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27 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ihr sucht Rollenspiele, die eure Herzen berühren? Kauft ToS2!, 15. Oktober 2009
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Nunja, ich rezensiere aufgrund meiner Erfahrung mit der NTSC-Version.
Ohne meinen Vorgänger lange gelesen zu haben, möchte ich eins klarstellen:
Rollenspiele sind BÜCHER, unterlegt mit ein wenig Gameplay. Das macht für mich ein wahres RPG aus.
Ein Game, dessen Story mich fesselt.
Ich muss sagen, dass die Story mich nicht sofort gepackt hat, aber nach und nach war sie berauschend.
Ganz entgegen der Meinung des anderen Rezensenten muss ich sagen: Ich bin 19 Jahre alt und habe diese "naive" Liebe unglaublich wunderschön gefunden.
Ich will auch nicht zu viel erzählen, das würde eh keiner lesen ;).
So viel sei gesagt: Dieses Spiel ist absolut notwendig! Ich bezweifle stark, dass ein ToS1(GC)-Fan auf diesen Titel verzichten kann. Wer die berauschende Welt Thethe'alla's und Sylverant's einmal erlebt hat, kann die Geschichte von dem schwachen Jungen Emil und der naiven Marta nicht einfach überspringen.
Es war absolut kein Fehlkauf und würde es jedem Menschen empfehlen, der RPG's im Anime Stil mag.
Zugreifen liebe Leute!
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Es dämmert nun endlich auch in Europa, 29. November 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Um den 2. Teil des großartigen Spiels Tales of Symphonia gab es viel Aufruhr. Nachdem von vornherein keine all zu große Hoffnung auf ein Erscheinen in europäischen Gefilden bestand, konnte sich die Fangemeinde kaum noch halten, als, angeblich Seitens seriöser Händler, ein Release-Datum veröffentlicht wurde. Schon bald kam die ernüchternde Nachricht, dass ein Release nach wie vor nicht vorgesehen sei. Etwa ein Jahr, nachdem man Amerika mit dem Nachfolger des Erstlings beglückte, dürfen aber nun doch endlich auch alle europäischen Fans japanischer Rollenspielkost Hand anlegen und ein weiteres Mal in die Welt von Sylvarant/Tethealla eintauchen. Ob sich das lange Warten tatsächlich gelohnt hat, soll in den folgenden Zeilen verraten werden.
Die Story
Was aus Japan kommt, im Anime-Look daherkommt und auch noch ein Tales of im Titel hat, kann zwangsläufig nicht ohne eine mehr oder weniger verstrickte und mitreißende Story auskommen.
2 Jahre nach den Ereignissen aus Tales of Symphonia eskaliert die Situation in der nun wieder vereinten Welt immer mehr. Nicht nur, dass die Natur die Menschen überall mit Katastrophen und völlig wirren Klimaverhältnissen beglückt, auch die Monster scheinen zunehmend aggressiver zu werden. Dass das Volk des einstigen Tethealla die Leute von Sylvarant aufgrund ihres technischen Standes als wilde Barbaren betrachtet und die Kirche von Martel nach wie vor nicht der göttliche Verein ist, der sie nach außen hin zu sein vorgibt, macht die ganze Sache auch nicht besser. Diese scheint nun sogar unter der Leitung von Lloyd Irving, dem Held aus Teil 1, sogenannte Blutsäuberungen durchzuführen.
