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Mythos Motivation: Wege aus einer Sackgasse
 
 
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Mythos Motivation: Wege aus einer Sackgasse [Gebundene Ausgabe]

Reinhard K. Sprenger
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 276 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (20. Dezember 2004)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593376377
  • ISBN-13: 978-3593376370
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (24 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 452.494 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Reinhard K. Sprenger
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Unternehmensberater Reinhard Sprenger hat sich durch Bücher wie: Das Prinzip Selbstverantwortung oder Die Entscheidung liegt bei Dir! einen Namen gemacht. Seine provokativen Thesen haben seine Leser in zwei Lager gespalten. Auch mit dem in 14. Auflage neu erschienenen Buch zum Mythos Motivation sprengt Sprenger gängige Muster der Unternehmensführung.

Motivationsspritzen durch Prämien, Urlaube, Geschenke haben sich in den Köpfen vieler Unternehmer als notwendige Methode festgesetzt. Sie gehen davon aus, daß Mitarbeiter dadurch zu Höchstleistungen gebracht werden können. Sprenger argumentiert sehr raffiniert dagegen. Seiner Ansicht nach verliert durch diese versprochene Belohnung die Arbeit ihren eigentlichen Zweck. Die Kreativität bleibt auf der Strecke, weil nicht mehr um der Tätigkeit willen, sondern nur noch wegen des Köders gearbeitet wird.

Einleuchtend ist seine These, daß diese Haltung ein grundsätzliches Mißtrauen dem Mitarbeiter gegenüber innewohnt. "Eigentlich -- so die implizierte Annahme -- sind tendenziell alle Mitarbeiter Betrüger. Sie betrügen den Arbeitgeber um einen Teil der Arbeitskraft, die er bezahlt." Sprenger räumt ein, daß ein versprochenes Geschenk durchaus kurzfristig seine Wirkung durch einen erhöhten Einsatz erzielt. Aber nur für eine kurze Zeit. Die Prämien werden immer mehr nach oben geschraubt und hohe Kosten entstehen. Eine weitere Folge tritt ein: Die Begeisterung für die Bestechung verliert an Wert.

Der Mitarbeiter verliert seine Begeisterung für die Idee, er wird sich so niemals mit dem Unternehmen identifizieren. Er wird sogar quengelig, anspruchsvoll und von aggressiver Langeweile gepackt. Es ist also kontraproduktiv. Aber was schlägt der Autor als Alternative vor? Bis Sprenger diese Katze aus dem Sack läßt, hat der Leser vielleicht schon fast aufgegeben. Fast zum Schluß des Buches erst listet der Unternehmensberater auf, was sinnvoll ist.

Die Arbeit sollte gestalterisch sein, produktiv, im Dienste der Gemeinschaft stehen, Planung und Ausführung beinhalten und interaktiv sein, mit vielfältigen sozialen Kontakten. Sprenger hat erneut bewiesen, wie geschickt er Klischees sprengen kann. --Corinna S. Heyn -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

23.02.2002 / Hamburger Abendblatt: Aufhören, zu klagen "Per Knopfdruck läßt sich keine Motivation verordnen, sagt Bestsellerautor Reinhard K. Sprenger."

01.04.2002 / business bestseller: Der Klassiker der Mitarbeiter-Führung in neuem Gewand "Ein hervorragender Leitfaden, der neben engagierten Mitarbeitern auch zu einer langfristigen Wertsteigerung führt."

02.04.2002 / Financial Times Deutschland: Von Sprenger bis Soros "Wer motiviert, demotiviert – mit dieser These brachte Reinhard K. Sprenger vor einem Jahrzehnt die kilometerlangen Regale voller Handbücher ins Wanken, die ratlosen Chefs Tricks zur Motivation ihrer Mitarbeiter verraten wollen [...] Und wer nicht lesen will, darf hören: Die Neuausgabe von Mythos Motivation kommt auch als Hörbuch heraus."

19.09.2002 / Die Zeit: Vertrauenssache "Ein furioses Buch, das unbekümmert und respektlos den Popanz der 'Menschenfreundlichkeit' demontiert, dem die gängigen Motivationsbücher und -techniken anhängen."

06.06.2003 / Handelsblatt: Reinhard K. Sprenger "Mit seinem Buch 'Mythos Motivation' avancierte Sprenger zum deutschen Superstar unter den Management-Autoren."

