Am unteren Bildschirmrand ist die Skillleiste mit 8 zur verfügung stehenden Fertigkeiten zu sehen. Darüber befindet sich Lebens- und Manaanzeige. Rechts befindet sich der Party-Screen sowie der Kompas mitsamt Mini-Map. Über einen Button unten links lassen sich menüs wie Inventar oder Attribute anzeigen, welche sich frei auf dem Screen verschieben lassen.
Am letzten Drittel der Wegstrecke kreutz ein Krieger den Weg des Spielers, der sich ihm anschließen möchte. Das offenbahrt die nächste Neuerung im Genre: Wenn es mal an menschlichen Spielern fehlt lassen sich (kostenlos) NPC-Gefolgsmänner anheuern. Diese verhalten sich dank guter KI relativ klug, jedoch kommt es vor, dass sie wider ihrer Klasse handeln. So passierte es, dass mein NPC-Mönch sich spontan dazu entschloss, in den Kampf zu ziehen,antstatt mich zu heilen. Die Folge war ein sinnloser Heldentod. Dennoch sind die sogenannten "Henchmen" ein akzeptabler Ersatz für menschliche Spieler.
Was tun?
Nach dem Ende des Tutorials bekommt man die erste Stadt zu Gesicht. Von hier an offenbaren sich dem Spieler verschiedene Möglichkeiten: Man kann entweder allein oder mit anderen Spielern die Umgebung erkunden, Missionen lösen oder am PvP teilnehmen (dazu später mehr). Anzumerken ist, dass außerhalb der Städte und Außenposten für jede Party eine eigene Region geneiert wird, was bedeutet, dass sie niemals andere Partys auf ihren Streifzügen zu Gesicht bekommen. Durch Lösen von Missionen treibt man die (etwas müde) Handlung voran und erreicht neue Regionen. Die Missionen, die wie riesige Quests aufgebaut sind, finden in von der restlichen Welt abgetrennten Bereichen statt, und dauern im fortgeschrittenen Spielverauf bis zu einer Stunde. Eine coole Sache: In den Missionen gibt es Zwischensequenzen, in denen die teilnehmenden Spieler eingebaut sind. Dadurch kommt ein Gefühl vollständiger Integration zu stande.
Gildenkämpfe: PvP in Perfektion
Wie schon erwähnt hat der Spieler verschiedene Möglichkeiten sich am PvP zu beteiligen. Der Einfachste Weg ist das Teilnehmen an sogenannten "Team Arenas". Hier treten zufällig ausgewählte Teams gegeneinander an. Ein netter Zeitvertreib aber "richtiges" PvP bekommen sie erst, wenn sie sich einer Gilde anschließen. Denn dann haben sie die Möglichkeit sich an "Gildenkämpfen" zu beteiligen. Der Mix aus Capture The Flag, Team Deathmatch und Domination errinert an bekannte 3D-Shooter und spielt sich ähnlich flott. Und genau wie in den Vertretern dieses Genres, entscheidet bei Guild Wars weniger Ausrüstung und Charakterlevel (der Maximale Charakterlevel beträgt 20) zum Sieg, sondern eher die Fertigkeiten des Spielers und das Teamplay der Gilde. Laufwege, Skills und Taktik müssen genau abgestimmt werden um zu siegen. Dieser Süchtigmachende Modus ist der Schwerpunkt von "Guild Wars", und stellt die wohl größte Neuerung im MMORPG Genre dar.
Technisches
Guild Wars zeichnet sich durch ein sehr hübsche Grafik aus. Besonders die hohe Sichtweite, die Details wie Fußspuren und die Spiegeleffekte im Wasser bieten etwas fürs Auge. Trotz der schönen Optik ist Guild Wars in Sachen Hardware sehr genügsam.
Ein weiterer Pluspunkt ist die sogenannte Streaming-Technologie. Anstatt alle Dateien auf einmal zu laden, werden sie erst vom Server gezogen, wenn sie benötigt werden. Das dauert nicht länger als eine Ladezeit und entlastet somit DSL-User. Für Modem-Besitzer würde ich mir wünschen, wenn alle Spielrelevanten Dateien auf der Spiel-CD vorhanden sind.
Fazit
Nach den drei Tagen Guild Wars war ich von dem Spiel hellauf begeistert. Das Spiel weiß es durch seine Inovationen zu fesseln und zu motivieren.In Sachen Partybildung und Handel ist das Spiel noch verbesserungswürdig, weil entschprechende Interfaces fehlen.Ich kann nur jedem Empfehlen, beim nächsten Beta Event teilzunehmen und das Spiel anzutesten. Ich werde auf jeden Fall dabei sein.
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63 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Sau gutes MMORPG für Einsteiger, 16. Juni 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars (Computerspiel)
Ich selbst habe mich no nie vorher an ein Online Rollenspiel herangewagt, da ich sonst eher immer alleine und eher kürzer mal an den PC sitze um zu spielen. Dennoch habe ich mir aufgrund der vielen (positiven) Tests in den Magazinen und Online das Game geholt und muss sagen: Hut ab. Hier gelingt die Kombination aus "mal schnell ein bischen Schnetzeln" und "mit anderen Mitspielern zusammen Abenteuer erleben". Hätte nie gedacht, dass ich mal länger als 10h am Tag nur vor einem Spiele sitze.
