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NATIONAL GEOGRAPHIC History. Große Herrscher: Von Ramses II. bis Ludwig II
 
 
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NATIONAL GEOGRAPHIC History. Große Herrscher: Von Ramses II. bis Ludwig II [Gebundene Ausgabe]

Hywel Williams
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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NATIONAL GEOGRAPHIC History. Große Herrscher: Von Ramses II. bis Ludwig II + National Geographic History: Die großen Reiche: Aufstieg, Blüte und Fall + NATIONAL GEOGRAPHIC History. Die 50 bedeutendsten Schlachten: Von Austerlitz bis Waterloo
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: National Geographic; Auflage: 1., Aufl. (31. August 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866901887
  • ISBN-13: 978-3866901889
  • Größe und/oder Gewicht: 28,2 x 22,2 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 164.757 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Für Tausende von Jahren formten einflussreiche Herrscher und Könige das Geschick und das Gesicht der Welt. Ihr Titel oder ihre Stellung gab ihnen die Autorität, Kriege zu führen, Gesetze zu erlassen und ihre Gunst zu verteilen. Von Salomon und Nebukadnezar II. über Papst Urban VIII., Heinrich VIII. und Elisabeth I. bis zu Napoleon gelten sie als personifizierte Macht. Dieser Band stellt die 50 bedeutendsten Herrscher der Geschichte vor. 150 Abbildungen demonstrieren, wie sie sich in prächtigen Bauwerken, etwa der Schlossanlage in Versailles oder der Chinesischen Mauer, verewigt haben.

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Man vergisst immer leicht, dass die demokratische Staatsordnungen der westlichen Welt eine Errungenschaft der Moderne sind und das im überwiegenden Ablauf der Geschichte, wie übrigens auch heute noch in vielen Ländern der Welt, überwiegend männliche Aristokraten die Länder regiert und die Geschicke der Völker in ihren Händen hielten.

In ganz eigener Form, weniger als Lehr- oder wissenschaftliches Buch konzipiert, porträtiert Hywell Williams 40 dieser Monarchen und Alleinherrscher in Textbeiträgen, die mehr beinhalten als die wenigen Zeilen in Lexika, allerdings natürlich allein schon aus Platzgründen, eher in die Breite als in die Tiefe gehen und hervorragend ausgewähltem Bildmaterial. Auf den gut 250 Seiten des hochwertigen Buches entstehen so präzise, knappe Eindrücke der Persönlichkeiten, der Handlungen und der jeweiligen politischen Einordnungen in die konkrete Zeitgeschichte.

Kriege, Eroberungen, Intrigen, Machtpolitik, Gesetzgebung, Bauwerke, die Ausübung absoluter, souveräner Macht und das Leben in festgefügten Gesellschaftsformen, deren Spitze und Mittelpunkt der Monarch war kennzeichnen die Lebensweise der Monarchen über Jahrhunderte hinweg. Die von Hywell ausgewählten und vorgestellten Herrscher haben je zu ihrer Zeit in ihrem Stil und der Umsetzung ihrer Ambitionen eine enge Identifikation zu den von ihnen regierten Staaten hergestellt. Herausragende Beispiele wie Napoleon der I. erfahren bis in die Gegenwart hinein eine Form der Identifikation und fast Verehrung, die viel mehr mit ihrem persönlichen Charisma zusammenhängen, als mit den Leiden und dem Chaos, dass am Ende ihrer Herrschaft oft im Raume stand.

Gerade das Herausarbeiten dieser Wirkung, des Charismas, der Identifikation mit der Herrscherfigur, gelingt Hywell Williams in eindrucksvoller Weise. So gelingt es ihm, einen Eindruck jener legendenschaffenden Kräfte zu vermitteln, die Beispielsweise den Sonnenkönig über so viele Jahrzehnte seiner Regentschaft zum ausgesprochenen Mittelpunkt der zivilisierten Welt haben werden lassen. Trotz der tatsächlich eher inhumanen "inneren Herrschaft" durch Intrige, Dekadenz, Bestechung und unverhohlener Grausamkeit, mit denen Ludwig XIV. vor allem seine Macht zu sichern verstanden hat

Williams setzt ein zu Beginn der sich selbst universal erhöhenden Form der Monarchie im alten Ägypten mit Ramses II. und führt, chronologisch geordnet, von der Antike (Solomo, Nebukadnezar II., Krösus, Dareius, Alexander III. u.a.) hinein in die Blütezeit Roms (Augustus) und das frühe Mittelalter (Otto I. und Karl der Große) bis hin in die frühe Neuzeit (Napoleon I., Peter der Große, Friedrich der Große, Ludwig der II. u.a.) und die Moderne der letzten Monarchen, deren weltliche Macht allerdings in Spanien, England, Belgien, Schweden und an anderen Orten nicht mehr vorhanden ist, oder, wie in Äthiopien oder dem Iran durch Revolutionen ihr Ende gefunden hat.

