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Mystery Girl
 
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Mystery Girl

Roy Orbison Audio CD
4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Audio CD (30. Januar 1989)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Virgin Usa (EMI)
  • ASIN: B000000WGN
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 93.739 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. You Got It
2. In The Real World
3. Dream You
4. A Love So Beautiful
5. California Blue
6. She's A Mystery To Me
7. The Comedians
8. The Only One
9. Windsurfer
10. Careless Heart

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Es war eine Tragödie: Nur wenige Wochen nach Veröffentlichung seines Comeback-Albums Mystery Girl im Jahre 1989 starb Roy Orbison, die Poplegende von Sun Records. Der Zugvogel Orbison, der sich durch seine Mitgliedschaft bei den Traveling Wilburys (Seite an Seite mit den ebenso bedeutenden Pop-Legenden Tom Petty, Bob Dylan, George Harrison und Jeff Lynne von ELO) von seinem Image als Oldie-but-Goldie befreien konnte -- setzte seine Starkumpel (sowie weitere Gastmusiker) auf Mystery Girl geschickt in Szene und gab darüberhinaus sogar seinem Sohn die Möglichkeit, ein paar Texte zu schreiben. Wunder der Wunder: Seine engelhalfte Tenorstimme erklingt auf allen Stücken in vollem Glanze und hätte wohl eine weitreichende Wiederbelebung der Popkultur bedeutet -- wenn eben alles nicht ganz anders gekommen wäre. Für "Wenn-doch-nur"-Gejammer gibt es aber dennoch keinen Anlaß: Ein einziger Durchlauf von Songs wie dem Radiohit "You Got It" oder dem Vermächtnis "Pretty Woman" genügt bereits vollkommen: Wir können von Glück reden, daß Orbison dieses Album aufnehmen konnte. --Tom Lanham.

Audio

Mit Jahrgang 1988 noch kein Oldie, nahmen sich die MFSL-Soundveredler das letzte Album des kurz darauf verstorbenen Orbison vor. Dem damals von den Travelling Wilburys in Comeback-Höhen gehievten Crooner attestierte AUDIO 4/1988 "herzzerreißende Leidenschaften - mit Stil". Die Mischung aus schmelzend geschluchzten Balladen und schnuckeligen Rockern ging dank Mithilfe von Tom Petty, Jeff Lynne, George Harrison und Co voll auf. Die Goldscheibe (plus Single-Mix Dream You) bringt's etwas klarer und druckvoller rüber.

