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90 Nächte, 90 Betten. Das Tagebuch einer Couchsurferin [Gebundene Ausgabe]

Christine Neder
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 14,95 kostenlose Lieferung. Siehe Details.
  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

1. April 2011
Christine Neder hat einen unglaublichen Selbstversuch gewagt: Drei Monate lang schlief sie jede Nacht in einer anderen Wohnung und er­lebte die Gastfreundlichkeit wildfremder Menschen, die sie über Social-Networking-Angebote im Internet kennenlernte. Nebenbei führte sie einen Blog, der von zahlreichen Fans begeistert gelesen wurde, und schrieb über ihr Projekt eine Kolumne auf SPIEGEL Online. In 90 Nächte, 90 Betten berichtet sie nun von ihrer aufregenden Odyssee durch Berlin, auf der sie bei den skurrilsten Leuten übernachtete, wie etwa einer Nippessammlerin, die ihr Tarot-Karten legte, oder dem Inhaber eines mobilen Kiosks für antike mexikanische Erotikmagazine. Christine Neder logierte in jeder Art von Unterkunft, die ein Couchsurferleben zu bieten hat: von der prunkvollen Altbauwohnung bis hin zum beengt-spartanischen Campingbus. In ihrem Tagebuch nimmt sie ihre Leser mit auf ihr turbulentes Abenteuer und erzählt vom alltäglichen Wahnsinn eines Lebens aus dem Koffer.

Couchsurfing ist der neue Reisetrend des digitalen Zeitalters: Auf Internetseiten, wie zum Beispiel couchsurfing.org oder hospitalityclub.­org, vernetzen sich abenteuerlustige Menschen, die einander spontan und kostenlos einen Schlafplatz zur Verfügung stellen. Die Idee dahinter: eine Alternative zur Massenabfertigung des Pauschaltourismus zu schaffen, indem man sich auf die alte Tugend der Gastfreundschaft besinnt und so eine individuelle, persönliche und unkomplizierte Art des Urlaubs ermöglicht. In Deutschland gibt es über 200.000 angemeldete Couchsurfer - Tendenz steigend. Vor allem junge Menschen zwischen 18 und 35 Jahren haben die Vorzüge dieser Reiseart für sich entdeckt: Man muss nicht lange im Voraus planen und lernt mit Sicherheit neue Leute kennen. Langeweile ausgeschlossen!

In einem außergewöhnlichen Selbstversuch schlief sich die Couchsurferin Christine Neder 90 Nächte lang durch die Betten der Hauptstadt - jede Nacht woanders. Mit viel Witz erzählt sie von abenteuerlichen Unterkünften, liebenswert schrulligen Gastgebern und dem aufregenden Gefühl, nicht zu wissen, wo man als Nächstes landet. Dabei wider­legt sie die landläufigen Vorurteile und zeigt: Auf den Couchsurfer warten nicht verdreckte Klos und aufdringliche Männer mit zweifelhaften Absichten, sondern freundliche Menschen und wertvolle Erfahrungen. Ihr Buch inspiriert, weil es zeigt, wie viel Spaß es machen kann, aus dem Alltag auszubrechen - auch wenn einen alle für verrückt halten.


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90 Nächte, 90 Betten. Das Tagebuch einer Couchsurferin + 40 Festivals in 40 Wochen | Von einer, die auszog, das Feiern zu lernen
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
  • Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag; Auflage: 1. Auflage (1. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3862650367
  • ISBN-13: 978-3862650361
  • Größe und/oder Gewicht: 20,2 x 13,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (13 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

