Dies ist mein erstes Navigationsgerät. Bisher war ich nicht bereit, für so ein Gerät mit allem möglichen Schnickschnack 150 ¤ und mehr auf den Tisch zu legen. Wenn ich umsichtig fahre und mich an die Verkehrsregeln halte, brauche ich auf dem Navi keinen Hinweis auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit oder die Warnung vor einem Radar. Auch habe ich bisher ohne Gerät immer die richtige Spur zur AB-Ausfahrt getroffen. Und schließlich will ich auf dem Display kein Filmchen mit der möglichst wirklichkeitsgetreuen Abbildung meiner Umgebung sehen, sondern muß mich auf den Verkehr konzentrieren. Kurz: Ich will von A nach B geleitet werden!
Und das Tut das Navigon Starter (Typ 1100) exakt. Die Ansagen sind sehr gut verständlich und kommen rechtzeitig. Die Routenführung ist variabel (schnelle, optimale, kurze, schöne Route, oder Autobahnen erlauben, vermeiden, verbieten), und es werden - je nach Einstellung - streckennah so nützliche Objekte wie z.B. Tankstellen, Parkplätze, Banken etc. angezeigt. Daneben gibt es natürlich noch andere mehr oder weniger nützliche Einstellungen. Die Satellitenfindung nach dem Kaltstart braucht zwar einige Minuten, aber aus dem Standby-Betrieb findet er sie binnen Sekunden. Die vorinstallierten Karten Deutschland, Österreich, Schweiz, und Liechtenstein (für mich ausreichend) sind auf Europa (Gegen Gebühr) erweiterbar, ebenso wie der Speicherplatz durch Micro-SD-Karte. Die mitgelieferte Saugnapfhalterung hält das Gerät sicher an der Windschutzscheibe. Alles in Allem ist das Gerät von seiner Grundfunktion her völlig ausreichend und sehr empfehlenswert. Und mit seinem Preis von derzeit rund 82 ¤ (hier bei Amazon) ein Schnäppchen!
Dennoch soll nicht verschwiegen werden: Ein Update auf die neueste Version mittels dem von Navigon kostenlos zur Verfügung gestelltem Programm "NAVIGON Fresh" ist derzeit nicht möglich. Der Kundenservice konnte diesen Fehler nachvollziehen und verspricht, ihn schnellstens zu beheben. Wenn das geschieht, bekommt der Navigon Sarter auch noch den fünften Stern.