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Mythos Weimar: Zwischen Geist und Macht [Taschenbuch]

Peter Merseburger
4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 1. November 2000 --  

Kurzbeschreibung

1. November 2000

»O Weimar! Dir fiel ein besonder Los! Wie Bethlehem in Juda, klein und groß«
Johann Wolfang v. Goethe


Weimar, das ist der Inbegriff der deutschen Kultur, ist die Stadt der Klassik, Goethes und Schillers, der großen Zeit Franz Liszts. Richard Wagner feierte hier seinen Durchbruch. Weimar steht auch für den Aufbruch zur Moderne; das Bauhaus,Walter Gropius, Henry van de Velde, Lionel Feininger erprobten eine neue Ästhetik in Architektur und Kunst. Weimar ist auch Symbol der Politik, Geburtsort der ersten deutschen Republik, Weihestätte der Reaktion, Schreckensort der nationalsozialistischen Verbrechen. Buchenwald, das nach Kriegsende als KZ von der sowjetischen Besatzungsmacht fortgeführt wurde, steht für die Erfahrung zweier Diktaturen auf deutschem Boden. Peter Merseburger erzählt sachlich fundiert und kritisch pointiert die ambivalente Geschichte Weimars zwischen Humanitätsideal und Barbarei, revolutionärem Aufbruch und totalitärer Unterdrückung und plädiert für eine Beendigung jeglicher politischer Instrumentalisierung dieses Nationalsymbols.

»Merseburgers Kulturgeschichte Weimars darf man einen Wurf nennen, und wie bei jedem wichtigen Buch fragt man sich ein wenig erstaunt, warum es nicht längst geschrieben wurde. Der Band ist, in nuce, eine deutsche Geschichte, am Beispiel Weimar demonstriert.«
Die Zeit

»Viele werden dem Autor dankbar sein für diese sehr gut lesbare kritische Sicht auf ein nationales Heiligtum. ... Zu den Werken aus dem Goethe-Klassik-Weimar-Überangebot, denen kein schnelles Verfallsdatum anhaftet, gehört dieses Buch.«
Thüringer Allgemeine



