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My Boy Jack

Daniel Radcliffe , Kim Cattrall , Brian Kirk    Freigegeben ab 12 Jahren   DVD
4.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 7,80 Kostenlose Lieferung ab EUR 20 (Bücher immer versandkostenfrei). Details
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Rezensionen

Kurzbeschreibung

Der Krieg verändert die Menschen. So ist es schon immer gewesen und so ist es auch in diesem Film. Verändert haben sich für diesen Film auch seine Darsteller. Jeder, der auch nur gelegentlich einen Blick in die Klatschpresse wirft, kennt die Namen Daniel Radcliffe. Als Harry Potter verkörpert er den Helden der gleichnamigen Filmreihe und ist über Nacht zu einem der bekanntesten Schauspieler unserer Zeit geworden. Mit Kim Cattrall verhält es sich ähnlich. Mit ihrer Rolle als mannstolle Samantha in der Erfolgsserie „Sex and the City“ machte sie sich ebenso einen Namen, wie mit ihren zahlreichen Büchern, in denen es meistens auch nur um das eine geht. Diese beiden Namen auf der Besetzungsliste eines (Anti-) Kriegsfilms, der auch noch auf wahren Begebenheiten beruht? Für manch einen mag das waghalsig klingen. Ein Grund mehr, sich „My Boy Jack“ anzusehen, denn seine Umsetzung lässt alle Kritiker verstummen.

Daniel Radcliffe spielt Jack, so der Rufname des 17jährigen Sohnes von Rudyard Kipling (David Haig). Der Autor, der mit seinem Roman „Das Dschungelbuch“ zum Bestseller-Autoren seiner Zeit avancierte, ist ein bekennender Verteidiger seines Vaterlandes. Um seinen patriotischen Gefühlen Nachdruck zu verleihen, soll auch Jack an die Front. Es ist das Jahr 1915 und der Erste Weltkrieg verlangt nach Soldaten. Jack hat einen schweren Augenfehler und wird mehrfach ausgemustert. Doch sein Vater macht all seinen Einfluss geltend, um Jack zu seiner vermeintlichen Pflicht zu verhelfen. Dagegen regt sich Widerstand seitens der Familie Kipling. Mutter Caroline (Kim Cattrall) und Tochter Elsie (Carey Mulligan) beschwören das Familienoberhaupt, Jack zu verschonen. Zu groß ist ihre Angst, dass dem Jungen etwas zustoßen könnte. Kipling kann und will aber nicht einlenken. Also kommt Jack tatsächlich an die Front. Er ist ein begeisterter Kämpfer, der gewillt ist, all seine körperlichen Schwächen durch seinen Ehrgeiz wieder wett zu machen. In Frankreich feiert Jack seinen 18. Geburtstag, als die Einheit in das Kampfgeschehen verlegt wird. Während der Schlacht um Loos endet das Leben des jungen Soldaten Kipling. Wie und wo genau, dass wird seine Familie nie genau erfahren. Er gilt als vermisst und alle Bemühungen, die Rudyard und Caroline in den nächsten Jahren anstellen, bleiben vergebens. Eines Tages kommt ein Soldat in ihr Haus. Es ist ein Kamerad von Jack. Er berichtet der Familie, was Jack in den letzten Stunden seines Lebens widerfahren ist. Die Kiplings zerbrechen fast an dieser Bürde. Hat ein Vater seinen Sohn in den Tod geschickt, um seinen eigenen Ruf zu wahren? Rudyard Kipling war nach diesem tragischen Vorfall ein gebrochener Mann, der auch mit seiner eigenen Rolle haderte. Um den Verlust seines Sohnes in Worte zu fassen, entstand das Gedicht „My Boy Jack“.

Der Schauspieler David Haig hat aus diesem Gedicht ein Theaterstück gemacht, auf dessen Grundlagen dieser Film basiert. Er selbst in der Rolle des weltberühmten Schriftstellers verkörpert die anfängliche Begeisterung und spätere Zerrissenheit Rudyard Kiplings auf unnachahmliche Weise. Atmosphäre und Ausstattung tragen ihr Übriges zu dieser eindringlichen Geschichtsstunde bei. Und wie steht es mit unseren berühmten Hauptdarstellern? Die reihen sich durch einfühlsames Spiel in eine großartige Inszenierung ein. Ganz ohne Starallüren. Und so kann es manchmal sein, dass auch ein Film die Menschen verändert. Und zwar nicht nur das Publikum, sondern auch die Schauspieler.

Die DVD von NewKSM präsentiert den Film sowohl in der deutsch synchronisierten Fassung als auch im englischen Originalton.

Movieman.de

David Haig, der hier auch Rudyard Kipling spielt, schrieb das Stück und später das Drehbuch zu diesem Film. Er hat sich intensiv mit Kipling, seinem Sohn und dem Gedicht "My Boy Jack" beschäftigt - und das merkt man seiner intensiven Darstellung auch an. Bei ihm wird Kipling zu einer komplexen Figur. Doch das gilt nicht nur für Kipling, sondern auch für die übrigen Figuren, die allesamt wahrhaftig wirken - so, wie es für einen Film, der eine wahre Geschichte erzählt, auch sein sollte."Harry Potter"-Darsteller Daniel Radcliffe zeigt hier sein schauspielerisches Talent und liefert eine Darstellung ab, die nicht im Mindesten mit seinem Potter-Image korrelliert. Gerade seine Präsenz in diesem Film wird aber dafür sorgen, dass viele Potter-Fans auch diesen Film sehen. Das ist wichtig, ist "My Boy Jack" doch eine Geschichte, die mit nur geringen Szenen, die tatsächlich auf dem Schlachtfeld spielen, die Hässlichkeit des Krieges darstellen. Ohne auf billige Klischees zurückgreifen zu müssen, erzählt "My Boy Jack" eine beeindruckende Geschichte, die heute nicht weniger, sondern vielleicht sogar noch stärkere Aussage als vor beinahe 100 Jahren hat. Fazit: Großartig gespielt, exzellent geschrieben, mehr als routiniert gefilmt: ein kleines Meisterwerk.