Das Spiel selbst besteht im wesentlichen aus 2 Teilen:
- dem Rollenspielteil: quasi der Story Modus, indem sich man entweder alleine (auch mit Computergesteuerten Mistreitern) oder mit Mitspielern aus Fleisch und Blut durch die Story (man kennt das Gut gegen Böse) spielt. Hier fängt man als schwacher Held an und wird im Laufe des Spiels immer Stärker (maximal ist Stufe 20). Da die Missionen meistens für 2 odere mehrere Spieler ausgelegt sind läuft das spielen einer Mission meist so ab: in einer Stadt werden andere Mitstreiter (oder NPC) requiriert (keine Angst, kostet nix!), die dann in das eigens für diese Gruppe erstellte Missionsgebiet (Instanz) gehen. Dieses ist nur für diese Gruppe offen, so dass man hier keine anderen Online Spieler trifft ! Der Vorteil liegt auf der Hand: alle Monster und Items sind nur für dieses Gruppe bestimmt. Auch der Kampf um Erfahrungspunkte (werden für Monster in der Gruppe geteilt) und Items (werden vom Programm für einen bestimmten Mitspieler reserviert) entfallen.
- dem PvP Teil: hier kämpft man in sog. Arenen gegen andere Teams (sehr spassig, aber auch sehr Taktikbetont). Dieser Teil erinnert ein wenig an Counterstrike. Wer den PvP Teil startet, darf übrigens gleich mit einem Level 20 Charakter an den Start gehen. Hier sind im auch die Spielnamen bestimmenden "Gilden" zuhause, was zusammenschlüsse (sowas wie Clans) von Spielern sind, um zusammen gegen andere Gilden zu spielen. Als Spielmodi gibt's hier die bekannten Sachen: sowas wie ein Deathmatch , Capture the Flag, etc. Wer will, kann einen Kampf auch zusammen mit Computergesteuerten Mistreitern antreten, wobei man jedoch fast keine Chance hat.
Zur Auswahl gibt es in Guild Wars 6 Grundcharaktere:
- Krieger
- Waldäufer
- Mönch
- Mesmer
- Nekromant
- Elementarmagier
Diese haben alle Vor- und Nachteile. Ein Charakter in Guild wars besteht aber aus 2 Charakteren, dem primären Charakter und dem sekundären Charakter. D.h. man kann sich einen Krieger schustern, der durch die sekundäre Klasse Mönch beispielsweise effektive Heilsprüche wirken kann. Dieses System macht die Charakterbildung sehr flexibel. Jede Charakterklasse hat 4-5 sogenannte Attribute, die durch den Auftieg in einen höherern Level gesteigert werden können. Zusätzlich gibt es ca. 150 Fähigkeiten die ein Charakter erlernen kann, dieses sind pro Charakterklasse unterschiedlich (bsp. ein sehr starker Hammerschlag, Feuerregen, ...). Für Abwechlung ist also gesorgt. So richtige Hardcore MMORPG Spieler werden das vielleicht ein wenig knapp finden, für Einsteiger und Leute die sich in das Genre erst einfinden müssen, ist das finde ich okay. Es gibt ferner noch unzählige Möglichkeiten, seine Waffen und Rüstungen zu verbessern, oder zu Handeln.
Die 3D Grafik finde ich wiklich gelungen und passt sehr gut. Steht eigentlich einem modernen Shooter in nix nach. Bis das neue Morrowind RPG erscheint, wird das meiner Meinung auch die grafische Referenz im (Online) RPG Genre sein. Insgesamt alles flüssig. Lt. der Aussage anderer Spieler aber auch auf schwächeren Rechnern noch sehr schön und flüssig spielbar. Der Sound ist auch okay, wobei es ein nicht allzuviele verschiedene Musikstücke gibt. Aber die die es gibt sind allesamt hörenswert. Dynamischen Sound gibt es nicht.
Bisher waren auch alle Mitspieler die ich in GuildWars getroffen habe sehr nett und Hilfsbereit, es ist hier kein Problem, wenn man mal "nur" 2h spielen kann.
Das Spiel kostet keine Onlinegebühren, die Installation war einfach und lief ohne Probleme (obwohl ich einen WLAN Router habe).
Insgesamt kann ich das Spiel allen die Diablo 2, Sacred aber auch taktische und schnelle Matches a la Counterstrike (gibt halt Zauber und Schwerter anstatt von Maschinengewehren) mögen nur wärmstens ans Herz legen.
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein Hammerspiel für "alle", 11. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Guild Wars (Computerspiel)
Ich hab das Spiel jetz seit ca. 1 1/2 monaten, und komm noch immer nicht davon weg. Grafik ist 1A, Steuerung und interface ok, und das wichtigste, der spass, einfach unschlagbar! zusammen mit gildenkollegen durchstreift man unglaublich abwechslungreiche welten (wenn man aus dem ziemlich braunen, öden anfangsgebiet mal draussen ist), erledigt quests und erlebt monsterquests, sogenannte missionen. hat man die erste mission erledigt und befindet sich wieder in einer stadt, ertappt man sich selber wie man leise "wow!!" flüstert und dies auch über den gruppenchat mitteilen will. toll find ich auch die tatsache, dass es nicht von entscheidender bedeutung ist, wie lange man das spiel spielt, sondern wie sehr man sich in der zeit anstrengt, in der man online ist! ich bin im durchschnitt ca. 1 1/2 stunden pro tag online und habe absolut keine probleme im spiel weiterzukommen!
ich bin bloss ein gelegenheitsspieler der nie besonders lang nur ein spiel zocken kann, umso mehr wundert es mich, dass ich nach dieser langen zeit noch immer NICHT die schnauze voll hab!
uneingeschränkt empfehlenswert für gelegenheits- und für MORGplayer!
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