Video Jakob Kurzinhalt
Jennifer, 17 Jahre alt und eine Einzelgängerin, weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Da fällt ihr im Einkaufszentrum ein älterer Mann auf, den sie kurzentschlossen nach einem Job fragt. Der 49-Jährige Eigenbrötler ist perplex, lässt sich aber überreden. Langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden.
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Die siebzehnjährige Jennifer hat gerade die Schule abgebrochen und kann einem geregelten Leben absolut nichts abgewinnen. Bis sie eines Tages, einem Impuls folgend, den 49-jährigen Randall um einen Job in dessen Bekleidungsgeschäft bittet. Eigentlich kann der keine punkige, gepiercte Göre im Geschäft brauchen, lässt sich aber doch erweichen und stellt sie ein. Nach und nach kommen die beiden einander näher, und eine platonische Beziehung entwickelt sich. Das ungleiche Paar lernt voneinander und entdeckt ganz neue Seiten an sich und am Leben...
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Schauspielerin Christine Lahti (Oscar für den Kurzfilm "Lieberman in Love") gibt mit diesem mitreißenden Melodram ihr Langfilm-Regiedebüt. Voller Bewunderung beobachtet man die überragenden Hauptdarsteller Albert Brooks ("Nachrichtenfieber") und LeeLee Sobieski ("The Glass House") bei ihrer trotz schwieriger Thematik gänzlich un-schmierigen Lovestory. Nur gegen Ende hin ins kitschige abgleitend, gelang der Filmemacherin eine ordentliche, wenngleich unspektakuläre Arbeit. Das "schwache Geschlecht" darf zu Film - und Taschentüchern - greifen.
Blickpunkt: Film
Christine Lahti hat die Seiten gewechselt. Die Schauspielerin, die schon 1995 für ihren Kurzfilm 'Lieberman in Love' den Oscar erhielt, präsentiert ihren ersten abendfüllenden Spielfilm. 'My First Mister' erzählt die Geschichte einer wundersamen Freundschaft zwischen einer rebellischen 17-Jährigen und einem bürgerlichen 49-Jährigen. Für Shooting Star Leelee Sobieski, die Tom Cruise in 'Eyes Wide Shut' becircte und u.a. in 'The Glass House' und 'Zeit der Jugend' ihr Talent bewies, sollte diese Tragikomödie den internationalen Durchbruch bedeuten.
Junges Mädchen, älterer Mann, das riecht etwas abgestanden nach Lolita & Co. Nichts dergleichen bei diesem seltsamen Film-Paar. Jennifer ist zwar süße 17, aber hart drauf, hat das College geschmissen und weder Job noch Freund, stapft allein auf ihren Boots durchs Leben und steht sich immer selbst im Wege. Als sie den Geschäftsführer eines Herrenmodenladens bei der Schaufensterdekoration beobachtet, folgt sie einem unbestimmten Impuls und fragt nach einem Job. Der 49-jährige Randall sieht keine Verwendung für das gepiercte Wesen vom anderen Stern, das wegen ihres Aussehens nur die Kunden verschrecken würde. Aber sie lässt sich nicht abwimmeln und - erst einmal - kleidungsmäßig 'zivilisieren'. Zunächst arbeitet sie im Lager, aber als es ihr gelingt, einem schwierigen Kunden gleich drei Designer-Anzüge aufzuschwatzen, darf sie auch im Verkauf werkeln. Trotz Altersunterschied entdecken die beiden Gemeinsamkeiten - Sinn für Humor, Einsamkeit, Verletzbarkeit - und lernen voneinander. Der bequeme Spießbürger lässt sich gar in ein Tatoo-Studio oder in eine Disco mitschleppen, die unberechenbare Rebellin findet Gefallen an eigener Wohnung und Toleranz gegenüber ihrer überkandidelten Mutter und dem durchgeknallten Hippie-Vater. Während Jennifer ihren Gefühlen nachgeben möchte, besteht der erfahrene Mann auf platonischer Freundschaft. Christine Lahti vermeidet die üblichen Klischees saudumme Erwachsene versus supercoole Kids. Eine gute Stunde lang lässt man sich gerne von der Handlung mit Haken und Ösen überraschen, wartet gespannt auf die nächste Wendung und schließt die beiden Einzelgänger samt ihren Selbstzweifeln ins Herz. Doch gegen Ende rutscht die sympathische Story auf Soap-Niveau, wandelt sich der raue Charme zu fettem Schmalz. Wenn bei einem Familien-Dinner sämtliche Differenzen unter dem Teppich gekehrt werden und Rührseligkeit (Jennifer hat den Sohn des todkranken Randall gefunden) sich ausbreitet, verlieren die eigentlich differenziert dargestellten Charaktere an Glaubwürdigkeit. Das ist zwar schade, aber der Tearjerker funktioniert dennoch. Nicht zuletzt wegen der umwerfenden Hauptdarsteller Albert Brooks und Leelee Sobieski. mk.
