Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Durchaus gelungenes Soloalbum, 14. November 2007
Ich fange gar nicht erst an Vergleiche zu ziehen mit NW.
Denn die sind bei dem ersten Soloalbum von TT nicht wirklich angebracht.
Was recht zügig auffällt ist die wirklich gute Abmischung fast jedes Liedes.
Die Drums sind knackig, ebenso wie der Bass und die E-Gitarren.
Die Streichereinlagen (vornehmlich Geigen) und die verschiedenen Choräle gefallen mir auch gut.
Natürlich interessiert es jeden wie der Gesang ist...
Und da muss ich sagen das dieser suberb ist.
Ich denke das TT nie klarer gesungen hat.Die Stimme ist wirklich aussergewöhnlich.Von teils tiefen Gesängen bis zu fast Enya gleichem Gesang findet der geneigte Zuhörer alles was das Herz begehrt.
Die Mehrheit der Lieder an sich ist Metallastig mit integrierten leiseren Passagen, aber auch Raum für die Studiomusiker und deren Instrumente.
Mir haben die relativ ruhigen Stücke dabei mehr gefallen als die Metallastigen.
Mein Highlight ist dabei "Calling Grace".
Allerdings wo Licht ist, ist auch Schatten.
Der Coversong "Poison" ist echt grausam.
Keine Ahnung wie Alice Cooper den gefunden hat (wenn er ihn je gehört hat), aber der Song ist erstens vollkommen neben der Schiene was den Rest des Albums angeht und noch dazu bescheiden gesungen.Den hätte sich TT echt schenken können.
Was die Bonustracks angeht so finde ich die witzigerweise besser als die "originalen" Songs.
Was den Vergleich von ODIN mit Weihnachtssong angeht so kann ich diesen übrigens nicht teilen.Wenn das Album hier nen Weihnachtsabend begleiten soll, dann muss der Rest der Familie aber sehr tolerant sein :)
Fazit:
Wer TT mal endlich wirklich mit guter Stimme Singen hören möchte, kommt um Ihr Soloalbum nicht herum.
Man sollte keine Abneigung gegen Choräle und Streichereinlagen haben, da diese in den meisten Songs vorkommen.
Da mir "Poison" Null Komma Null gefallen hat und der mich richtig geärgert hat ziehe 1 Punkt ab.
|
|
|
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
A winter soundtrack! "Oasis" ist ein Knüller!, 18. November 2007
Ja, das ist ein Winter Soundtrack! Endlich mal wieder ein Album, das sich einer Thematik widmet und von den Titeln, den Texten, der Stimmung und der Stimme her wirklich schlüssig erscheint und zusammen passt.
Dabei wechseln sich ruhige, teils klassische oder einfach ruhig gehaltene Songs mit klassischen Interludes (vielen Streichern) und rockigeren etwas gothic-angehauchten Songs ab, ab und an wird es etwas härter.
Das Album hat viele Höhepunkte: die Single "I walk alone" ist eingängig und passt hervorragend zu Tarja's Stimme, "The reign" ist ein wunderbarer Song, ruhig und toll eingespielt, erninnert wirklich sehr an den Winter und seine verschneiten Landschaften. "My little phoenix" ist rockiger, passt aber super ins Gesamtbild. "Sing for me" ist ein Song, der sich steigert und einfach eingängig ist.
Dann kommt das absolute Highlight: "Oasis" ist der einzige Song auf finnisch, klingt wie aus einem Film, tolles Orchester, ein Wahnsinns-Piano, eine zarte Stimme, ein Hammersong, der perfekt passt und einfach wunderbar zum Hören ist, die Geige und das Klavier bringen Gänsehaut. Das wäre auf einem Nightwish-Album wohl nicht möglich gewesen. WOW! Secret Garden hätten es nicht besser hinbekommen und die machen nur solche Songs. "Oasis" ist für mich das absolute Highlight des Albums.
Leider kommt danach ein absoluter Tiefpunkt des Albums, das Cover "Poison", das weder ins Gesamtbild passt, noch besser als das Original wäre, es wirkt billig und erinnert mich eher an Lordi-Songs, ich weiß auch nicht, aber das wäre wohl als B-Seite einer Single besser gewesen. Vielleicht mag sie den Song einfach nur, aber ich versteh den in der Mitte des Albums nicht.
