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My Son, My Son, What Have Ye Done?
 
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My Son, My Son, What Have Ye Done?

Michael Shannon , Chloë Sevigny , Werner Herzog    Freigegeben ab 16 Jahren   DVD
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Darsteller: Michael Shannon, Chloë Sevigny, Willem Dafoe
  • Regisseur(e): Werner Herzog
  • Format: Dolby, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 18. November 2010
  • Produktionsjahr: 2009
  • Spieldauer: 88 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B003MDHNUW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 37.050 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Movieman.de

MY SON, MY SON, WHAT HAVE YE DONE ist die erste Zusammenarbeit von Werner Herzog und David Lynch. Der eine inszenierte, der andere produzierte - das Ergebnis ist ein Film, der die Stärken beider Filmemacher in sich vereint. Der Film ist nicht weniger als bizarr. Er nimmt eine konventionelle Geisel-Geschichte, macht daraus jedoch einen höchst eigenartigen Film, der mit ungewöhnlichen Bildern eine surreale Optik erschafft, die weit über den Inhalt hinausgeht. Die Geschichte wird getragen von grandiosen Darstellungen (hervorragend: Michael Shannon und Chloe Sevigny als Pärchen, zwischen dem es keine Leidenschaft gibt, das aber doch irgendwie zusammenpasst). Der Film ist nicht einfach goutierbar. Er findet Bilder und Erzählformen, die man nicht gewöhnt ist. Das macht die Rezeption schwierig, aber auch lohnenswert. Herzog spielt mit der Kamera und der Macht der Bilder. Besonders bemerkenswert: Das Einfrieren des Moments, das jedoch nicht in technischer Hinsicht erreicht wird, sondern indem die Schauspieler versuchen, ganz still zu stehen. Fazit: Wer Lynch-Filme mag, wird hier vieles finden, das ihn begeistert.

Moviemans Kommentar zur DVD: Der Film wartet mit einem ganz eigenen visuellen Stil auf. Die Farben wurden bearbeitet, so dass sie kalt und leer aussehen. Der Kontrast ist gewollt steil, so dass helle Elemente sich richtiggehend ins Auge des Zuschauers einbrennen. Beides ist gewollt, aber gewöhnungsbedürftig. Innerhalb des gewollten Kontexts funktionieren sowohl die Farbwahl als auch der Kontrast ausgesprochen gut. Die Kompression zeigt sich mit leichter Blockbildung bei schwarzen Hintergründen, ist ansonsten aber ganz gut ausgefallen. Die Schärfe ist gut, die Details wie Haare oder Texturen könnten aber noch etwas filigraner sein. Die Tonqualität beider Sprachspuren gefällt. Die Dialoge sind im Deutschen etwas steriler ausgefallen als nötig. Umgebungsgeräusche sind sowohl subtil als auch dominant, letzteres etwa bei dem reisenden Fluß. Dazu kommt der Score, der sich einschmeichelnd auf alle Kanäle legt und den Zuschauer ins Geschehen hineinlockt. Es gibt einen Audiokommentar von Werner Herzog, Ko-Autor Herbert Golder und Produzent Eric Bassett. Der Kommentar ist lebhaft und informativ, wobei vor allem Herzog vieles zum Film beizutragen hat, während die anderen eher über technische Details referieren. Es gibt außerdem ein knapp halbstündiges Making Of, in dem einige am Film Beteiligte zu Wort kommen und der Informationsgehalt recht hoch ist. Zu sehen sind auch Impressionen der Dreharbeiten. Außerdem gibt es eine Bildergalerie und den Trailer. --movieman.de

Produktbeschreibungen

Detective Havenhurst wird mit seinem Team zu einem Einsatz in einen Vorort von San Diego gerufen. Der Fall scheint klar. Der Tatverdächtige Brad McCullum hat seine eigene Mutter mit dem Schwert erstochen und sich anschließend mit Geiseln im gegenüberliegenden Haus verschanzt. Auf der Suche nach einem Motiv dringt Havenhurst mithilfe McCullums Freundin Ingrid immer weiter in die Psyche des Killers ein. Was er entdeckt, ist ein Mensch, der von inneren Stimmen getrieben sein ganzes Leben lang am Rande des

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Retro Kinski TOP 500 REZENSENT
Format:Blu-ray
Welch eine Kombination ! Es ist sofort klar, dass dieser Film polarisieren wird:

