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Mythos Authentizität: Die Kunst, die richtigen Führungsrollen zu spielen
 
 
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Mythos Authentizität: Die Kunst, die richtigen Führungsrollen zu spielen [Gebundene Ausgabe]

Rainer Niermeyer
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 215 Seiten
  • Verlag: Campus Verlag; Auflage: 1 (15. September 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3593386534
  • ISBN-13: 978-3593386539
  • Größe und/oder Gewicht: 23,2 x 15,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 398.666 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Rainer Niermeyer
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

01.11.2008 / Wirtschaft & Weiterbidlung: Rollenspiel statt Authentizität? "Amüsant und scharfsinnig ... Der Autor liefert einen brauchbaren Beitrag zu einem modernen Führungsverständnis."

01.12.2008 / ManagerSeminare: Echtsein macht erfolglos "Der Autor erläutert die Gefahren des Authentizitätskonzepts und entwirft ein Gegenmodell."

ManagerSeminare, Dezember 2008

„Der Autor erläutert die Gefahren des Authentizitätskonzepts und entwirft ein Gegenmodell.“


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Der Autor beschreibt zunächst wie sein Statement in einem Artikel der FAZ im Jahre 2007 zu einer Polarisierung der Leserschaft führte. Als Botschaft gibt Niermeyer dem Leser seines Buches nunmehr mit auf den Weg, 'nehmen Sie die strategische Herausforderung der Rollenvielfalt bewusst an, statt dem Mythos Authentizität aufzusitzen'.

In sechs Kapiteln wird dann mit dem Mythos Authentizität aufgeräumt. Wer einfach er selbst sein möchte, hat verloren. Die Zukunft gehört der Führungskraft, die ihre Rollen am Besten spielt. Niermeyer beschreibt die Vielfalt von Rollen im Berufsalltag sowie im Privatleben, die Führungskräfte täglich spielen müssen. Anhand von Prominenten wie Wendelin Wiedeking, Angela Merkel und Harald Schmidt zeigt der Autor, wie diese perfekt ihre unterschiedlichsten Rollen spielen. Soziologische Rollentheorien werden anschließend beschrieben und Handlungsanweisungen gegeben, wie man Führungsrollen besetzt, um im Unternehmen bestehen zu können. Hier hat das Buch den Charakter eines Ratgebers. Dass es nicht allein mit dem Rollenspiel getan ist, erfährt die Leserschaft im letzten Kapitel. Die Identifikation eigener Werte und die Interpretation von Führungsrollen gemäß dieser eigenen Werte werden in einer Matrix dargestellt. Wer Rollensouveränität erlangt, darf die Selbstverwirklichung aber nicht vernachlässigen lautet die Botschaft.

Schafft man es nicht Werte und Rollen dauerhaft unter einen Hut zu bringen, bietet sich noch der radikale Rollenwechsel hin zu einem zweiten Leben an. Beispiele bekannter Persönlichkeiten, die schon ab dem 40. Lebensjahr es sich leisten konnten auf die weiter Karriere zu verzichten, werden zum Schluss des Buches genannt. Ob Karlheinz Böhm, Brigitte Bardot oder der Herzchirug der mit Mitte 50 LKW Fahrer wird, um sich einen Kindheitstraum zu erfüllen. Wohl dem der diese Möglichkeit hat.

Auch wenn die unterschiedlichen Rollenerwartungen an jedermann gestellt werden und die Thematik allgemein für eine breite Leserschaft von Interesse wäre, empfehle ich dieses Buch allein Führungskräften, die über ihr eigenes Verständnis reflektieren wollen. In allen Kapiteln erhält die Leserschaft dazu auch Anregungen in Form von Fragen. Das Buch ist lesenswert. Es zeigt Erwartungen, die die Gesellschaft an Menschen stellt und hier besonders an Führungskräfte. Diese erfahren viel über die Rollen, die sie besetzen sollen, Ansprüche die an sie gerichtet werden und erhalten dazu auch Ratschläge.

