Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Frische und nicht dümmliche Comedy, 8. Oktober 2006
So wie die meisten Leute in Deutschland habe ich weder durch Fernsehen noch durch andere Medien von dieser Serie erfahren. Ein Kumpel brachte mich zufällig darauf und so wurde die erste Folge angeschaut. Und was soll ich sagen? Seitdem bin ich hellauf begeistert. Aber nun von Anfang an.
Der wohl mit Abstand bekannteste Schauspieler in dieser Serie dürfte Jason Lee sein, welcher die Hauptperson Earl J. Hickey verkörpert. Jason Lee war unter anderem bereits in Filmen wie Dogma, Vanilla Sky, Clerks und Jay & Silent Bob schlagen zurück zu sehen. Sein etwas einfacher gestrickter Serienbruder Randy Hickey wird von Ethan Suplee verkörpert, welcher bisher in Filmen wie Evolution und Butterly Effect zu sehen war. Neben diesen beiden werden Rollen wie Earls Exfrau von Jaime Pressly (Tomcats, D.O.A.) und deren neuer Mann Darnell von Eddie Steeples verkörpert. Diese und die spanischstämmige Putzfrau Catalina (Nadine Velazquez) bilden den harten Kern der Serie und sind die Personen welche am meisten ins Geschehen einbezogen werden. Die Serie wird allerdings auch immer wieder durch Gastauftritte bekannter Schauspieler bereichert wie z.B. Juliette Lewis.
Neben den Schauspielern welche ihre Rollen perfekt verkörpern ist allerdings die Handlung und Atmosphäre der Serie der Hauptgrund für ihre Popularität und ihren Charme. Setzen viele andere sogenannte Comedy-Serien auf plumpe und dümmliche Dialoge so geht das hier in eine ganz andere Richtung. Allein die Rahmenhandlung gab es so wohl noch in keiner Serie. Ich möchte sie nur kurz anschneiden.
Earl J. Hickey lebte bisher eher ein Leben was man nicht unbedingt als vorbildlich beschreiben kann. Kleinere Diebstähle und das Einschüchtern von Kindern gehörten zu den ganz alltäglichen Dingen. Als er aber eines Tages im Lotto gewinnt, diese Gewinn aber beinahe durch einen Autounfall wieder verliert und im Krankenhaus eine Sendung über Karma sieht ist für ihn der Fall klar. Er muss sein Leben ändern und erstellt eine Liste mit all seinen schlechten Taten und versucht diese in den folgenden Episoden wieder gut zu machen. Das dies nicht immer so einfach ist und das auch schnell weitere Punkte auf der Liste dazukommen können machen ie Sache nicht einfacher.
Dies mag nach einer relativ simplen Handlung klingen, und vom Grundgerüst her ist sie das auch vielleicht. Aber wenn man die Serie mal sieht und das Bemühe von Jason Lee all die schlechten Sachen wieder gut zu machen, dann ist man davon einfach gefesselt und gespannt darauf was man noch alles über seine Vergangenheit erfahren kann. Unterstrichen wird das ganz noch von einem überaus gelungenen Soundtrack, welcher die einzelnen Szenen und Gefühlsregungen toll unterstreichen kann. Noch kurz etwas dazu, dass es sich hierbei um einen UK-Import ohne deutsche Tonspur handelt. Dies ist an sich kein großes Manko wenn man über halbwegs ordentliche Englischkenntnisse verfügt. Die Handlung erschliesst sich einem recht schnell und die Dialoge sind nach kurzer Eingewöhnungszeit (auf die verschiedenen Akzente) recht gut zu verstehen.
Fazit: Wer mal Lust auf eine neue Art von Sitcom hat (abseit der eingespielten Lacher), der wird hier sicher fündig werden. Ich kann nur jedem raten zumindest mal einen Blick darauf zu werfen und freue mich schon sehr auf den Start der 2. Staffel.
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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Earl wird auch Sie verändern, 20. Oktober 2006
My Name Is Earl wird Ihr Zwerchfell strapazieren. Im Gegensatz zu anderen Sitcoms ist der Humor bei Earl jedoch subtiler und wird nicht durch künstliches Gelächter in den Vordergrund geschoben. Die Sets sind häufig unter freiem Himmel und nicht im Studio gefilmt.
Die Charaktere wachsen einem in kürzester Zeit ans Herz, durch ihre charmante Naivität.
Earl J. Hickey, der brilliant von Jason Lee dargestellt wird, schafft es nicht nur seinen Charakter, sondern auch den des Zuschauers im Verlauf der Serie zu verändern. Die Rolle des "Karmas", welches offensichtlich über Earl wacht und ihm immer wieder Hinweise, Belohnungen und Bestrafungen zukommen lässt, führt sowohl Earl, als auch dem Zuschauer seine eigene Ignoranz vor Augen. Es ist jedesmal eine Freude, wenn am Ende einer Episode wenigstens eine böse Tat von Earl wieder gut gemacht wurde und er um Freunde und Erfahrungen reicher geworden ist.
Eine Serie für die ganze Familie, mit wunderbar viel Herz und Charme. Köstlich, komisch und brilliant.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Schön ausgestattete Sitcom, 30. September 2006
Earl ist die Hauptfigur dieser Sitcom. Eines Tages gewinnt er im Lotto, nur um unmitelbar darauf von einem Auto angefahren zu werden. Dann hat er im Krankenhaus (dank TV) die Idee, dass das alles mit seinem Karma zusammenhängt und beschließt alle seine bösen Taten auf eine Liste zu schreiben und alles wieder gutzumachen. Das ist die Grundidee und in jeder Folge wird ein Punkt der Liste abgearbeitet. Die Ausstattung und die Bücher der einzelnen Folgen sind sehr gelungen und für eine "Sitcom" am oberen Ende der Skala. Sicherlich hat das kein Kino-Flair wie Six Feet Under oder Die Sopranos, aber es ist auch keine Drama-Serie in diesem Sinn. Earl unterhält (fast) die ganze Familie, ist nicht ganz so trivial wie andere Sitcoms und ist trotzdem "frisch".
Da auf dieser UK-Ausgabe lediglich die englische Tonspur enthalten ist (Untertitel auch englisch, dänisch, finnisch, griechisch, norwegisch, portugiesisch) ein Wort zur Sprache: Um den grundlegenden Handlungssträngen foglen zu können reicht wahrscheinlich einfachstes Schulenglisch, lediglich wenn einzelne Charaktere auftauchen -zB Ex-Frau Joy- kann's etwas schwierig werden, weil die mit ihrem Southern Slang drauflosquatscht wie ein Maschinengewehr. Ansonsten kann auch etwas Pop-Geschichte nicht schaden, damit man bei der einen oder anderen Anspielung weiss worums geht.
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