Christine Neder ist 25 Jahre alt und eigentlich Diplom-Modedesignerin. Doch schon während des Studiums merkte sie, dass sie völlig talentfrei ist, was das Nähen betrifft, und dass ihre eigentliche Leidenschaft im Schreiben über Mode und Menschen liegt. Nach ihrem ambitionierten Selbstversuch lebt sie in ihrer eigenen kleinen Wohnung in Berlin.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
49 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nette Idee, verbesserungswuerdige Umsetzung 18. August 2011
Von Lisa
Ich war sehr gespannt, als ich Christine Neder's Buch in den Haenden hielt. Ich selbst bin seit bald 5 Jahren leidenschaftliche Couchsurferin und hatte oft darueber nachgedacht, ein Buch ueber meine Couchsurfing-Erfahrungen zu schreiben. Durch Couchsurfing kann man so viele unterschiedliche Menschen kennen lernen, deren Lebensgeschichten immer einzigartig und unglaublich spannend sind. Ich bin jeder Person, die mich bisher bei sich aufgenommen hat, unglaublich dankbar. Und genau das ist es, was in Christine Neder's Buch fehlt -sowohl die Dankbarkeit als auch die genaue Beschreibung ihrer Gastgeber. Stattdessen beklagt sich Christine Neder darueber, dass einer ihrer Gastgeber Fussball guckt statt zu schlafen. Fuer sie scheint es normal, dass ihre Gastgeber ihr die Tueren oeffnen und sie bekochen. Statt sich den Geschichten der Menschen zu widmen, die sie bei sich aufnehmen, scheint das Buch eher eine Hommage an sich selbst zu sein. Sehr eindringlich beschreibt sie die grosse Herausforderung, der sie sich stellt, indem sie 90 Naechte lang jede Nacht bei jemanden anderes verbringt. Ich frage mich, wobei hier die Schwierigkeit liegt. Was Christine Neder als "die grosse Herausforderung" beschreibt, ist fuer viele Weltenbummler der Normalzustand. Desweiteren klagt sie ueber die Einsamkeit, die sie umgibt, darueber, dass sie die Menschen nicht wiedertreffen kann, denen sie begegnet. Liebe Christine, ein kleiner Tipp: Couchsurfing ist nicht nur dafuer da, sich kostenlos Uebernachtungsmoeglichkeiten zu suchen, sondern es geht vor allem darum, soziale Kontakte zu knuepfen und ich wette, die Mehrheit deiner Gastgeber haette sich darueber gefreut, wenn du sie in einem deiner einsamen Momente einfach mal auf einen Kaffee eingeladen haettest. Auch darueber, dass du dich beschwerst, dass du ein in einem Buchladen entdecktes Rezept nun 90 Tage lang nicht ausprobieren kannst, muss ich mich doch sehr wundern. Du haettest doch einem deiner Gastgeber mal ein paar Kekse backen koennen... Christine's "schlimmstes Horrrorszenario" ist die Idee, dass sie auf der Rueckbank ihres Autos schlafen muesste, wenn sie keinen Gastgeber finden wuerde.
Ich finde, das Buch ist aufs Hoechste dramatisiert und man gewinnt den Eindruck, dass Christine alles daran gesetzt hat, im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen und mal ein bisschen Pressewirbel auf sich zu ziehen. Es hat mich auch ueberrascht, dass Christine in einer multikulturellen Stadt wie Berlin und obwohl sie so ein multikulturelles Projekt wie Couchsurfing nutzt, doch nur selten bei Auslaendern uebernachtet. Tuerken kommen unter ihren Gastgebern gar nicht vor. Insgesamt hat Christine meiner Meinung nach, die Idee des Couchsurfings nicht verstanden - in der es doch vor allem darum geht, neue Menschen und Kulturen kennen zu lernen. Das Buch ist leider auch nicht so spannend geschrieben, dass es diesen Mangel wettmachen wuerde. Die Kroenung jedoch ist, dass ihr letzter Abend, wie sie selbst schreibt, "kein spektakulaerer, unvergesslicher Abend" wird, weil er einfach ganz normal verlaeuft und sie nicht bei einem Star uebernachtet. In meinen 5 Jahren Couchsurfing war jeder Abend spektakulaer und unvergesslich.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von K. Beck-Ewerhardy TOP 500 REZENSENT
Von Amazon bestätigter Kauf
Jede Reise nach außen ist in erster Linie eine Reise zu sich selbst und dies wird von der Autorin zwar gegen end eoft erwähnt, doch nie so ganz ausgeführt - d.h. für Leserinnen und Leser wird der persönliche Zugewinn beim Lesen der "snippets" zu den einzelnen Abenden nicht immer so ganz nachvollziehbar. Hier hat man - wohl auch auf Grund des Wunsches, schnell zu veröffentlichen - ein wenig Potential verschenkt.

Die Beziehungen der Menschen der jüngeren Generation beginnen sich zunehmend zu verändern, was die Vorstellungen von Intimität angeht und die Internetgemeinschaften haben einen sehr großen Anteil daran. Profile lassen uns glauben, dass wir Leute, die wir nie wirklich getroffen habe kennen und einschätzen können, Beiträge im Netz oder auch nur Auszüge daraus veranlassen manche zu weitgreifenden Charakterisierungen und teilweise sehr unangenehmen persönlichen Angriffen. Und immer wieder unterschätzen Kinder und Jugendliche die Gefahr für spätere Bewerbungen bei dem Einstellen eigener Beiträge und Bilder im Netz. Diese Aspekte werden zwar angerissen, aber vor dem Hintrgrund der eigenen weitestgehend positiven Erfahrungen mit Menschen gleicher Grundhaltung - da sie sich an Facebook- und Couchsurfgemeischaften beteiligen - nicht wirklich ausgeführt.