Auch die Hafenstadt Palmacosta wird Opfer eines solchen brutalen Abschlachtens hunderter, und Emil Castagnier, in dessen Rolle der Spieler schlüpft, verliert seine Eltern durch Lloyd höchstpersönlich. Er rettet sich zu seiner Tante und seinem Onkel in Luin, wo er nach einiger Zeit auf Marta Lualdy trifft, die ihn von irgendwoher zu kennen scheint. Gemeinsam mit dem Centurio Tenebrae beschließen sie, alle anderen Centurionen zu erwecken, damit diese die Monster und Naturkatastrophen unter Kontrolle bringen können, indem sie Lord Ratatosk zu seiner alten Stärke verhelfen (daher auch der japanische Originaltitel: Tales of Symphonia The Knights of Ratatosk). Dass Emil nicht unbedingt der Typ ist, der durch Kraft und Mut hervorsticht, macht die ganze Aktion für ihn nicht unbedingt erträglicher
Gameplay
Verzeihung, dass der Teil mit der Story so lang wurde, aber es ist nicht immer ganz leicht, es zum einen verständlich, zum anderen kurz und dann auch noch so zu schreiben, dass man Lust bekommt, noch mehr zu erfahren.
Nun also zum wichtigsten Aspekt eines jeden Spiels: dem Gameplay.
Dieses unterscheidet sich grundsätzlich nicht von anderen japanischen Rollenspielen. Ihr bereist eine Oberweltkarte, über dieOh, hier ist schon der erste Unterschied. Im Gegensatz zu den meisten anderen Rollenspielen, und auch im Gegensatz zum Vorgänger, kann die Weltkarte diesmal nicht frei begangen und erforscht werden, auch gibt es auf ihr keine Begegnungen mit Monstern. Stattdessen wählt man die einzelnen Städte und Dungeons über eine Liste oder direkt per Pointer-Funktion der Wii auf der Karte aus und die Gruppe begibt sich an den gewünschten Ort. Das nimmt dem Spiel ein wenig seiner Atmosphäre, ist aber vor allem im späteren Spiel, wenn Erfahrung und gute Gegenstände sowieso nur noch in Dungeons zu finden sind, eine kleine Zeitersparnis.
In den Städten könnt ihr nun entweder ein Gasthaus betreten, um eure Party zu heilen, euch mit neuen Items, Waffen und Rüstungen eindecken und mit allerlei Leuten reden. Auch findet ihr in aller Regel in jeder Stadt einen Speicherpunkt.
Beim Waffenhändler gibt es wieder die Möglichkeit, eure Waffen und Rüstungen anzupassen/ zu synthetisieren, um sie so zu noch besseren Waffen zu machen. Sogar die Materialien lassen sich diesmal zu anderen Materialien verändern.
Auch Zutaten zum Kochen lassen sich wieder kaufen, diesmal könnt ihr jedoch nicht eure menschlichen Gefährten bekochen, sondern lediglich die Monster, mit denen ihr einen Pakt geschlossen habt (dazu später mehr).
Um für ein Monster zu kochen, müsst ihr die örtliche Katz-Gilde aufsuchen. Mit Hilfe der Katz könnt ihr verwalten, welche Monster in eurer Gruppe sein sollen und welche ihr in die Obhut der Katz übergebt. Wie schon erwähnt könnt ihr ihnen auch etwas zu essen kochen, wofür ihr jedoch zunächst einmal entsprechende Rezepte braucht, die ihr (wie in ToS1) vom Wunderkoch bekommt, der sich in einem, meist auffälligen, Gegenstand in den meisten Ortschaften versteckt hält. Jedes Monster hat hierbei seine besonderen Vorlieben und auch Speisen, die es überhaupt nicht mag, und jedes Gericht hat positive oder negative Effekte auf die Status-Werte eurer Begleiter. Hat euer Monster einen hohen Level erreicht, habt ihr unter Umständen die Möglichkeit, es in ein anderes Monster zu transformieren, nachdem es gegessen hat. Dieser Vorgang ist jedoch eine Art Kreislauf, so kann z.B. ein Fenrir, ein mächtiges Eis-Monster, auch wieder zu einem normalen Wolf werden. Jede Verwandlung setzt das Monster übrigens automatisch zurück auf Level 1, wodurch es natürlich erst wieder einiges an Training benötigt, um zu seiner alten Stärke zurück zu finden. Die Monster steigen zum Glück schneller auf als die menschlichen Kämpfer.
