Der Film steckt voller kleiner Gesten, für mich eine der besten Tragikkmomödien überhaupt, ein Film der wirklich tief berührt und vor allen Dingen die letzten 20 Minuten dieses Filmes werden mich immer wieder schaffen, ich kann den Film so oft anschauen, wie ich möchte, immer wieder werde ich die letzten 20 Minunten heulen - bis weit über den Abspann hinaus einfach nur heulen....
Die 11jährige Vada Sultenfuss (Anna Chlumsky) hat ihre Mutter bereits kurz nach der Geburt verloren, Vada verlebt ihre Kindheit in einer sehr ungewöhnlichen Umgebung - ihr alleinerziehender Vater Harry (Dan Aykroyd) betreibt ein Bestattungsunternehmen...
Vada flüchtet sich in eine Phantasiewelt, der Tod ihrer Mutter scheint in der Familie immer noch unverarbeitet, die kleine Vada hat hypochondrische Züge angenommen - altklug gibt sie immer wieder vor, die tödlichen Krankheiten der "Familienkundschaft" selbst ertragen zu müssen - bei ihrem gutmütigen Hausarzt ist sie ebenso Stammgast, wie sie bei den Jungs ihres Jahrganges geachtet und zugleich gefürchtet ist - einzig Thomas J. Sennett (Macaulay Culkin)scheint einen Draht zur sonst unnahbaren Altersgenossin zu haben....
Auf Vada warten jede Menge Prüfungen - zum einen empfindet sie die neue Freundin ihres Vaters als Störenfried, sie ist unglücklich in ihren Lehrer verliebt und verliert noch dazu ihren besten Freund Thomas J. durch einen tragischen Unglücksfall....
Einer der Lieblingsplätze von Vada ist übrigens eine alte Trauerweide - und, glauben Sie es, oder lassen Sie es bleiben, seit diesem Film muss ich bei jeder Trauerweide an das kleine unglückliche Mädchen denken, welches man am liebsten in den Arm nehmen würde, um es zu trösten...