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Myrons Reisen. [Taschenbuch]

Jack Vance
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 302 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe; Auflage: 1 (2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404232917
  • ISBN-13: 978-3404232918
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 12,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 859.101 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Farbenfrohes Abenteuer 27. Oktober 2008
Von fallobst
Myrons Reisen ist ein Science Fiction Abenteuer wie es nur Jack Vance schreiben könnte. Ein heruntergekommener Raumfrachter, eine Reise von Planet zu Planet, offensichtlich immer der Nase nach, oder dorthin wo schnelles Geld zu machen ist. Das ist der Inhalt, ein weniger Worten zusammen gefasst. Reiseführer der Mannschaft ist das "Handbuch der Planeten", ein nicht immer umbedingt zuverlässiger Ratgeber. Vance beschreibt dabei in seiner einmaligen Art eine Vielzahl vom Kulturen, alle mit ihren oftmals skurrilen Eigenarten

"Myrons Reisen" ist die Fortsetzung von "Ports of Call" ein Buch das in Deutschland unter den beiden Titeln "Kaleidoskop der Welten" oder "Jenseits der Leere" veröffentlicht wurde. Kennt man diese Werk nicht erfährt mit in einer Einleitung was man bisher verpasst hat. Vorkenntnisse sind also nicht nötig.

Der originale Titel dieses Buches ist "Lurulu", was als Synonym für das persönliche Glück stehen soll. Und genau das ist es was die Mannschaft dieses Frachters sucht. Erst nach einigen Abenteuern merken sie , das auch hier der Weg das Ziel ist.

Nach eigenen Aussagen ist "Lurulu" Jack Vance letztes Buch. Veröffentlich 2004, zu einem Zeitpunkt als der Autor schon viele Jahre erblindet ist. Es ist nicht sein bestes Buch am trotzdem ein würdiger Abschluss einer langjährigen Karriere.
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4.0 von 5 Sternen Die Fortsetzung der Reisen. 21. Dezember 2012
Von Amazon bestätigter Kauf
Die Suche nach dem Ideal verbindet sich mit Verpflichtungen aus der Gegenwart. Der Kapitän kann seine leichtfertige Mutter aus den Händen eines verbrecherischen Müßiggängers retten, Myrons findet seine Tante nur noch sterbend nach einer ähn- lichen Situation wieder. Er erbt ihr Vermögen und doch kann er vom Reisen nicht lassen. Die erste Hälfte des Romans ist noch recht ausführlich. Der Schluß istn ehr kurz geraten.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Trauriges Ende einer langen Reise 22. Januar 2011
Von Klenzy
Von Amazon bestätigter Kauf
"Lurulu" - so der amerikanische Originaltitel - bezeichnet in etwa den Zustand, den man erreicht, wenn eine lange für unstillbar gehaltene Sehnsucht erfüllt wird. Darin schwingt eine gewisse Melancholie mit, von der das Buch über weite Strecken erfüllt ist.

Tatsächlich kommen in diesem Buch zwei große Reisen zum Abschluss. Als erstes zu nennen die von Myron Tany. In Jenseits der Leere heuerte der junge Mann an Bord des Raumfrachters Glicca an, der verschiedene Planeten am Rande des "Gaean Reach" (hier, durch einen anderen Übersetzer, "Gaeanisches Territorium") anfliegt, einer davon skurriler als der andere. Und Myron begegnete den verschiedensten Charakteren, Passagieren der Glicca und anderen, alle von der Suche nach ihrem persönlichen Lurulu umgetrieben. In der ersten Hälfte dieses Buches geht es nun um die Queste des Kapitäns Adair Maloof, der Myron seine Lebensgeschichte anvertraut: auf dem nächsten Ziel der Reise, dem wunderschönen und dünn besiedelten Fluter, hofft er, seine Mutter wieder zu finden, die mit dem dubiosen Loy Tremaine durchgebrannt ist - dem Mörder seines Vaters.

Die von Jack Vance gewohnten, farbenprächtigen und stets von exotischen Überraschungen überschäumenden Beschreibungen vermisse ich hier fast völlig. Langwierig, gespreizt und ohne Esprit erzählt er, wie Myron Tany und Maloof der Spur des Verbrechers folgen. Somit wird ein wichtiger Handlungsstrang aus dem ersten Teil zu Ende gebracht.

Die nächsten Stationen der Reise beenden die Handlung um Marcel Moncrief, den Mausreiter, und seine gegensätzliche Schaustellertruppe. Ein Teil der finanziellen Verwirrungen aus dem vorherigen Band wird dabei wiedergekäut, leider auch mit einigen Widersprüchen, und die Auflösung ist etwas platt geraten. Immerhin tritt Moncrief als derselbe liebenswürdig-chaotische Schwindler wie im Vorgängerband auf, und auf dem Planeten Blenkinsop kommt es zu einem letzten furiosen Auftritt der Truppe.

Nach einem Schweinsgalopp über einige weitere Planeten macht die Glicca einen kurzen Abstecher nach Naharius, Deckname "Kodaira", wo Myron seine Tante Hester Lajoie wiederfindet, die sich hier einer Verjüngungskur unterziehen wollte. Damit sind die wesentlichen offenen Fäden aus "Jenseits der Leere" abgeschlossen, einige mehr, andere weniger befriedigend - fast wie im wirklichen Leben...

Was für eine Karriere! 1945 erschien seine erste Kurzgeschichte, "Der Weltersinner" (The World Thinker in Thrilling Wonder Stories). Der große Meister, John Holbrook Vance, ist inzwischen 94 Jahre alt und fast völlig erblindet. Nach eigener Aussage sollte "Lurulu" (2004) sein letztes Buch sein; immerhin erschien September 2009 noch seine Autobiografie "This is Me, Jack Vance!".
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