Neben fast "heiligen" Integrationsfiguren wie Karl dem Großen, der von Frankreich und Deutschland vereinnahmt wird (eine Seltenheit gerade im Blick auf die herausgearbeitete Identifikation mit einem eher engen Wirkungskreis der Monarchen) befasst sich der Autor auch mit eher wenig bekannten, fast als Mythen nur im Bewusstsein befindlichen Herrschern. Kublai Khan, Kammu, Hayam Wuruk, Moctezuma II., der letzte der Aztekenherrscher werden durch das Buch in ihrer geschichtlichen Bedeutung für je ihr Volk bewürdigt, die Riten und Grundlagen der Herrschaft dargestellt.

Ein bunter, gut ausgewählter Reigen, der einerseits die Persönlichkeiten selber in Bild und Wort durchaus auch unterhaltsam nahe zu bringen versteht, der andererseits aber auch jenes Charisma und jene Visionen mit in den Raum stellt, die, zumindest im Bewusstsein ihrer Völker, oft aber auch weltweit, die monarchischen Persönlichkeiten fest im geschichtlichen Bewusstsein verankert haben. Ein wissenschaftliches Fachbuch ist hier weniger vorliegend, aber eine unterhaltsame und in Teilen durchaus erhellende Darstellung der Persönlichkeiten bietet Hywell Williams findet sich durchaus in bester Weise.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Dieses Buch beinhaltet die Porträts von weit mehr als 40 besonders mächtigen Herrschern auf unserer Erde aus unterschiedlichen Jahrhunderten.

Der Autor Hywell Williams ordnet dem Begriff Herrscher ein Machtmonopol zu, d.h. ein ausschließliches souveränes Recht, seine Gegner innerhalb seiner Reichsgrenzen zu enteignen und zu töten. Zu den Faktoren, die die Macht eines Herrschers untergraben konnten, zählten Niederlagen im Kampf, vermeintliche Charakterschwäche, Krankheit, Streitigkeiten innerhalb der Herrscherfamilie, Religionskämpfe und Naturkatastrophen, (vgl.: S. 6).

Zur Sprache kommen: Ramses II., Salomo, Nebukadnezar II., Krösus, Dareios I., Alexander III., Quin Shi Huangdi, Augustus, Konstantin I., Al-Mansur, Karl der Große, Kammu, Abd Ar-Rahman III., Basileios II., Otto III., Wilhelm I, Roger II., Suryavarman II., Eleonore von Aquitanien, Kubilai Khan, Baibars I., Hayam Wuruk, Cosimo de Medici, Moctezuma II., Heinrich VIII., Karl V., Süleyman I., Akbar, Elisabeth I., Gustav II. Adolf, Papst Urban VIII., Ludwig XIV., Kangxi, Peter I., Friedrich II., Maria Theresia, Katharina II., Napoleon Bonaparte, Victoria, Ludwig II. und zusammengefasst in einem Artikel die letzten großen Herrscher des 20. Jahrhunderts.

Über einige dieser Herrscher habe ich Biografien gelesen und kann hier lobend festhalten, dass man stets die wichtigsten Punkte in deren Leben und Herrschaftszeit angesprochen hat. Dies gilt für Ramses II., Karl den Großen, Otto III., Eleonore von Aquitanien, Cosimo de Medici, Moctezuma II., Heinrich VIII, , Karl V., Elisabeth I., Ludwig XIV., Peter I., Friedrich II. Maria Theresia, Katharina II., Napoleon Bonaparte, Victoria und Ludwig II.

Ich schließe aus den genannten Porträts, die ich aufgrund meiner Kenntnisse als gelungen bezeichne, dass man bei allen anderen Herrscherporträts ebenso wohlüberlegt vorgegangen ist.

Das Porträt Salomos (um 970-928 v. Chr.) fand ich überaus spannend. Hier erfährt man, dass Salomo sein Reich durch die Ehe mit der Tochter des ägyptischen Pharaos stabilisierte und diverse Bündnisse für seinen Machtausbau notwenig waren. Man liest ferner, dass er militärisch das Land durch befestigte Städte und Stützpunkte entlang der Grenzen sicherte und dass der Besuch der Königin von Saba in den Bereich der Legende gehört. Schließlich wird man über die Errungenschaften, die Steuern und Sklaven dieses Herrschers unterrichtet, kann sich in diverse Nachbildungen aus jener Zeit vertiefen und und erhält, wie bei allen anderen Herrscherporträts im Buch anhand einer Zeittafel einen kurzen Überblick über Leben und Taten des jeweiligen Herrschers.

Konstantin I. und die Geburt des "Byzantinischen Reiches" las ich mit viel Neugierde, aber auch das Porträt Karls des Großen. Auf diesen Seiten begeisterte mich eine Abbildung eines Gemäldes von Dürer, das ich bislang nicht kannte. Dieses zeigt Karl den Großen im Krönungsgewand. Man liest u.a. von dem Sieg über die Sachsen, dem Staatsschatz, der Kaiserkrönung und vielem anderen mehr, d.h. über Sachverhalte, die viele in der Schule schon einmal gehört haben dürften und hier wieder auffrischen können.

