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Mystik und Widerstand

 Freigegeben ohne Altersbeschränkung   DVD
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 17,99 Kostenlose Lieferung ab EUR 29 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Mystik und Widerstand + Dorothee Sölle - Rebellin und Mystikerin: Die Biografie (HERDER spektrum) + Grenzenlos glücklich - absolut furchtlos - immer in Schwierigkeiten: Dorothee Sölle. Mit Audio-CD
Preis für alle drei: EUR 42,97

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Produktinformation

  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Stereo)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ohne Altersbeschränkung
  • Studio: absolut Medien GmbH
  • Erscheinungstermin: 1. März 2013
  • Produktionsjahr: 2013
  • Spieldauer: 70 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
  • ASIN: 3848840065
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.077 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

Porträtfilm der evangelischen Theologin und Pazifistin Dorothee Sölle anlässlich ihres 10. Todestag im April 2013.Die evangelische Theologin Dorothee Sölle (1929-2003) war nicht nur bekannt für ihr politisches und feministisches Engagement, sondern beschäftigte sich auch zeitlebens mit den Texten der großen Mystiker. Als zeitgemäße Spiritualität konnte sie sich nur eine individuelle Gotteserfahrung jenseits von blind übernommenen Traditionen vorstellen. Die bildgewaltige Sprache der Mystiker diente ihr dafür als Vorbild, etwa Mechthild von Magdeburg oder Thomas Müntzer, die wie sie ebenfalls aufsässige Geister waren. Mystik und Widerstand so Sölles Entdeckung müssen keine Gegensätze sein: Gerade die Erfahrung des "göttlichen Funkens" kann ein Impuls für soziales und politisches Engagement werden. Eine filmische Reise auf den Spuren einer großen Frau.

Produktbeschreibungen

Besonderheiten: Ohne Angabe

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5.0 von 5 Sternen Mut zum Fragmentarischen 28. April 2013
Von Dorothee Sölle habe ich erstmals Mitte der 1970iger Jahre gehört, von ihrem „politischen Nachtgebet“ in Köln, das Skandale auslöste und von ihrer Äußerung:
„Die Religion des 3. Jahrtausends wird mystisch sein oder absterben.“ Das hört sich unpolitsch an, aber Dorothee Sölle war ein hoch politischer Mensch – hoch politisch und mystisch, das ging bei ihr zusammen. Es ist das Verdienst von Rüdiger Sünner das in diesem Film sichtbar zu machen und in eine eindrucksvolle Bildsprache zu übersetzen.

Erste Einstellung: Ein Pfau schreitet vor einem ehemaliges Atomwaffenlager auf und ab. Dort wie vor vielen anderen Atombunkern wurde in den 80iger Jahren protestiert. Auch Dorothee Sölle war dabei. Jetzt ist es ein verlassener Ort. Ein irritierendes und verstörendes Bild, das neugierig macht und die von Dorothee Sölle verwendete Formulierung vom „Fenster der Verwundbarkeit“ verdeutlicht, die ihren Ursprung in der Sprache der Militärs hat und nach der Lücke sucht, wo der Feind verwundbar ist. Dorothee Sölle definiert das um. Bei ihr wird es das Fenster zur Transzendenz, das Fenster zum Himmel.

Der Regisseur arbeitet den Lebenslauf von Dorothee Sölle nicht in seiner biografischen Abfolge ab, sondern beleuchtet wichtige Lebensstationen und Personen schlaglichtartig. Es ist eine Art Collage, die „Mut zum Fragmentarischen“ hat und so Dorothee Sölles Lebensmotto aufnimmt und filmisch umsetzt.

In Interviews kommen Menschen, die ihr nahe waren, zu Wort: ihr Ehemann Fulbert Steffensky, ihr Sohn Martin Sölle, theologische Freunde und Weggefährten wie Bärbel Wartenberg-Potter, Antje Vollmer, Margot Käsmann oder die Rektorin des Union Theological Seminary, wo Dorothee Sölle eine Professur inne hatte, die ihr in Deutschland verwehrt war.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist wirklich gut 19. April 2013
Von S. Kirch
Damals, im Religionsunterricht, hatte Dorothee Sölle keine Chance. Wir hatten die Nase voll von der Aufarbeitung der NS-Zeit, von Anne Frank, von der Deutschstunde, Ernst Barlach und Kaltem Krieg. Wir wollten Camus lesen und Sartre. Dorothee Sölle war für uns vor allem eins: unscheinbar und irgendwie auch bieder.
Das ließe sich auch anders sehen, ganz anders sogar, wenn man rund 70 Minuten seines Lebens in das Anschauen von Rüdiger Sünners Film mit dem Titel Mystik und Widerstand investiert. Plötzlich sehen wir diese fragile Person in ihrer Bescheidenheit nicht mehr als Mustervorbild lammfrommer Konfirmanden, sondern als eigensinnigen Menschen mit Visionen, Kraft und Mut – dem Mut, anders zu sein, sich befremdet zu fühlen, umzudenken, dem Wunsch, den Glauben im Leben zu verankern, das Wort mit dem Leben zu versöhnen und der Kraft, die Unendlichkeit in den Alltag zu integrieren. Eine Frau, die christliche Symbolik als gegenwärtiges Geschehen entziffert und zugleich den Gottesbegriff mittelalterlicher Mystik in der ihr eigenen theopoetischen Sprache aufleben lässt. Ein Widerspruch? Nein, Dorothee Sölle erklärt radikal das Diesseits zum Ort göttlichen Wirkens und erkennt in der Mystik die historisch immer wieder niedergerungene Sehnsucht der Menschen nach einer Begegnung, die nicht autoritär und hierarchisch bestimmt ist, sondern die unmittelbare Gegenwart als den Ort der Transzendenz versteht. Deshalb ist Mystik bei Sölle Widerstand. Ihre Themen, das zeigt Sünners Film, sind zeitlos aktuell, ihre Sprache ist berührend, ihre Botschaft belebend. Am Ende des Films möchten wir nur noch eins wissen: Welche ihrer dreißig Publikationen wir nun sinnigerweise als erstes in die Hand nehmen sollten, um weiter zu lesen?
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer und wichtiger Film 9. März 2013
Von Ein Leser
"Mystik und Widerstand" ist ein wunderbarer Film.
Ein pointierter, bedeutsamer Einstieg: Transzendenz heißt verletzlich sein.
Ruhige, schöne, bewegende, sich einprägende Bilder. Gelungene Inszenierungen und Überblendungen. Ruhige Musik. Eine gute Textauswahl. Aussagekräftige Gesprächspartner.
Die unverkennbare filmische Handschrift von Rüdiger Sünner.
Der Film wird überzeugen und gefeiert werden.
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