Charlie ist ein strebsamer Student, der nichts dem Zufall überlässt und somit alles vorausplant. Da er schüchtern ist und sein Leben vorplant, ist es für ihn auch schwierig, eine Freundin abzubekommen. Doch eines Tages sieht er Jordan, die zu nahe bei den U-Bahn Gleisen steht und er denkt, sie würde sich das Leben nehmen. Sofort läuft er auf sie zu und `rettet` sie, obwohl sie davon nicht besonders begeistert ist. Jordon ist sturzbetrunken und sauer, denn sie wollte sich nicht umbringen. Charlie ahnt in diesem Moment jedoch nicht, was diese Begegnung für seine Zukunft bedeutet, denn seine Pläne kann er dank Jordon nun alle über Board werfen....
Natürlich darf auch nicht auf die Liebesgeschichte vergessen werden! Doch auch wenn sich Jordon und Charlie verlieben, so ist der Grund, warum Jordan Charlie künftig nicht mehr loslässt bzw. ihn fast schon herumkommandiert ein anderer, als man am Anfang annimmt....
Ich muss zugeben, ich hatte am Anfang Schwierigkeiten, dem Film zu folgen und ihn nicht doch abzudrehen. Doch im Nachhinein bin ich froh, dass ich ihn mir fertig angesehen habe, denn er lohnt sich wirklich. Jordon kann zwar ziemlich nervig und anstrengend werden und man denkt sich nicht nur einmal `Wie kann der [Charlie] das nur mit sich machen lassen?`, aber zum Ende hin werden sämtliche Gründe für v.a. Jordons Handeln aufgeklärt. Jordon hat ein Problem, welches sie mittels Alkohol "ertränken" möchte und man ahnt zu Beginn nicht, was sie mit dieser Sucht tatsächlich verdrängen möchte. Zum Schluss hingegen wird es dem Zuschauer mehr als deutlich und man fühlt mit Jordon mit, Verständnis kommt auf...
Das Ende hat mir persönlich gezeigt, dass man Menschen oftmals wirklich viel zu schnell verurteilt, ja sogar abschreibt. Meist sind Menschen vom Wesen her ganz anders, als sie sich einem in einem bestimmten Augenblick präsentieren und wir hinterfragen gar nicht, was dieser Mensch erlebt hat, welche Last/Erlebnisse unser Gegenüber gerade mit sich trägt, sodass er sich uns nun ausgerechnet so zeigt...