© Audio


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Als Roy Orbison, der zu den Pionieren des Rock'n Roll zählt, 1988 mit der Allstar-Band "The Traveling Wilburys" ein viel beachtetes Comeback feierte, konnte niemand ahnen, dass er bereits am 6. Dezember des gleichen Jahres im Alter von nur 52 Jahren einem Herzversagen erliegen würde.
Den großen Erfolg seines erst kurz vorher aufgenommenen Soloalbums "Mystery Girl" durfte "The Big O" nicht mehr erleben. Kennzeichend für seine Melodien ist seine engelhafte Tenorstimme, die er in schöner Regelmäßigkeit im Finale seiner Songs wie in einer Opernarie in dramatische Höhen schraubte. Viele seiner Lieder klingen etwas traurig. Dazu mögen schwere persönliche Schicksalsschläge beigetragen haben: 1966 starb seine erste Ehefrau an den Folgen eines schweren Motorradunfalls; zwei Jahre später kamen zwei seiner Söhne beim Brand seines Landhauses ums Leben.
Auf "Mystery Girl" macht ihm scharenweise musikalische Prominenz ihre Aufwartung. Von den "Wilburys" sind mit Jeff Lynne (Gitarre, Keyboards, Bass), Tom Petty (Gitarre) und dem inzwischen ebenfalls verstorbenen George Harrison (Gitarre) gleich drei mit von der Partie. Außerdem hat der gute Tom noch Gitarrist Mike Campbell, Keyboarder Benmont Tench sowie Bassist Howie Epstein von seinen "Heartbreakers" mitgebracht. Hinzu kommen Studiogrößen wie Jim Keltner (Schlagzeug), Steve Cropper (Gitarre) - beide von "Booker T. & The MGs" - oder Rick Vito (Slide- und elektrische Gitarre), der später für einige Jahre Lindsey Buckingham bei "Fleetwood Mac" ersetzen sollte. Für den Titeltrack gibt sich auch noch Bono von U2 die Ehre.
Diese hohen Herrschaften stellen eindrucksvoll unter Beweis, dass viele Köche - auch der Produzentenstuhl ist ständig anders besetzt - nicht unbedingt den Brei verderben müssen. Sie stellen sich alle in den Dienst des Hausherrn, so dass die gesamte Platte nicht nur erfreulich abwechslungsreich sondern tatsächlich wie ein Roy-Orbison-Album klingt.
Der Opener "She Got It" mit seinen "Wilburys"-Backgroundvocals lief seinerzeit auch hierzulande auf allen Radiosendern. "(All I Can Do Is) Dream You" erinnert daran, dass Roy von Hause aus ein Rock'n Roller ist. "A Love So Beautiful" und "In The Real World" verströmen die für ihn typische Melancholie. Dagegen klingen "California Dream" und "Windsurfer" nach dem "Easy Livin'" der Westküste. Den Vogel schießen zwei Fremdkompositionen ab. Auf dem von Elvis Costello beigesteuerten "The Comedians" harmonieren das Streicherarragement und das militärtrommelhafte Schlagzeug vorzüglich mit Orbinsonscher Vokaldramatik. Alles wird jedoch getoppt von dem aus der Feder der beiden U2-Musiker Bono und The Edge stammenden Titelsong "She Is A Mistery": Bono, normalerweise Sänger und dabei als Pathosbruder vor dem Herrn weltweit berühmt, überrascht hier mit schnörkellosem Gitarrenspiel und Roys gesangliche Leistung lässt an eine Feststellung von Bruce Springsteen erinnern: "Ich wollte immer wie Roy Orbison singen - heute weiß ich, niemand kann wie Roy Orbison singen!".
Bleibt noch zu sagen, dass "In The Real World" wie eine düstere Vorahnung wirkt: "But in the real world we must say real goodbyes(...)/There are things that we can't change/And endings come to us/In ways that we can't rearrange..."
Goodbye Roy, du warst ein Großer - und das nicht nur als Musiker!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Audio CD
Hier hat sich einer der ganz Großen der Pop-Musik ein wundervolles Denkmal gesetzt. Wer ihn "nur" von diesem Album kennt, möge ruhig mal seine älteren Werke begutachten - es lohnt sich! Roy Orbison war derjenige, der am allerschönsten schluchzen konnte, wenn es um tragische Balladen ging. Mit einem grandiosen Stimmumfang hat er solche Stücke immer zu etwas ganz besonderem gemacht, sie waren auch immer seine besondere Stärke. In den 60ern versuchte er sich teilweise auch an rockigerem Material, was ihm damals nicht sehr überzeugend gelang. Hier jedoch gehen Balladen und up-tempo-Nummern eine geniale Synthese ein, direkt die ersten beiden Stücke "You got it" und "In the real world" setzen die Extreme. Und der Spagat gelingt, was nicht nur auf die hervorragenden Gastmusiker und -produzenten zurückzuführen ist, sondern ganz besonders auf den am Leben gereiften Roy Orbison! Hier gibt's nur eins: Kaufen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hach, ist das schööön! 29. April 2008
Von weiser111
Format:Audio CD
Ein Schmalz ist ein Schmalz ist ein Schmalz... Und wenn schon! Jedenfalls dann, wenn Roy Orbison seinen gesammelten Tenor-Schmelz hineinlegt, und wenn er das perfekt singt, was er ganz einfach kann wie kein zweiter: Schöne Songs, mitreißende Melodie, dazu diese Stimme... So schnörkellos und schnulzenfrei kann die Schnulzen-Tonlage Tenor klingen! Und hier, auf einem seiner in sich stimmigsten und vor allem abwechslungsreichsten Alben, dosiert Orbison haargenau richtig, hat er offensichtlich endlich mal die richtigen Produzenten erwischt, nämlich u.a. Jeff Lynne, Mike Campbell, Bono und T Bone Burnett. Und die Kollegen Jeff Lynne, Tom Petty und George Harrison vom fast gleichzeitig erschienenen ersten und feinsten Traveling-Wilburys-Album hat er gleich dazugeholt. Die genialen Finger im Spiel hatten außerdem noch Benmont Trench, Steve Cropper und Jim Keltner -- um nur die namhaftesten zu nennen.

