Ich backe gern, allerdings waren mir Rezepte für Brot meist suspekt und das Ergebnis nie wie aus einer (guten) Bäckerei. Auf der anderen Seite gibt es wenige wirklich gute Bäckereien, so dass ich doch immer wieder mein Glück versuchte. Als ich in New York bei meiner Lieblings-Bäckerei war (ich habe da mal gelebt und war nun zu Besuch), habe ich kürzlich gesehen, dass der Chef ein Backbuch geschrieben hat und es sofort gekauft. Zum Hintergrund: Jim Laheys Brot ist außen knusprig und würzig und innen saftig wie man es selten findet. Das Brot duftet wunderbar und schmeckt fantastisch. Sein Versprechen: Das kannst Du auch. Und: mit nur zehn Minuten Zeitaufwand (plus gehen lassen und backen, also reine Arbeitszeit). Das Geheimnis: lange gehen lassen - das, was man zu Hause sonst eben nicht tut und was auch die meisten Bäckereien dank einiger chemischer Zauber-Ingredenzien nicht mehr machen. Das Ergebnis; Umwerfend.
Fazit: Das kann wirklich jeder, das Brot gelingt (fast - es ist kleiner) wie in der Backstube. Ich backe das Brot nun vier Mal die Woche, weil meine Familie nichts anderes mehr essen will. In verschiedenen Variationen, meist mit einem Teil Roggen und gern mit Sonnenblumen- oder Pinienkernen.
Kaufen, machen, genießen!!!