Pressestimmen
Das Autoren-Duo liefert eine fundierte Kompakt-Chronik über Vorgeschichte und Nachhall der »Blendwerke«, die laut Hitler »gleich den Dornen unserer Vergangenheit in die Jahrtausende der Zukunft« hineinragen sollten. Dietzfelbinger und Liedtke betten Stadt- und Weltgeschichte ein. (Abendzeitung Nürnberg)
Dietzfelbinger und Liedtke haben sich dem schwierigen Unterfangen gestellt, Idee, Realisierung und Hinterlassenschaft des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg kritisch zu würdigen. (Fränkischer Tag)
Dieser reich bebilderte Band beleuchtet Entstehungsgeschichte und Nutzung der Monumentalbauten und versucht auch einen Blick in die Zukunft des heute teilweise brachliegenden Areals. (Journal Frankfurt)
Dietzfelbinger und Liedtke haben sich dem schwierigen Unterfangen gestellt, Idee, Realisierung und Hinterlassenschaft des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg kritisch zu würdigen. (Fränkischer Tag)
Dieser reich bebilderte Band beleuchtet Entstehungsgeschichte und Nutzung der Monumentalbauten und versucht auch einen Blick in die Zukunft des heute teilweise brachliegenden Areals. (Journal Frankfurt)
Fränkischer Tag, 19.6.04
Dietzfelbinger und Liedtke haben sich dem schwierigen Unterfangen gestellt, Idee, Realisierung und Hinterlassenschaft des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg kritisch zu würdigen.
Andreas Radlmaier, Abendzeitung Nürnberg, 4.6.04
Das Autoren-Duo liefert eine Kompakt-Chronik über Vorgeschichte und Nachhall der »Blendwerke«, die laut Hitler »gleich den Dornen unserer Vergangenheit in die Jahrtausende der Zukunft« hineinragen sollten und sich an der Antike orientierten. Dietzfelbinger und Liedtke betten Stadt- und Weltgeschichte ein und bilanzieren: »Nürnberg ist der Ort der Massen und Mitläufer, ohne die das System des Schreckens nicht funktioniert hätte.«
Kurzbeschreibung
Der Name der Stadt Nürnberg ist wie kein anderer mit Geschichte und Ideologie der Nationalsozialisten verbunden. Zeitlich eingerahmt von den Nürnberger Gesetzen 1935 und dem Kriegsverbrechertribunal nach 1945 erfolgte der Aufbau der "Stadt der Reichsparteitage" zum nationalen Wallfahrtsort. Das Areal am Dutzendteich war bis in die 1930er Jahre Naherholungsgebiet, Vergnügungsstätte für die Einwohner und zugleich Industriestandort. Unter Leitung von Albert Speer setzte 1933 eine grundlegende Umgestaltung des Geländes ein. Es entstanden Kulissen, die Macht und Gewalt vor Augen führten und zugleich faszinierten - perfekt in Szene gesetzt von Leni Riefenstahls Propagandafilm "Triumph des Willens".Dieser Band bietet erstmals eine Zusammenfassung der Geschichte des Geländes. Freizeit und Industrie, sportliche und politische Großveranstaltungen in der Weimarer Republik, NS-Reichsparteitage und 50 Jahre quälender Debatten über den Umgang mit dem schwierigen Erbe fanden hier ihren Schauplatz un d Ausgangspunkt. Die Bauvorhaben der NS-Zeit werden in detaillierter und dabei eingängiger Form vorgestellt: KdF-Stadt und SS-Kaserne, Zeppelintribüne und Kongreßhalle, aber auch die Zwangsarbeiterlager. Seit 2001 informiert ein Dokumentationszentrum jährlich Zehntausende Besucher.
Der Verlag über das Buch
Das Reichsparteitagsgelände - Die Geschichte der mächtigsten Propagandastätte der Nationalsozialisten.
Über den Autor
Eckart Dietzfelbinger Jahrgang 1953, Lehramtsstudium für Geschichte, Sozialkunde und Deutsch, 1984 Promotion im Fachbereich Politikwissenschaft. 1986-94 Mitarbeit am Pädagogischen Institut der Stadt Nürnberg, organisatorische und wissenschaftliche Betreuung der Ausstellung »Faszination und Gewalt - Nürnberg und der Nationalsozialismus« in der Zeppelintribüne des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes; seit 1994 im Verbund der Museen der Stadt Nürnberg; wiss. Mitarbeiter am Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Gerhard Liedtke Jahrgang 1951, Studium der Theaterwissenschaften, Architektur und Germanistik in Erlangen und Berlin, seit 1971 Kulturjournalist, u.a. beim Bayerischen Rundfunk, Lehraufträge, Jurytätigkeiten. 1988 Preis des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz; 1995 Gründung von bauLust e.V. - Projekt für Architektur & Öffentlichkeit. Veröffentlichungen in Zeitungen, Hörfunk, Fernsehen sowie Buchprojekte zu den Schwerpunkten Kultur, Architektur und Denkmalpflege.