Herausgekommen ist 1988 ein erstaunlich "beweglicher" Roy Orbison, der nicht nur auf "(All I Can Do Is) Dream You" oder "You Got It" mal so richtig Dampf machen kann und daran erinnert, dass er in den 50ern beim Rock'n'Roll-Label "Sun Records" angefangen hat.

Aber bei aller Verve bleibt er sich doch auch treu, mit so perfekten Schwofnummern wie "California Blue", und gleich danach setzt er noch "She's a Mystery to Me" drauf. Wie er sich hier, erfreulich sparsam instrumentiert, Takt für Takt emporsteigert, nach verhaltenem Anfang -- so gut war er im Laufe seiner langen Karriere nur selten, und das will schon was heißen. Eine ähnliche Handschrift prägen gleich danach "The Comediennes" und "The Only One" (mit Steve Cropper markant an der Gitarre!) -- etwas Orbison-typischer instrumentiert diesmal, aber auch hier werden alle Register gezogen.

Wie sich's gehört, ist auch ein herzzerreißender Orbison-Heuler reinsten Wassers dabei: "A Love so Beautiful", getragen und mit himmelhoch schluchzender Stimme den Himmel erobernd, und natürlich mit allem Schmackes. Ein Roy Orbison darf sogar mal ein Streicher-Geschwader einsetzen, denn bei ihm passt's ganz einfach -- zudem dann, wenn der Produzent keinen Overkill anvisiert, so wie hier auf dem ganzen Album. Da ist kein Durchhänger an Bord; man müsste eigentlich alle Songs einzeln würdigen, also auch "Windsurfer" mit sanftem Kalifornien-Touch und feiner Slide-Guitar (Rick Vito), das schmachtende "Careless Heart", und den Bonus-Track auch: "You May Feel Me Crying" entstammt übrigens Waylon Jennings' Feder, und obwohl hier Brian Eno produziert und ein wenig zuviel des Gutgemeinten getan hat: Es passt.

Schade, dass das Orbisons Abschiedsvorstellung war. Sauschade.
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roy fehlt uns
musiker wie roy orbison fehlen heute und das zurecht-da er mit dieser cd oder dem vorgänger king of hearts eine musikalische meister leistung bietet. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2008 von Tarek CVarlos
Hach, ist das schööön!
Ein Schmalz ist ein Schmalz ist ein Schmalz... Und wenn schon! Jedenfalls dann, wenn Roy Orbison seinen gesammelten Tenor-Schmelz hineinlegt, und wenn er das perfekt singt, was er... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 17. Mai 2008 von weiser111
Was für ein Comeback!!
Okay, wer über das "A Black & White Night"-Album schreibt (ich am 20.02.2008), der muss auch etwas über "Mystery Girl" schreiben, das letzte Album, das Roy Orbison vor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. April 2008 von Strawberry Fields
Ein tolles musikalisches Denkmal
Diese CD war leider die letzte, die der große Star Roy Orbison, seit jeher einer meiner Lieblinge der Musik, veröffentlichte. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 27. Dezember 2006 von Albedo
A classic eighties album
Ultimately, most people remember Roy Orbison for his sixties classics, but his renaissance in the eighties should not be overlooked. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2005 von Peter Durward Harris
..ein ueberaus gelungenes alterswerk von good-ole roy
1989 machte sich roy orbison nochmal dran, was eigenes auf die beine zu stellen.
neben seiner mitwirkung in der all-star-band namens travelling wilburys. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. Februar 2003 von Somäs
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