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein knackiges Bild geht einher mit gutem Ton, der im Deutschen sehr viel vitaler klingt. Das Bonusmaterial ist zwar einigermaßen überschaubar, aber sehr sinnig und hat nicht nur Informationsgehalt, sondern zeigt auch, dass sich die am Film Beteiligten tiefe Gedanken gemacht haben.

Bild: Die Farben sind einerseits stark und kräftig, etwa, wenn man die grünen Wiesen rund um das Kipling-Anwesen sieht, andererseits sehr monochromatisch in den Szenen in den Schützengräben und auf dem Schlachtfeld. Hier bietet der Film einen gelungenen Kontrast zweier Erfahrungswelten, die einander bedingen. Rauschen ist in den Szenen im Freien nicht so deutlich erkennbar. In Innenraumszenen ist es jedoch deutlich stärker vorhanden (00:58:19). Die Kompression ist teils auffällig und auch der Kontrast hat in wenigen Szenen nicht genug Schwarzwert aufzubieten (01:21:26; Tür und Kiplings Jacke). Die Schärfe ist zumeist sehr gut, etwa bei 00:54:47, wenn man die Faserung der Uniform sehr gut erkennen kann.

Ton: Der deutsche Ton ist dem englischen Original etwas überlegen. Als Rudyard Kipling und seine Familie das ferne Kriegsgrollen hören, gibt es ein sonores Tiefbassbrummen. In den kurzen Schlachtszenen ist der Soundmix sehr weit aufgezogen. Man hört aus allen Ecken und Enden Sounds. Die Dialoge sind sehr gut verständlich. Im Deutschen hat man vielleicht eine leicht überlaute Darstellung, aber das hält sich in Grenzen.

Extras: Neben Kleinigkeiten wie Biographien oder dem Trailer hat man hier eine knappe halbe Stunde an Interviews mit den Darstellern, die ihre Gedanken zu diesem Film zum Besten geben. Dies gilt besonders für Kim Cattrall, der es ein tiefes Anliegen war, diesen Film zu machen, weil sie wusste, dass ihr 16-jähriger Neffe, der sich selbst der Armee anschließen will, ihn sehen  und vielleicht darüber nachdenken würde. Abgerundet wird das Bonusmaterial durch gut sechs Minuten an entfallenen Szenen. --movieman.de

VideoMarkt

England im Jahre 1914. Der Schriftsteller Rudyard Kipling sieht voll nationaler Begeisterung dem scheinbar unvermeidlichen Waffengang gegen die Deutschen entgegen und ist untröstlich, dass sein 19-jähriger Sohn wegen einer Sehschwäche nicht ins Feld darf. Unermüdlich putzt er Klinken bei Würdenträgern im Bekanntenkreis, bis der Filius schließlich doch noch zur Infanterie darf. Prompt geht der Knabe im ersten Gefecht verloren. Kipling aber reist mit seiner Frau an die Front, um sein Schicksal aufzuklären.

Video.de

Basierend auf einem Gedicht des "Dschungelbuch"-Autoren Rudyard Kipling, der 1915 tatsächlich seinen Sohn im Krieg verlor (und danach nicht mehr ganz so nationalbegeistert war), schrieb der Autor David Haig erst ein Theaterstück und dann das Drehbuch zu diesem Film, in dem er selbst den Rudyard Kipling spielt. Eine Überzeugungstat also, was sich auf die Qualität des Gezeigten auswirkt. "Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe spielt den Sohn und Kim Cattrall aus "Sex an the City" Frau Kipling, wodurch das Drama hinreichend Aufmerksamkeit verdient.

Blickpunkt: Film

Im Jahr 1914 setzt der Schriftsteller Rudyard Kipling alle Hebel und Beziehungen in Bewegungen, um seinen offensichtlich untauglichen Sohn doch noch in französische Schützengräben zu schicken. TV-Drama um eine wahre Begebenheit.

Synopsis

1915. Der Erste Weltkrieg hat gerade begonnen. Der große britische Schriftsteller Rudyard Kipling will unbedingt, dass sein Sohn John seinen Teil dazu beiträgt, im Kampf gegen die Deutschen, im Kampf um die Werte, die er selbst so öffentlich unterstützt. Doch John wird aufgrund eines Augenfehlers nicht zur Armee gelassen. Kipling lässt seinen ganzen Einfluss spielen, sodass sein Sohn doch in die Armee aufgenommen wird. Schnell schafft es der Junge, einen höheren Posten zu bekleiden und wird mit einer Ersatzbrille und der Erlaubnis seines Vater, dass er, obwohl noch nicht Volljährig, an die Front darf, nach Frankreich geschickt. Drei Wochen später, kurz nach Johns 18. Geburtstag, bekommt die Familie eine schreckliche Nachricht...
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