07.11.2003 / Format: Pflichtlektüre für die Bosse "Der Unternehmensberater provoziert mit der These, dass Mitarbeitermotivation durch Prämien und Incentives mehr schadet als nützt." -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
31 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Immer wieder lesenwert! 3. Oktober 2005
Als vor über zehn Jahren die Erstausgabe dieses Buches erschien, war der Begriff "Motivation" in aller Munde. Als gute Führungskraft galt nur, wer viel Zeit darauf verwendet hat, seine Mitarbeiter durch Lob, finanzielle Anreize und sonstige "Führungs-Techniken" auf Kurs zu bringen.
Reinhard K. Sprenger hat als erster Autor entlarvt, dass es einen erheblichen Unterschied zwischen Motivation und Motivierung gibt. Als "Motivation" definiert er den Eigenantrieb des Mitarbeiters, dessen Lust an der Arbeit. Als "Motivierung" bezeichnet er den künstlichen Versuch eines Personalverantwortlichen, die Mitarbeiter anzutreiben.
Das Buch belegt eindrucksvoll, dass Motivierung von außen oft die Eigenmotivation zerstört. So zitiert der Autor das Beispiel von zwei Studentengruppen, die eine Bastelaufgabe verrichten sollen. Die erste Gruppe wird dafür bezahlt (also von außen motiviert). Die zweite bastelt freiwillig (also ohne Motivierung von außen). Und was passiert, als die vereinbarte Zeit abgelaufen ist? Die erste Gruppe lässt alles stehen und liegen (weil fremdmotiviert). Die zweite Gruppe bastelt einfach weiter (weil von innen, sprich: intrinsisch motiviert).
Reihard K. Sprenger legt Führungskräften nahe, mehr Vertrauen in die Arbeitslust ihrer Mitarbeiter zu setzen und von der üblichen "Verdachtskultur" Abstand zu nehmen. Denn hinter vielen "Motivationsmaßnahmen", zum Beispiel Zielvorgaben oder Incentiv-Anreizen, steht der unausgesprochene Verdacht, dass die Mitarbeiter aus freien Stücken nicht ihre ganze Leistung geben. Und eben dieser Verdacht verdirbt der Belegschaft dann tatsächlich die Arbeitslust. Eine sich selbst erfüllende Prophezeihung.
Eine gute Führungskraft sorgt vielmehr dafür, dass sich die Eigenmotivation des Mitarbeiters entfalten kann, indem dieser die nötige Entscheidungsfreiheit, das nötige Wissen und vor allem das nötige Vertrauen seine Vorgesetzten bekommt.
Mit diesem Buch hat Sprenger die Motivationskrise als erster heraufziehen sehen und die - leider bis heute - unbeachteten Rezepte dagegen geliefert, noch dazu auf philosophischem Fundament und in geistreichem Schreibstil. Ein immer noch und immer wieder lesenswertes Buch!
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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es gibt Bücher, die muss man lesen, weil sie andere auch lesen. Bei Sprengers Werken ist das so. Und wer mit Personalführung und Management zu tun, bisher aber an Sprengers Büchern vorbeigeschlittert ist, braucht für anhaltende Verweigerung eine gute Ausrede. Mit der gekonnten Aufarbeitung eigener Verletzungen durch Vorgesetzte katapultierte sich Sprenger vom Doktor der Philosophie in den Olymp der meistgelesensten Managementautoren. Klar, dass er heute als gefragter Unternehmensberater tätig ist. Wieviel seine Ratschläge der Untertanenwelt gebracht haben, bleibt offen. Klar ist, dass er die Welt nicht neu erfunden hat. Aber er sprach laut und süffig aus, was bei Insidern schon lange gemunkelt wurde: Motivation durch Belohnung ist auf Dauer kontraproduktiv. Weil Begeisterung durch Bestechung an Wert verliert. Ausserdem labten sich viele daran, dass hier einer hörbar am Lack der Führungselite kratzt und einem erklärt, weshalb man/frau nicht mehr arbeitet. Das belastet die Oberen und entlastet das Fussvolk. Nicht ungefährlich, aber notwendig und befreiend. Kurz und knapp verkündet Sprenger "Alles Motivieren ist Demotivieren". Das stimmt in dieser Absolutheit natürlich nicht, rüttelt aber verkrustete Denkchips durcheinander. Nachdem sich die Aufregung gelegt hat und die Betriebe wieder der vorsprenger'schen Alltag zurückkehrten, hat der Führungsexperte seinen Longseller überarbeitet und erweitert. Da neue Studien bestätigen, dass der Nachweis für eine Leistungssteigerung durch Anreizsysteme fehlt, rückt Sprenger von seinem Dogma nicht ab. Aber er gab der Frage "Wie denn besser?" mehr Raum. Und ausserdem verweist er für die Umsetzung - nicht zuletzt aus Marketinggründen - auf seine Folgebücher. Bei der plakativen Formulierung "Fordern statt verführen" weckt Sprenger bei mir Widerspruch. Denn "verführen" ist nicht das gleiche wie "verwöhnen". Anhand dieses Kapitels lässt sich schön zeigen, was der Fachwelt aufstösst. Der liebe Doktor nimmt es mit den Begriffen nicht sehr genau. Und der häufige Gebrauch des Wörtchens "natürlich" suggeriert eine überzeitliche und universelle Ordnung hinter den Dingen. Aber eine Streitschrift darf man nicht mit wissenschaftlichen Kriterien messen. Eine Überarbeitung hingegen verliert diesen Narrenfreiraum. Selbst Luther hat seine an die Tür gehämmerten Thesen mit etwas Distanz neuen Erkenntnissen angepasst. Sprenger-Fans wird das mentale Beharrungsvermögen ihres Gurus nicht kümmern. Für sie wird die Neuauflage zum Pflichtkauf werden. Wer aber bei Smalltalks keine roten Ohren bekommt, wenn vom "neuen" Sprenger die Rede ist, wird auf eine Anschaffung verzichten. Die Lektüre lohnt sich übrigens auch für die Gattung "Angestellte". Denn mit Sprengerzitaten lässt sich bei Personalverantwortlichen und Vorgesetzten gewaltig Eindruck schinden.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Der Autor beschreibt viele tatsächlichen Mängel in der heutigen Führungsarbeit. Die Darstellung ist jedoch sehr langfädig geraten. Immer wieder werden die gleichen Fakten aus einem etwas anderen Blickwinkel geschildert. Die erwähnten Erhebungen und Untersuchungen zur Stützung der Aussagen sind genauso mit Vorsicht zu geniessen, wie jene, die das Gegenteil weismachen wollen. Die beschriebenen Defizite sind aber leider bittere Realität, das schleckt keine Geiss weg. Das Buch soll in erster Linie Führungskräfte, speziell in der mittleren und oberen Hierarchieebene ansprechen. Etwas weniger provokative Ausführungen mit weitergehenden Verhaltensanregungen wäre dafür effektvoller. Es ist leicht, einen offensichtlichen Missstand aufzuzeigen. Es spielen dabei aber nicht nur die Motivation von Individuen und das Führungsverhalten des Vorgesetzten eine Rolle. Im Buch wird z.B. kaum auf die Gruppendynamik mit ihrer positiven und negativen Beeinflussung der Leistung des/der Einzelnen eingegangen. In einer Unternehmung mit all seinen internen und externen Beziehungen und Abhängigkeiten ist es zudem enorm schwierig, positive Veränderungen durchzusetzen. Selbst Mitglieder von Geschäftsleitungen erleben hier oft die Grenzen ihres Einflusses. Ich gehe aber mit dem Autor einig, dass mehr Respekt und (Kreativitäts-)Freiraum für die einzelne Person dringend nötig wäre. Wie dies zu schaffen ist, darauf gibt das Buch nur vage Antworten!
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Die neuesten Kundenrezensionen
gute Kritik, nachvollziehbar und aktuell
Muss ich wirklich loben, sehr gut geschrieben, vor allem der letzte Teil mit der Skizze aus der Krise. Lesenswert! Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von WuxXx veröffentlicht
Lesenswert...
Extrinsische Motivation vs. intrinsische Motivation.