Produktion: David Lynch
Regie: Werner Herzog

1+1 ergibt hier aber leider nicht 3, sondern meines Erachtens nur eine 3/5 Sternen in der Gesamtbewertung. Durch viele schräge Arthouse Filme geschult ist das setup des Streifens ansich erfrischend anders und in jedem Sinne ungewöhnlich. Auch spielt Willem Dafoe mit was theoretisch noch eine weitere Aufwertung beinhalten könnte. Auf einer wahren Begebenheit beruhend (müsste man mal rescherchieren....?) dreht der Sohn einer älteren Frau durch und die Polizei findet ihn in dem Haus vor mit 2 Flamingos und einem Samuraischwert und er droht 2 Geiseln zu töten. Willem Dafoe als der Polizist, dazu kommt noch seine Verlobte (Chloe Sevigny) und der stets famose Udo Kier als Theater Regisseur und alle zusammen versuchen die Tat zu klären.

Wenn das nicht schon ein wenig irre klingt.....und die zwei o.g. Regie-Koriphäen sollten doch dazu in der Lage sein etwas angenehm- oder wenigstens extrem unangenehm-sehbares daraus zu machen. Der Protagonist Brian spielt zwar schön verstörrt aber die einzelnen Teile passen wirklich nicht zusammen und es entsteht das Gefühl einer Film-Jamsession in der die einzelnen Teile nicht gut passen bzw. abgestimmt sind.

Udo Kier spielt seine B-Rolle wie immer sehr überzeugend und wie fast immer alle anderen an die Wand. Von der Grundstruktur extrem unspannend gefilmt und mit wirklich nur ganz wenigen schrägen oder unerwarteten Elementen quält man sich durch den Film und wartet auf den kongenialen Handstreich oder ein Zeichen von Herzog oder Lynch, wird dabei aber mehr als enttäuscht.

Wer überzeugendes von Herzog oder Lynch sehen will denke ich weiss wo er hin greifen sollte. Hierhin jedenfalls nicht, es reicht für mich LEIDER nur für schwache

3/5 Sternen
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:DVD
David Lynch und Werner Herzog: Ein schweres Duo sorgen für schwere Kost, so viel sollte einem eigentlich schon bei Sichtung des Covers klar sein. Beide sind Autorenfilmer und keine Blockbusterregisseure. Herzogs Filme mit Kinski, BAd Lieutnant mit Nicolas Cage und David Lynchs Lost Highway haben dies, zum Beweis, schon genug untermauert.
Nun arbeiten die beiden also das erste Mal zusammen und herauskommt ein filmisches Experiment, mit Namenhafter Besetzung und einigen sehr zähen Momenten. Da es sich um das Bewusstsein eines zutiefst gestörten Menschens handelt, darf oder sollte man keinen packenden Geiselthriller, sondern eher eine Art "Portrait eines Kranken "Muttersöhnchens" ". Der Charakter, gut gespielt von Michael Shannon kann sich nicht von seiner "inneren Stimme, die ihm befiehlt" lösen und begeht eine furchtbare Tat.
Ich habe den Film sehr zwiespältig aufgenommen. Einerseits ist er visuell sehr interessant gemacht, andererseits wird man das Gefühl nicht los, das alles irgendwie einfach nur gefilmt und auf experimentelle Art und Weise zusammengesetzt wurde. Seltsame Monologe und eine eigenwillige Dramaturgie wechseln sich mit "konventionellen Geiselnehmerszenarien" (Also umstelltes Haus, Polizei und SWAT etc. ) ab DIe Charaktere sind allesamt sehr schwer zugänglich, vieles bleibt im DUnkeln und einiges ist einfach zu zäh in Szene gesetzt.
Aber wer erwartet von Herzog und Lynch gefällige Kinokost ?
Für Arthousefans interessant, allen andere sollten sich vorher über die beiden Kultfilmemacher und ihren Stil informieren, dann werden sich auch nicht enttäuscht.
War diese Rezension für Sie hilfreich?
Von Akamas TOP 1000 REZENSENT
Format:DVD
Werner Herzogs berühmte Filme drehten sich alle um ungewöhnliche Menschen, deren fragiler seelischer Zustand meist im Wahnsinn endete. Diese Tradition führt nun auch "My son, My Son, What Have Ye Done?" weiter, wo die Titelrolle problemlos auch von einem jungen Kinski gespielt werden hätte können. Der Film überzeugt durch eine interessante Erzählstruktur und auf unheimliche Weise mysteriöse Bilder. Es entsteht ein faszinierendes Psychogram eines unsicheren Menschen, der sich immer mehr in seine seltsame Vorstellungswelt hineinsteigert und den Bezug zur Realität verliert. Trotz der düsteren Atmosphäre steht jedoch nicht Horror in Vordergrund, sondern das Nachdenken über die Gründe für einen Mord.