Es folgen weitere tolle Songs, wobei der Song "Minor heaven" mir besonders gefällt, super eingängig, steigert sich stetig zur schönen Rockballade. Im Gegensatz zum harten "Die alive", das eine tolle Melodie hat und eingängig ist, ist "Ciarán s Well" mir persönlich viel zu hart, passt auch nicht wirklich ins Gesamtbild, schalte ich weiter.
Der Abschlusssong "Calling grace" ist wiederum klasse, sehr besänftigend und ruhig, viele akustische Gitarren und Tarjas Stimme.
Danach kommen noch andere Versionen zweier Songs, darunter auch die tolle Artist-Version von "I walk alone".
Insgesamt ein tolles Soundtrack-Album für den Winter mit einer wunderschönen Stimme, man merkt, wie ausgebildet diese Stimme ist, viele schöne Melodien und einfach besondere Highlights wie "Oasis" oder "The reign". Die zwei Songs, die mir nicht gefallen, schmälern den Gesamteindruck nicht wirklich, denn mit so vielen tollen Songs auf einem Album, ist eh für mich alles geboten und ist so ein Knülleralbum, vor allem für den Winter. Gutes Timing!
Eine tolle "Befreiung" von Nightwish, von deren Stil ich einfach nicht Fan war, aber das, was Tarja hier geschaffen hat, ist wirklich klasse und sehr tiefgängig. Ich hoffe, sie bleibt bei dieser Stilrichtung.
Bitte mehr davon!
|
|
|
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Respekt...., 16. November 2007
Grundsätzlich stimme ich meinem Vorredner zu, was die Titulierung der besten Sängerin des Genres betrifft. Wer dies auf diesem Album nicht erkennt, hat keine Ohren oder sollte sich wieder DJÖtzi und Co. zuwenden.
Vorab: diese CD hört man nicht nebenbei. Auch nicht bei einer Party oder im Hintergrund. Man setzt sich in Ruhe ungestört vor die Lautsprecher und hört genau hin, was passiert...erst dann erschließen sich die Kompositionen, die in keiner Hinsicht leichtverdaulich, schmissig und ohrwurmverdächtig sind. Auch sollte man den Vergleich zu Nightwish beiseite schieben (auch ich bin alter NW-Fan und tat mich zuerst schwer, obwohl ich nichts im Stile von NW erwartet hatte).
Die Orchestrierung ist exzellent und in den Details fesselnd, die Produktion hervorragend! Letzteres glücklicherweise, denn erst mit vernünftigem Klang kommt das Ganze gut rüber. Eine wuchtige, detailreiche Produktion mit klarer Durchhörbarkeit macht hier viel aus.
Mir als Heavy-Hörer fehlt im Mix etwas der Krawall ;-). Die Anteile an härteren Teilen könnte höher sein und auch kompositorisch etwas komplexer, das Riffing ist mir deutlich zu simpel und die Gitarre sollte mehr Akzente setzen. Auch ein schönes Solo wäre mal was...
Von den etwas härteren Songs gefällt mir hier z.B. Lost Northern Star sehr gut.
Also eine klare Fokussierung auf das Orchester und den (einfach hervorragenden) Gesang. Diese Frau KANN singen! Hier ziehe ich dann den einzigen Vergleich zur neuen Nightwish-Frontfrau, die nicht mal ansatzweise dieses Können in der Stimme hat. Da das Opernhafte nicht jedermanns Sache ist, kann man aber ein Auge zudrücken, ich kann mir durchaus vorstellen, dass der oberflächliche Pop-Rock-Hörer das Ganze sogar als "nervig" empfinden kann. Wie gesagt, nichts für nebenbei!
Sollte Tarja noch in der Mischung noch ein wenig mehr Power reinbringen, bekommt sie von mir die 5 Sterne. So sind es nur 4, aber mit einer Verbeugung vor der Sängerin!
Ich bin in Köln live dabei und gespannt, wie es rüberkommt...ihre Bühnenpräsens war schon zu NW-Zeiten einfach faszinierend und da sie "es" kann, war sie live immer ein Erlebnis. Ich wünsche ihr Glück auf ihrem weiteren Weg.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|