(S. Rausch, Bonn)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Rainer Niermeyer beleuchtet - getragen von tiefer Empathie - zahllose Facetten unseres Rollenspiels in unterschiedlichsten Lebenssituationen. Er stützt sich dabei auf saubere Begriffsdefinitionen und legt anhand treffender Praxisbeispiele komplexe Zusammenhänge dar. Beim Lesen kann man immer nur wieder feststellen: Genauso ist das! Niermeyer beschreibt spannend und analysiert ausführlichst das Rollenverhalten von Wendelin Wiedeking, Angela Merkel und Harald Schmidt und versucht dabei, deren Erfolgskonzepte nachzuspüren.

Niermeyer zeigt auf, wie Menschen im gesellschaftlichen Miteinander funktionieren und wie Unternehmen wirklich ticken. Und gibt dabei Hilfe zur Selbsthilfe, sprich: zur Selbstanalyse, und damit wertvolle Empfehlungen für den persönlichen Erfolg.

Es ist nicht derjenige erfolgreich, der sich auf Biegen und Brechen ,authentisch' gibt, wie das gemeinhein abgefordert wird, sondern vielmehr derjenige, der sich in die jeweilige Situation bestens einzufühlen versteht und seine Rollenoptionen adäquat zu den Anforderungen und Erwartungen wählt und glaubhaft lebt. Es ist immer wieder ein neues spannendes Spiel, das eine hohe Sensibilität und viel Geistesgegenwart verlangt. Erfahrungen aus früheren Situationen helfen nur bedingt.

Beim Lesen von Niermeyers Buch kommt man ja ins Nachdenken, auch über sich selbst. Mein persönliches Fazit: Ich war grosso modo schon gut! Aber wenn ich das Buch vor 35 Jahren gelesen hätte, wäre mir vieles einfacher und klarer gewesen. Das Buch ist insofern überaus hilfreich und damit sehr lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Gebundene Ausgabe
Als junge Führungskraft bin ich ebenfalls bereits seit Jahren dem Mythos Authentizität hinterhergerannt und habe dabei versucht das Rätsel zu entschlüsseln, das hinter ihr steckt. Warum wird Authentizität als Allheilmittel für sympathische Kommunikation gesehen? Warum findet man dadurch schneller Anschluß? Warum dürfen authentische Personen stets von sich behaupten, sich nicht anpassen und in keine Rolle pressen lassen zu müssen...und warum habe ich dabei stets das Gefühl, dass das im Grunde korrekt ist, allerdings meine Selbstreflexion mir mitteilt, dass ich das für mich selbst nicht in Anspruch nehmen möchte?! Wie löst sich dieses Paradoxon?

Jetzt glaub ich es zu wissen...!

Es geht lauft Herr Niemeyer kurz gesagt, bei der wahrgenommenen Authentizität nicht darum, tat. immer das zu sagen was man denkt und sich den versteckten Normen des täglichen Theaterensembles im Beruf, in der Familie, auf der Straße etc. zu entziehen, sondern vielmehr ist es eine Rollensouveränität. Eine Souveränität die einfach nur zeigt, dass der "Anwender" es versteht, die Situation zu erkennen und die richtige Rolle darauf anzuwenden, so dass es für die Kommunikationsteilnehmer als Authentizität wahrgenommen wird. Und er begründet das aufschlussreich und vielfältig an einer Reihe von Beispielen, die jeden noch so intrinsisch motiviert authentischen Menschen aufzeigen, dass auch er sich durch Rollen ausdrückt (siehe Verhalten bei Bewerbungsgesprächen; ein Arzt, der nicht als Punker verkleidet seine Patienten empfangen würde ...)

Habe ich mich bislang als authentisch gesehen? Nein. Warum? Das erschließt sich bereits daraus, dass ich tausende Bücher zu NLP, Psychologie im Job etc. durchforstet habe. Warum ich das getan habe, wußte ich bislang nicht. Aber jetzt ist mir klar, dass auch ich nur auf der Suche war, dieses professionelle Geschick und Gespür der Rollensouveränität zu erlangen.

"Mythos Authentizität" hat mich persönlich wachgerüttelt, amüsant und praxisnah unterhalten und das Paradoxon gelöst.
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