Junges Mädchen, älterer Mann, das riecht etwas abgestanden nach Lolita & Co. Nichts dergleichen bei diesem seltsamen Film-Paar. Jennifer ist zwar süße 17, aber hart drauf, hat das College geschmissen und weder Job noch Freund, stapft allein auf ihren Boots durchs Leben und steht sich immer selbst im Wege. Als sie den Geschäftsführer eines Herrenmodenladens bei der Schaufensterdekoration beobachtet, folgt sie einem unbestimmten Impuls und fragt nach einem Job. Der 49-jährige Randall sieht keine Verwendung für das gepiercte Wesen vom anderen Stern, das wegen ihres Aussehens nur die Kunden verschrecken würde. Aber sie lässt sich nicht abwimmeln und - erst einmal - kleidungsmäßig 'zivilisieren'. Zunächst arbeitet sie im Lager, aber als es ihr gelingt, einem schwierigen Kunden gleich drei Designer-Anzüge aufzuschwatzen, darf sie auch im Verkauf werkeln. Trotz Altersunterschied entdecken die beiden Gemeinsamkeiten - Sinn für Humor, Einsamkeit, Verletzbarkeit - und lernen voneinander. Der bequeme Spießbürger lässt sich gar in ein Tatoo-Studio oder in eine Disco mitschleppen, die unberechenbare Rebellin findet Gefallen an eigener Wohnung und Toleranz gegenüber ihrer überkandidelten Mutter und dem durchgeknallten Hippie-Vater. Während Jennifer ihren Gefühlen nachgeben möchte, besteht der erfahrene Mann auf platonischer Freundschaft. Christine Lahti vermeidet die üblichen Klischees saudumme Erwachsene versus supercoole Kids. Eine gute Stunde lang lässt man sich gerne von der Handlung mit Haken und Ösen überraschen, wartet gespannt auf die nächste Wendung und schließt die beiden Einzelgänger samt ihren Selbstzweifeln ins Herz. Doch gegen Ende rutscht die sympathische Story auf Soap-Niveau, wandelt sich der raue Charme zu fettem Schmalz. Wenn bei einem Familien-Dinner sämtliche Differenzen unter dem Teppich gekehrt werden und Rührseligkeit (Jennifer hat den Sohn des todkranken Randall gefunden) sich ausbreitet, verlieren die eigentlich differenziert dargestellten Charaktere an Glaubwürdigkeit. Das ist zwar schade, aber der Tearjerker funktioniert dennoch. Nicht zuletzt wegen der umwerfenden Hauptdarsteller Albert Brooks und Leelee Sobieski. mk.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Romantische Dramedy um die Freundschaft zwischen einem 17-jährigen Mädchen und einem 49-jährigen Mann.
Kurzbeschreibung
Jennifer, 17 Jahre alt und eine Einzelgängerin, weiß nicht, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Da fällt ihr im Einkaufszentrum ein älterer Mann auf, den sie kurzentschlossen nach einem Job fragt. Der 49-Jährige Eigenbrötler ist perplex, lässt sich aber überreden. Langsam entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den beiden.
Produktbeschreibungen
Sie ist gegen alles, was normal ist, sie trägt ausschließlich schwarze Kleidung, düsteres Make-up und unzählige Piercings zieren ihr Gesicht. Die 17-jährige Jennifer ist das Schreckensbild aller Eltern. Aber das vorlaute Mädchen hat Courage: In einem Einkaufszentrum geht Jennifer spontan auf den Inhaber eines Bekleidungsgeschäftes zu und bewirbt sich um einen Job. Der 49-jährige Boss ist verblüfft und gibt ihr eine Chance. Zwei Welten prallen aufeinander...
Eine wünderschön gespielte Geschichte über die Freundschaft einer vom Leben gefrusteten Siebzehnjährigen und einem etwas steifen 49-jährigen. Wie schon auf dem Cover beschrieben: Zwei Welten prallen aufeinander. Der Film ist nichts für Actionfans. Wer aber hintergründigen Humor, gepaart mit einen Schuss Philosophie mag, wird den
Eine wünderschön gespielte Geschichte über die Freundschaft einer vom Leben gefrusteten Siebzehnjährigen und einem etwas steifen 49-jährigen. Wie schon auf dem Cover beschrieben: Zwei Welten prallen aufeinander. Der Film ist nichts für Actionfans. Wer aber hintergründigen Humor, gepaart mit einen Schuss Philosophie mag, wird den