Wie schon erwähnt, ein nicht ganz neues aber doch immer aktuelles Thema. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von B.K. veröffentlicht
Mythos Motivation
Der Titel verspricht Inhalte, die der Leser sich erst mal erarbeiten muss ...Zu Beginn des Buches wird erst einmal das erklärt was weniger gut ist an Entlohnungssystemen ,... Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Helmut Frerker veröffentlicht
Ein Buch, dass "oben" niemand ernst nimmt, obwohl seine Thesen...
MYTHOS MOTIVATION wird von vielen Unternehmern und Führungspersönlichkeiten als Machwerk eines unbelehrbaren Weltverbesserers betrachtet, dessen Inhalte zu Anarchie... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Oktober 2009 von Platinum
intelligente Sichtweise, die das System erschreckend klar und...
Inhalt klar und verständlich strukturiert, die Sachverhalte werden mit passenden Beispielen unterlegt und dadurch sehr deutlich. R. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Oktober 2009 von M G
Klasse, einfach nur klasse
Diese Buch ist einfach nur klasse. Endlich räumt mal jemand mit dem Unsinn auf, Menschen motivieren und führen zu wollen, in dem man ihnen Boni zahlt oder variable... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. Juli 2009 von Pladdeflabbes
Endlich mal klare Worte
Wenn jemand einmal gebündelt Wissen über Führung haben möchte, und nicht jeden vorbeifahrenden Zug für richtig hält ist mit diesem Buch auf dem... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. April 2009 von Martin Schult
Ab dafür...
Herr Sprenger zeigt anschaulich, wie man Wege aus der Sackgasse Leben finden kann. - Gelungen!
Veröffentlicht am 30. März 2009 von T. Willer
Motivierend
Dieses Buch hat mir dabei geholfen, zu verstehen, wie ich Mitarbeiter motivieren kann. Geldwerte Vorteile sind nicht immer das Mass der Dinge, über andere Sachen freut sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Oktober 2008 von Christian Rathjen
... und er hat doch Recht
Durch meine Tätigkeit als Berater und Trainer stoße ich immer wieder auf das Thema der Motivation. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 26. November 2007 von Stephan Joseph
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