Im Rahmen des Porträts von Heinrich VIII. hat man trotz breiter Darstellung von seinen vielen Ehen nicht vergessen den Humanisten Thomas Morus zu erwähnen, der seitens Heinrich hingerichtet wurde. An diesem Beispiel werden die Schattenseiten eines Herrschers deutlich. Solche Schattenseiten sind bei allen Herrschern feststellbar und zeigen, wozu Macht in der Regel führt.

Keiner der angeführten Herrscher ist mir wirklich sympathisch. Egoman waren sie alle. Die meisten haben ihr Volk ausgebeutet und schreckten auch vor Mord nicht zurück, wenn er um ihren Machterhalt ging. Die Frauen waren nicht besser als die Männer. Nur wenige der Herrscher besaßen wirklich Kunstsinn und förderten die schönen Künste.

Eleonore von Aquitanien trug maßgeblich dazu bei, dass die Troubadourdichtung bei den Aristokraten ihrer Zeit populär wurde. Cosimo von Medici gilt als einer der intelligentesten Mäzene in der europäischen Geschichte überhaupt. Neben diesen beiden Herrschern gab es noch einige andere, die der Kunst etwas abgewinnen konnten, doch es blieben die Ausnahmen.

Ein sehr erhellendes Buch, in dem es sich lohnt immer wieder zu lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 100 REZENSENT
Der Bild-Text-Band "Große Herrscher" beleuchtet die Biografien von einflussreichen Männern und Frauen von der Antike bis zur Neuzeit, die mächtige Reiche regierten und nachhaltig die Epoche, in der sie regierten, geprägt haben. Von Pharao Ramses II. bis zum bayerischen König Ludwig II., von Elisabeth I. bis zu Katharina der Großen - sie alle waren Regisseure der Weltgeschichte.

Der Herrscher besaß ein Machtmonopol, ein ausschließliches, souveränes Recht, das ihm nicht nur erlaubte, Eroberungszüge zu führen sondern auch seine Gegner innerhalb der Reichsgrenzen zu enteignen, ja sogar zu töten. Machtkämpfe, Schicksalsschläge, politische Verstrickungen, diplomatisches Geschick, aber auch Prachtentfaltung und Sinnesfreuden bestimmten ihre jeweilige Regierungszeit.

Manche Herrscher ragten besonders aus der langen Reihe von Mächtigen in der Geschichte der Menschheit heraus. Sie konnten ihre persönlichen und politischen Ambitionen in einen Herrschaftsstil umsetzen, der sie aufs Engste mit den von ihnen regierten Staaten, Nationen und Territorien identifizierte.

Dieser Band beschreibt das Leben, die Regierungszeit, die Leistungen und das Versagen von über 40 mächtigen Königen, Fürsten, Kaisern, Sultanen, Königinnen und Päpsten. Dabei geht der britische Historiker Hywel Williams immer wieder den Fragen nach: Was machte den Herrscher zu einer herausragenden Persönlichkeit? Was machte seine Größe aus? Was war die historische Tragweite seiner Regierung? Damit werden die Herrscher in den Kontext der Weltgeschichte gestellt.

Ein Paradebeispiel für einen epochemachenden Regenten ist Karl der Große (748-814), der seit dem Mittelalter als einer der bedeutendsten Herrscher des Abendlandes gilt. Karls Vorstellungen von königlicher Macht legten das Fundament für ein neues europäisches Selbstvertrauen. Die Wiederbelebung antiker römischer und imperialer Herrschaftsansprüche und Eroberungspläne erwies sich als effektive Möglichkeit, militärische Macht aufzubauen.

Königin Victoria von England (1819-1901) war dagegen im 19. Jahrhundert pro forma Herrscherin über mehr als ein Fünftel der Erde und ein Drittel der Weltbevölkerung. Die resolute "Großmutter Europas" verlieh der britischen Monarchie langfristigen Glanz, politische Macht, wirtschaftliche Blüte und verhalf mit ihrem persönlichen Stil einer ganzen Epoche zu einem einzigartigen Ausdruck.

Die repräsentative Demokratie und die nationalistische Selbstbehauptung in den letzten 150 Jahren sorgten jedoch dafür, dass die Macht der Herrscher in ihrer dynastischen Form entweder vollständig verschwand oder zu einer Randerscheinung wurde, und so gibt der Autor einen abschließenden Überblick über die letzten großen Herrscher, von Haile Selassie bis zu Mohammad Reza Pahlavi, dem letzten Schah von Persien.

Auf den 256 Seiten werden die großen Herrscher mit informativen Texten (u.a. einer kurzen Zeittafel) und zahlreichen Abbildungen von Bauwerken, Statuen und Gemälden vorgestellt. Die Neuerscheinung "Große Herrscher" ist ein weiterer glanzvoller Band der Reihe "National Geographic History", die Geschichte in der vielfältigsten Form verständlich und anschaulich macht.

Manfred Orlick
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