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Produktinformation

  • Taschenbuch: 432 Seiten
  • Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1. November 2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3423307870
  • ISBN-13: 978-3423307871
  • Größe und/oder Gewicht: 19,1 x 12,4 x 2,5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 468.055 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Merseburger, geboren 1928 in Zeitz, war Redakteur beim 'Spiegel', Moderator des Fernsehmagazins 'Panorama' und ARD-Korrespondent und Studioleiter in Washington, Ostberlin und London. Er lebt als freier Publizist in Berlin und Südfrankreich.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Es sei ein armseliges und kleinliches Ideal, hat Schiller einmal gesagt, nur 'für eine Nation zu schreiben'. Aber weil kein Toter, auch der größte Dichter nicht, sich gegen falsche Freunde wehren kann, reklamiert Festredner Joseph Goebbels den 'bewundernswerten Gestalter deutscher Kraft und dichterischer Gnade' schamlos für die nationalsozialistische Bewegung: 'Er war einer der Unseren, Blut von unserem Blut und Fleisch von unserem Fleisch ...'" -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen
4.6 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine spannende Geschichtslektion 19. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Man kann es kaum aus der Hand legen, das Buch über die Geschichte Deutschlands aus dem Blickwinkel der großen kleinen Stadt Weimar. Luther und Bach, natürlich Goethe und Schiller, Liszt, die Weimarer Republik, Buchenwald und die DDR: Was in Deutschland passierte, hat seine Spuren in Weimar hinterlassen, was in Weimar passierte, prägte mitunter Jahrzehnte in Deutschland. Peter Merseburger gelingt es, ein nüchternes, ein kritisches , ein genaues Buch zu schreiben, das sich gut lesen lässt und das auch dem, dem Geschichtsunterricht in der Schule langweilig war, Spaß machen kann als eine Zusammenschau eines halben Jahrtausends deutscher Geschichte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Peter Merseburger will in seinem Buch "Mythos Weimar" zeigen, was dieser Mythos ist, der Weimar umgibt und wie weit es damit her ist. Wie er in der Nachwelt sich darstellt und ob man ihm gerecht geworden ist, ja, ob es ihn in der Form überhaupt gab. Ein nicht gerade einfaches Unterfangen, das Merseburger aber mit Bravour gemeistert hat. Spannend zu lesen, gleichzeitig aber auch historisch genau, wie seine umfangreiche Bibliographie beeindruckend bestätigt. Er schlägt dabei den Bogen von Anna Amalia über Goethe, der selbstverständlich eine große Rolle einnimmt, über den Bauhaus-Stil bis hin zur linken und rechten Inanspruchnahme des "Mythos von Weimar".
Merseburger ist es gelungen, dem wahren Weimar einen Schritt näher zu kommen. Ohne Verklärung und ohne Gefühlsduselei. Dies ist ihm zu danken. Daß er das Ganze noch in einer sehr guten und flüssig zu lesenden Form tut, spricht nur für ihn. An mancher Stelle sind allerdings die inhaltlichen Sprünge von einem Absatz in den nächsten nicht ganz nachzuvollziehen, jedoch findet man sich schnell wieder in den Lesefluß hinein. Es ist kein im strengen Sinne wissenschaftliches Buch, aber diesem Anspruch wollte Merseburger auch nicht gerecht werden. Es geht ihm darum, möglichst viele Menschen auf den Mißbrauch der Klassiker aufmerksam zu machen und das ist ihm gelungen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weimar - und was den Mythos ausmacht 10. Dezember 2008
Von Günter Nawe "Herodot" TOP 500 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Wer hat nicht schon etwas beim Besuch dieser Stadt vom "Mythos Weimar" gespürt - ohne zu wissen, was genau es wohl ist, was den Besucher "berührt". Die "Kulturgeschichte Weimars", wie Merseburger sie schreibt, hat dem Leser viel darüber zu sagen. "O Weimar! dir fiel ein besonder Loos! Wie Bethlehem in Juda, klein und groß", schrieb Goethe, der ein gerüttelt Maß zu diesem Mythos beigetragen hat, der die Kulturgeschichte dieser Stadt entscheidend mitgeschrieben hat. Heute aber ist es Peter Merseburger, der sich auf die Spuren des Mythos begeben hat. Er weiß anhand dieser wohl einzigartigen Biographie zu schildern, wer und was von Martin Luther bis heute den Aufstieg und den Niedergang, der nicht zuletzt mit "Buchenwald" benannt ist, zu verantworten hat. Große Namen allenthalben und ihr Wirken werden aufgezeigt. Die Stadt ist zum Symbol geistiger Hochzeit und politischen Abstiegs geworden ist. Und zu einem einzigartigen Beispiel der Antinomie zwischen Geist und Macht. Weimar - das ist Deutschland und deutsche Geschichte mit all den vielen Facetten. Merseburger weiß sie zu benennen. Sein Buch ist Geistesgeschichte und politische Geschichte zugleich. Und ein fantastisches Lesebuch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENT TOP 500 REZENSENT
Format:Broschiert
Weimar ist vor allem durch sein kulturelles Erbe bekannt: Wieland, Herder. Goethe, Schiller, Liszt und das Bauhaus. Hier wurde auch die erste deutsche Republik geboren. Doch Weimar steht auch für deutsche Schande, denn wenige Kilometer entfernt auf dem Ettersberg befand sich das KZ Buchenwald.

Der Journalist Peter Merseburger (Jg. 1928) hat diesen Zwiespalt der „Klassikerstadt“ in seinem Buch „Mythos Weimar“ ausführlich beleuchtet. Dabei spannt er einen weiten Bogen von der Lutherzeit bis ins 21. Jahrhundert. Vor 500 Jahren breiteten sich die reformatorischen Gedanken in Weimar schnell aus, doch im Gegensatz dazu zeichnete sich die Region auch durch eine antijüdische Haltung aus.

Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Weimar zu einem Juwel deutscher und europäischer Geistesgeschichte. Mit der Unterstützung der Herzogin Anna Amalia wirkten hier die schon erwähnten Klassiker. Im „Silbernen Zeitalter“ wurden unter der Großherzogin Maria Pawlowa und ihres Sohns Carl Alexander Musik, Malerei und die Dicht- und Theaterkunst gefördert. Um das Jahr 1900 entwickelte sich Weimar dann zu einem der Zentren der Moderne und 1920 zur Landeshauptstadt von Thüringen.

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Weimar zum Geburtsort der ersten deutschen Republik und später zum nationalsozialistischen Experimentier- und Paradefeld. Im Kalten Krieg musste die Weimarer Klassik dann als Kronzeuge für die politischen Ziele des Arbeiter- und Bauern-Staates herhalten. Zum Schluss wagt Merseburger einen Ausblick auf die Strahlkraft und Zukunft Weimars, das inzwischen Hochschulstadt ist.

Auf den reichlich 400 Seiten hat Merseburger die Höhen und Tiefen Weimars sehr faktenreich und gut lesbar dargestellt.
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