Abschließend sind die Katz diesmal auch Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Nebenquests. Ihr wählt bei den Katz eine Aufgabe und werdet dann in den entsprechenden Dungeon teleportiert, wo es überwiegend darum geht, Kämpfe zu bestreiten, ein paar Gegenstände zu sammeln und den Dungeon bis zum Ende zu durchlaufen. Dabei gibt es immer wieder kleine Zwischensequenzen, durch die die jeweilige Story erzählt wird. Die Geschichten hinter den Sidequests sind jedoch, ebenso wie die Aufgaben selbst, bei weitem nicht so kreativ oder gar fesselnd wie in ToS1 (oder den meisten anderen Rollenspielen). Auch die Tatsache, dass jede Aufgabe nur 1 Mal angegangen werden kann (egal, ob man sie besteht oder nicht) und manche Aufgaben automatisch wegfallen und durch neue ersetzt werden, wenn die Story voranschreitet, sorgt nicht grade für Hochstimmung, wenn man an die Sidequests denkt (So gibt es auch eine größere Sidequest, die man jedoch nur dann zu Gesicht bekommt, wenn man bestimmte Aufgaben der Katz-Gilde zuvor zu Ende gebracht hat. Ist man also in der Story schon zu weit, weil man keine Lust auf stundenlanges und monotones Monsterkloppen hatte, kann man diese Aufgabe gleich vergessen). Die Idee, Aufträge anzunehmen, ist an sich keine schlechte, passt jedoch nicht ganz in die Welt von ToS und wurde einfach schlecht umgesetzt (gut umgesetzt wurde dieses Feature z.B. in Paper Mario Die Legende vom Äonentor).
Auch die Dungeons bieten nichts großartig neues: man durchläuft sie, verprügelt Monster, findet Schätze, löst kleinere Rätseleinlagen (die z.T. jedoch einfach etwas aufgesetzt und nervig wirken, was schon ein Problem des Erstlings war) und erfreut sich am Ende meist an einem fordernden Kampf mit einem großen Endboss, was eine tolle Überleitung ist, um auf die Kämpfe zu sprechen zu kommen. Vorher sei aber noch gesagt: es wurden zwar viele Dungeons aus ToS1 übernommen, jedoch wurden dem Spiel natürlich auch eine angemessene Zahl eigener Dungeons spendiert. Anders sieht es bei den Städten aus: diese wurden fast 1:1 übernommen, nur selten wurden sie wirklich verändert, außerdem kann man in einigen von ihnen nicht mehr alle Häuser besuchen (so z.B. in Asgard, wo ca. 70% aller Haustüren verschlossen bleiben).
Nun zu den Kämpfen.
Zunächst einmal: es gibt keine Zufallskämpfe. Alle zu bekämpfenden Monster sind auf der Karte sichtbar und je nachdem, ob man ihnen auf der Karte in den Rücken fällt oder sie einem in den Rücken fallen, hat man zu Beginn des Kampfes einen Vor- oder Nachteil, oder eben keins von beidem, wenn man frontal entgegen läuft. All zu große Änderungen gibt es im Vergleich zu ToS1 nicht. Nach wie vor laufen die Kämpfe in Echtzeit ab, man selbst übernimmt einen Charakter und der Rest wird vom Computer gesteuert (oder aber von bis zu 3 Freunden). Neben normalen Angriffskombos können die Charaktere auch allerlei Spezialtechniken und Zauber einsetzen, die im Spiel Artes genannt werden. Ferner verfügt jeder Charakter über eine Reihe von Fertigkeiten, die z.B. längere Kombos, veränderte Artes oder die äußerst mächtigen mystischen Artes ermöglichen. Von letzteren hat nun jeder Charakter eine, abgesehen von den Monstern. An sich richtig toll, hatte ToS1 doch nur 3 davon. Leider gibt es mit diesen Attacken ein Problem: ohne einen 2. Spieler (oder zumindest Controller) wird man lediglich die von Emil und Marta zu Gesicht bekommen. Denn obwohl man alle alten ToS Charaktere früher oder später in die Party bekommt, kann Spieler 1 ausschließlich mit Emil oder Marta spielen. Da mein 2. Controller kaputt ist und ich niemanden in der Nähe habe, der gerne mit mir ToS spielen würde, konnte ich die anderen Artes nicht ausprobieren und auch nicht mit meinen alten Lieblingscharakteren kämpfen. Hier wurde schlicht und ergreifend geschlampt. Hierbei kann gleich noch angemerkt werden, dass alle Monster ausschließlich vom PC gesteuert werden, wenn also grade keine alten ToS Charaktere dabei sind, können maximal 2 Spieler gleichzeitig an den Kämpfen teilnehmen.
