Mit dem Song "Myth Takes" fängt das shaken an. Subtil, magisch-verführend, mythisch und doch unkompliziert, eindeutig, straight - so beginnt das Ganze. Die Bewegungen, die mein Körper vollführt können nur durch Magie hervorgezaubert werden - was ist es, dass mich so tanzen und springen lässt? Ist es nun die Stimme, das Schlagzeug, der Bass? - weiter gehts, hier schon fröhlicher, lauter mit "All my Heroes are Weirdos" - und trotzdem schräg wie ich-weiss-nicht-was. Das Niveau hält an - man ist immernoch in Stimmung und der Raum verwandelt sich in eine Tanzfläche - weiter, weiter- "Must be the Moon" ist etwas ähnlich wie das vorherige Lied, doch das ist keinenfalls ein Urteil, im Gegenteil, der Tanz geht weiter - und kaum hallt das letzte "u could blame it on the music/ but it wouldn't b right/ cuz i've gotten lucky 2 some pretty bad tunes" aus der Stereoanlage, kommt das eher ruhigere, subtilere "A new Name". Gefällt mir sehr gut, besonders der Hauptriff. - nächstes Lied, "Heart of Hearts". Der Tanz geht weiter, ausgezeichnet das Lied, daran sind wir schon gewohnt. Shake shake. "Sweet Life" gefällt mir weniger, sozusagen die Schwäche des Albums. "Yadnus" kommt wieder rockiger daher, nun kommt wieder Bewegung ins Spiel. Nicht ganz so gut aber wie der Anfang. ABER - "Bend over Beethoven" - Es wird wieder ausgezeichnet, wunderschön. Vielleicht ewas zu lange geraten. "Break in Case of Everything" - irgendwie anders, als der Rest des Albums. Langsam, aber gut. Und dann kommt es noch langsamer mit "Infinitold". Meiner Meinung nach nicht umbedingt nötig gewesen, aber was solls.
Und wer zu faul ist zu lesen - dies ist ein Pflichtkauf. Ein super tanzbares Album - undefinierbar - Disco-rock,indie,Dance? Weder noch, und trotzdem, alles.