Der Film beginnt damit, dass Detective Havenhurst (Willem Dafoe) zu einem Einsatz gerufen wird, wo der Schauspieler Brad (Michael Shannon) gerade seine Mutter mit einem Schwert umgebracht hat und sich anschließend mit Geiseln im Nachbarhaus eingeschlossen hat. Durch Gespräche mit seiner Verlobten und einem Theaterregisseur erfährt der Detective Schritt für Schritt mehr über das unheimliche Verhalten Brads, der vor kurzem noch für die Rolle des Orest in einem griechischen Drama probte. Doch anstatt in dem Stück tatsächlich aufzutreten, entschloss er sich, den dort vorkommenden Muttermord in seinem echten Leben auszuführen..

Das interessante an der Geschichte ist sicherlich, dass man sich Brad zunächst als komplettes Monster vorstellt, da man gleich zu Beginn mit dem grausamen Muttermord konfrontiert wird. Die Rückblenden zeigen aber einen Menschen der keineswegs als Böse bezeichnet werden kann. Brad hat offensichtlich ein ernstes seelisches Problem und sein Umfeld scheitert daran, ihn wieder auf den normalen Weg zurückzuführen. Die Mechanismen von Brads Wahnsinn werden so ausführlich beschrieben, dass man einen echten Einblick in seine Psyche erhält und sich über die seltsame Logik seines Handelns wundert. So zitiert Brad etwa aus dem biblischen Buch Hiob und hat offensichtlich die Idee, dass der Muttermord eine Notwendigkeit ist, so wie in der griechischen Sage, wo Orest seine Mutter umbringt.

Besonderes Lob verdient dieser Film außerdem für eine ausgeklügelte Bildsprache, die mit Slow Motion, Ich-Perspektive, etc. den Wahnsinn sehr gut fühlbar macht. Man hat das Gefühl zu erfahren, wie Brad seine Welt wahrnimmt. Eigentlich Belangloses wie ein Spaziergang im Park erhält eine seltsame Verfremdung und wird damit zu einem Teil des Dramas, das Brad für sich selbst geschrieben hat.
Außerdem faszinierend ist der Einsatz von Musik, die hier manchmal die Bilder noch unterstreicht, oder in anderen Fällen in seltsamen Kontrast zum Geschehen steht.

Ein bisschen schade ist, dass der Film nicht sehr lang ist und ein wenig das Gefühl zurück lässt, dass man vielleicht noch etwas weiter hätte gehen können. Brads Kindheit mit seiner despotischen Mutter, wäre etwa noch eine lohnende Erweiterung gewesen, die der Geschichte noch eine interessante Dimension verpasst hätte. So bleibt "My Son, My Son, What Have Ye Done?" ein sehr guter Film, der allerdings nicht ganz so unvergessliche Szenen wie Fitzcaralldo oder Aquirre enthält. Andererseits sind diese beiden anderen Herzog Werke aber auch wirkliche Meilensteine des Films und ein Vergleich mit ihnen sehr undankbar. Man sollte den neuen Herzog als an sich gelungen betrachten und nicht zu viele Vergleiche ziehen.
Alles in allem jedenfalls eine sehr tolle Leistung von Herzog und seinem Team und wirklich erfrischend anders, als viele andere Filme, die von Mord handeln.

Die DVD bietet eine sehr gute Bildqualität - deutsch und englische Tonspur - ein informatives Audiokommentar mit Herzog (auf englisch) und ein halbstündiges Making Of.
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Vor 16 Monaten von Thomas C. Mayer veröffentlicht
Faszinierendes und polarisierendes Psychodrama
Werner Herzogs letzter Film polarisiert an allen Fronten - und so eine Reaktion ist in der Regel ein gutes Zeichen für einen interessanten Film, dessen Ziel es nicht ist,... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Harald Weissen veröffentlicht
Visueller Trip
Wow was da von David Lynch produziert wurde und von Werner Herzog ins Bild gesetzt wurde......ist nur für einen bestimmten Kreis
Zuschauer interessant. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Luyk Valentina veröffentlicht
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