Es bleibt der Gedanke, dass Menschen insgesamt besser sein könnten als ihr Ruf, entgegen der Mahnungen der Bedenkenträger zu Beginn und im Verlauf dieses Experiments und diese Hoffnung sollte man sicherlich aufrecht erhalten. Aber die Grenzen der Erkenntnisfährigkeit dieses Experiments sind in meinen Augen zu wenig dargestellt - obwohl es auf Grund der Sprache und der Ereignisse Spaß gemacht, darüber zu lesen. Eigentlich eher dreieinhalb Sterne, aber ich will positiv denken ;-)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nettes Mädchen, klasse Idee, aber ... 16. Januar 2012
Von easyneezy
Gut gedacht ist leider nicht immer auch gut gemacht. Die Autorin bleibt leider ziemlich an der Oberfläche. Viel Selbstbespiegelung, wenig Berlin. Den Blog, den sie hatte, live" mit zu verfolgen, war bestimmt spannender als jetzt das Buch dazu. (Ich kenne den Blog nicht)
Ein Blog und ein Buch sind halt verschiedene Kunstformen. Eine philosophisch-literarische Nachbearbeitung ihrer Aktion hätte dem Buch gut getan, zum Beispiel ein Vergleich zwischen dem, was in den offiziellen Reiseführern über die verschiedenen Stadtteile steht und dem, was sie als Couchsurferin erlebt hat. So ist es, in Anlehnung an einen Gastbeitrag, den mal jemand zu ihrem Blog schrieb, leider nur eine Monolog-Soap Opera. Kann man zur Unterhaltung mal lesen. Hängen bleibt aber nichts.
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Die neuesten Kundenrezensionen
4.0 von 5 Sternen Was anderes
Ich war schon skepsisch, kann man das Buch überhauput lesen? Ich war angenehm überrascht. Es ist zwar für mich eine neue Welt aber die Leistung - neben Praktikum... Lesen Sie weiter...
Vor 29 Tagen von Dzsordzs veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen R E K L A M A T I O N — ich will mein Geld zurück!
das konzept "couchsurfing" hat die bloggerin christine eindeutig nicht verstanden.

das party-leben in festivals (andere lektüre von der "möchte-gerne-autorin")... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von W. Ingrid veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen "Thema nicht verstanden"
... so schrieb schon mal mein Deutschlehrer unter einen Aufsatz, wenn der zwar hübsch geschrieben war, aber "am Thema vorbei" ging. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von Hans Beyhs veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Wider Erwarten ziemlich gut! Einen Minuspunkt aber an den Verlag!
Ich hatte das Buch schnell durchgelesen und fand es ganz gut. An einigen Stellen hätten mehr Details bestimmt zu besserem Verständnis insgesamt geführt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2011 von Hatschepsut
4.0 von 5 Sternen Interessanter ist vermutlich....
... dass, was die Autorin nicht geschrieben hat. Ich bin durch ein Interview im Radio auf die Autorin und ihr Projekt bzw. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. April 2011 von Peter Friedrich
5.0 von 5 Sternen Brilliant
90 Nächte 90 Betten

Eine junge Frau macht aus einer kleinen Bemerkung ernst. 90 Nächte, 90 Betten. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2011 von Nicole
5.0 von 5 Sternen Superspannendes Projekt
90 Nächte- 90 Betten: der Inhalt des Buches: Die Autorin Christine Neder hat den unglaublichen Selbstversuch gemacht und u.a. über eine sog. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2011 von Johannes B
5.0 von 5 Sternen erfrischend und authentisch
Ich habe dieses Buch zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen, da ich plane eine Tour durch Europa zu machen und dabei auch das Medium Couchsurfing nutzen will. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. April 2011 von KlausGerstner
5.0 von 5 Sternen Unglaublich kreativ!
Dieses Buch trifft wirklich exakt den momentanen Social Media - Zeitgeist und ist darüber hinaus auch noch leicht verrückt und sogar ein stückweit gefährlich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. April 2011 von Martin Müller
5.0 von 5 Sternen Ein brandaktuelles Buch...
Ein Buch, das aktueller nicht sein könnte. Ein Mensch wagt sich aus der Deckung und lässt sich - allen Warnungen wegen der Gefahren aus dem Internet zum Trotz - auf ein... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. März 2011 von martingerhardt
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