Thomas Sebastian Frank hat sich an ein schwieriges Unterfangen gewagt. Die Mythen und Legenden der Maori werden seit jeher immer nur mündlich weitergegeben. Als Sprechgesang an den Lagerfeuern oder im Versammlungshaus gingen sie von Mund zu Ohr und wurden so über Generationen tradiert. So hat der Autor die Geschichten als moderner Geschichtenerzähler so lebendig werden lassen, daß sie auch für Weiße verständlich werden. Manche von ihnen erscheinen vielleicht sehr kriegerisch und wirken auf uns befremdlich. Aber man bekommt mit diesen Geschichten einen tieferen und leichteren Zugang zu dieser aussterbenden Kultur als es durch Studium von Fachliteratur jemals möglich wäre.