Positiv zu bemerken ist noch, dass in den Kämpfen nun Free-Run möglich ist, man also nicht mehr nur vor und zurück laufen kann. Dies ermöglicht es durchaus, der einen oder anderen Attacke noch schnell zu entgehen und macht die Kämpfe auch schneller und dynamischer.
Abschließend ist noch das neue System des Monster-Fangens anzusprechen. Es klingt ein wenig nach Pokemon, und abgesehen von der Art und Weise, wie die Monster gefangen werden, ist es auch wirklich recht ähnlich...
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungenes Rollenspielepos, 21. November 2009
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Dawn of the New World geht in vielen Dingen andere Wege als die Vorgänger. Das man Monster als Partymitglieder einbinden kann, mag manch konservativen Tales-Of-Spieler verstören. Aber ist mal was erfrischend anderes, wenn auch noch ausbaufähig.
Die grafische Präsentation hat sich seit dem Vorgänger auf dem Gamecube nicht verbessert. Das ist schade, aber nicht wirklich schlimm, da das Spiel auch so hübsch aussieht. Das fehlen einer richtigen Oberwelt ist etwas schade, aber zu verschmerzen.
Ob man nun altklug über die naive Liebe von Marta zu Emil schmunzelt, sie als nervig empfindet oder einfach nur als schön, liegt im Auge des Betrachters. Das Emil oft sehr schüchtern und unentschlossen rüberkommt, mag vielleicht vereinzelt Spieler nerven, ist aber ein guter Ansatz von den sonst immergleichen Rollenspielhelden wegzukommen.
Die Dialoge sind meistens sehr gewitzt. Wobei die deutschen Untertitel, das nicht immer so gut rüberbringen wie die englischen Synchronstimmen. Die Synchronsprecher sind übrigens fast alle gut bis sehr gut.
Der Handlung kann man übrigens auch sehr gut folgen ohne den Vorgänger zu kennen. Tatsächlich macht es dann vielleicht sogar noch ein bißchen mehr Spaß, da man diese Welt dann tatsächlich mit Emils Augen sieht. Jedenfalls ist das Spiel auch Neueinsteigern in die Tales-Of-Spiele sehr zu empfehlen.
Die Steuerung funktioniert tadellos, allerdings merkt man das das Spiel originär noch für den Gamecube und eine Gamepadsteuerung entworfen wurde und noch wenig Gebrauch von den Möglichkeiten der Wiimote macht.
Was bei einem Rollenspiel zählt ist die Story, die Interaktion der Charaktere miteinander und ein motivierendes Leveling-System. Das alles hat DotNW. Tales-Of-Fans oder einfach Fans von solchen Rollen- bzw. Abenteuerspielen ist Dawn of the New World jedenfalls vorbehaltlos zu empfehlen und auch Neueinsteiger werden schnell in diese Fantasy-Welt gesogen werden.
Übrigens erscheint in Japan in diesem Dezember 2009 das nächste große Tales-Of-Spiel: "Tales of Graces" exklusiv für die Wii. Allerdings darf man mit einer Veröffentlichung im Westen wohl frühestens Ende 2010 rechnen.
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