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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
My Tank Is Fight! - eine interessante und lustige Tour der wildesten Erfindungen des 2. Weltkriegs.,
Von
Rezension bezieht sich auf: My Tank is Fight! (Taschenbuch)
"My Tank Is Fight!" war ursprünglich der Name eines vor etwa dreieinhalb Jahren auf der Internet Seite www.somethingawful.com erschienen, satirischen Artikels, der drei wahnwitzige militärische Erfindungen, die im Laufe des Zweiten Weltkriegs erdacht wurden, augenzwinkernd betrachtete.Die Begeisterung, mit der die Leser der Seite den Artikel aufnahmen, führte dazu, dass dem Artikel weitere folgten. Der Erfolg der Artikelserie ebnete dann den Weg zu diesem Buch. So viel zur Vorgeschichte, nun zu dem Buch selbst: Wie bereits angedeutet, behandelt Autor Zack Parsons ungewöhnliche Erfindungen aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Das Dritte Reich steuert hierbei die meisten Projekte bei (die verzweifelten Machtfiguren Deutschlands investierten unglaubliche Summen in die Entwicklung von "Superwaffen", die den Verlauf des Kriegs noch drehen sollten), die anderen Kriegsparteien kommen allerdings auch nicht zu kurz. Jeder Artikel besteht aus vier Teilen: eine Beschreibung mit einer schwarz-weiss Illustration und allen relevanten technischen Daten, eine humorvolle Beleuchtung des tatsächlichen Potentials und militärischen Wertes, eine theoretische Projektion im Stil von "was wäre wenn dieses Projekt tatsächlich zum Einsatz gekommen wäre?" und zu guter letzt eine fiktive Kurzgeschichte, die dem Leser die Erfindung näher bringen soll. Das Buch ist (abgesehen von den fiktiven Geschichten) in einem (Lesern der Internet Seite bekannten) humorvollen Stil gehalten und ich denke jeder normale Mensch wird sich köstlich über die 188 Tonnen schwere und 13km/h "schnelle" Maus amüsieren. In der Mitte des Buches befinden sich 16 fantastische, farbige Zeichnungen auf qualitativ hochwertigem Papier, die den größtenteils niemals in Prototypen- oder gar Serienform produzierten Erfindungen Leben einhauchen. Experten, die nach detaillierten Skizzen, ausführlicher Dokumentation und tiefgehenden Analysen suchen, werden bei diesem Buch nicht fündig. Wer allerdings einen gesunden Sinn für Humor hat und über Pläne für einen fliegenden Panzer oder eine fahrende, 2500 Tonnen schwere Festung lachen kann, der sollte auf jeden Fall zugreifen! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
My Tank Is Fight!,
Rezension bezieht sich auf: My Tank is Fight! (Taschenbuch)
Der Zweite Weltkrieg war irgendwie keine besonders tolle Sache. Ganz abgesehen von den unentschuldbaren Verbrechen und Gräueltaten des Nationalsozialismus stellte man so kurz nach dem Ersten Weltkrieg recht schnell fest, dass die Industrialisierung ein nie zuvor dagewesenes Arsenal an Vernichtungswaffen, Maschinengewehren und gepanzerten Fahrzeugen ermöglichte, was das Töten von möglichst vielen Menschen in möglichst kurzer Zeit doch ziemlich vereinfacht hat.Da niemand der damaligen Großmächte darauf verzichten wollte, ein solches Potential ungenutzt zu lassen, beschloss man die Militärtechnologie mit neuen, bahnbrechenden Konzepten noch weiter voranzutreiben, um dem Feind immer eine Nasenlänge voraus zu sein und das Blatt im Angesicht einer möglichen Niederlage mit *der* ultimativen Geheimwaffe doch noch wenden zu können, allerdings bewährten sich nicht alle Ideen als feldtauglich und viele davon verschwanden schon von der Bildfläche, bevor sie überhaupt über die ersten Prototypen hinaus gelangt sind. In "MY TANK IS FIGHT!" beschreibt der Autor 20 der skurrilsten, absonderlichsten und teilweise schlichtweg bescheuertsten Kriegsgeräte zu Wasser, zu Land und in der Luft, die in dieser Zeit erdacht worden sind - angefangen mit Superpanzern von der Größe eines Mehrfamilienhauses, die mit mehreren Schiffsmotoren angetrieben werden sollten, bis zu einem Flugzeugträger aus Eis. Das war kein Witz. Das Buch ist im Grunde ziemlich interessant geschrieben. jede dieser "Superwaffen" bekommt ihr eigenes Kapitel, in dem humoristisch beschrieben wird, wer auf die Idee kam, wie das Projekt verlaufen ist und ob dieses Konzept wirklich eine Bereicherung auf dem Schlachtfeld hätte sein können und jedes dieser Kapitel schließt mit einer fiktiven Kurzgeschichte ab, in der die diversen Hirngespinnste wie die "V3 Hochdruckpumpe" oder die "HMS Habbakuk" ein erstes und letztes Mal zum Einsatz kommen dürfen. In seinen Analysen über den Einsatz der geschilderten Waffen und Fahrzeuge lehnt sich Parsons nie zu weit aus dem Fenster sondern verweilt lieber stur auf die ihm zur Verfügung stehenden Informationen und argumentiert rational und nachvollziehbar für den Leser über die Stärken und Schwachstellen der verwendeten Technologien und auch seine Kurzgeschichten lassen jedes Maß an Vorverurteilung oder Stereotypisierung vermissen; egal ob deutsch, englisch oder sowjetisch, seine Charaktere lesen sich gleich glaubhaft. Natürlich handelt es sich hier nicht um ein geeignetes Referenzwerk für den Geschichtsunterricht, aber "My Tank Is Fight!" entpuppt sich schnell als sehr elaborierte Freizeitliteratur mit hohem Unterhaltungswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5.0 von 5 Sternen
Interessante Trivialliteratur,
Von
Rezension bezieht sich auf: My Tank is Fight! (Taschenbuch)
My Tank is Fight beinhaltet eine Sammlung vermeintlicher "Wunderwaffen" die alleine den Krieg zugunsten der jeweiligen Kriegspartei hätten entscheiden sollen. Erwartungsgemäß wurde der Großteil davon von den Nationalsozialisten entwickelt, oder zumindest angedacht.Hitler selbst hatte scheinbar das größte Faible für sogleich unkonventionelle, wie auch, wie sich später herausstellen sollte, unbrauchbare Waffensystemen. Unter den vorgestellen Projekten befinden sich so absurd anmutende Projekte wie das Nazi Raumfahrtprogramm, oder ein rießiger zum Flugzeugträger umgerüsteter Eisberg. Alle Waffen bzw. Fahrzeuge werden zu Beginn jeden Kapitels durch eine Skizze illustriert, sodass man sich in den meißten Fällen sofort klarmachen kann warum dieses oder jenes Projekt ein Reinfall sein musste. Zusätzlich zu allgemeien Informationen gibt es am Ende jedes Kapitels eine völlig frei erfundene, aber gut geschriebene Kurzgeschichte in der die jeweilige Waffe zumindest kurz vorkommt. Man merkt also, das hier ist kein Sachbuch für Militärhistoriker, trotzdem ist es durchwegs gut recherchiert und eine Empfehlung für jeden der sich zumindest ansatzweise für größenwahnsinnige aber interessannte Waffensysteme interessiert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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