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My Arms Your Hearse
 
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My Arms Your Hearse

31. Dezember 2002 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 31. Dezember 2002
  • Erscheinungstermin: 31. Dezember 2002
  • Label: Candlelight Records
  • Copyright: 2003
  • Gesamtlänge: 1:02:45
  • Genres:
  • ASIN: B0025L3OW8
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 74.293 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Format: Audio CD
Mit gut fünfzig Minuten Spielzeit (Die Bonustracks des Re-Release nicht mit eingerechnet) ist My Arms, Your Hearse das bisher kürzeste Opeth-Album - was nichts daran ändert, dass es eines der größten Meisterwerke ist, die je meine Ohren umschmeichelt haben. Trotzdem haben sich - was ich nicht verstehen kann - mit diesem Album einige alte Fans von der Band abgewandt, da sie hiermit einen gewissen Stilwandel erfahren hat, ohne jedoch etwas von ihrer Genialität einzubüßen; das Gitarrenspiel ist damals generalüberholt worden und klingt seitdem tiefer und einfach anders als auf den ersten beiden Alben. Auch Mikaels Gesangsstimme hat sich stark verändert und klingt jetzt insgesamt viel besser; die Growls sind tiefer und deutlicher artikuliert, während sich die Cleanvocals klarer und mitreißender präsentieren.
My Arms, Your Hearse hat aber nicht nur in der Beziehung eine Sonderposition in der Diskographie von Opeth, sondern auch aus einigen weiteren Gründen: Das Line-Up hat sich geändert, es handelt sich um ein Konzeptalbum und noch dazu ist es noch bis heute das wohl härteste Album, das die Schweden je aufgenommen haben. Die Akustik- und cleanen Passagen kommen lange nicht so häufig vor wie im Nachfolger Still Life, aber wenn sie auftauchen, dann auch richtig. Die Melodien sind dann unübertroffen schön und melancholisch, und man kann die darin steckende Inspiration und Begeisterung deutlich heraushören; der Song „Credence" gehört damit zu den besten Akustiksongs, die ich je gehört habe, und ist zudem ein perfekter Song zum Mitsingen.
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Format: Audio CD
Auch wenn "Orchid" und "Morningrise" - vor allem, wenn man sich überlegt, dass sie die beiden ersten Alben der Band waren - sehr gute Scheiben sind und mit ihrer Naturverbundenheit und der verspielten folkigen Attitüde durchaus ihren Reiz haben, hat man doch irgendwie erst bei "My Arms Your Hearse" den "richtigen" Opeth-Sound. Mikael Akerfeldts Growling hat sich stark verbessert und er geht seltener in Black-Metal-mäßige Kreischregionen.

Allerdings klingt die gesamte Produktion plötzlich viel fetter und die Gitarren knallen wesentlich mehr im Vordergrund.

Dieser Schritt liegt sicherlich auch darin begründet, dass wir ein vollkommen anderes Album vorliegen haben, als es die Vorgänger waren. Wesentlich härter und düsterer, weniger Akustikpassagen und außerdem zum ersten Mal einem Konzept folgend: Ein verstorbener Mann, der als Geist ein untotes Dasein fristet, will seine (noch lebende) Frau in seine Welt holen und fühlt sich betrogen, als er erkennt, dass sie inzwischen einen anderen Mann kennengelernt hat.

Dass die Geschichte - wie auch beim Nachfolger "Still Life" - kein gutes Ende nimmt, dürfte bei Opeth wohl niemanden ernsthaft überraschen...

Obwohl das Konzept allein schon wegen der fließenden Übergänge der Songs und teils vorhandener motivischer Arbeit eindeutiger erkennbar ist als bei "Still Life", kann man sicherlich schon ein paar Highlights einzeln herausstellen: "April Ethereal" zum Beispiel, wo man, falls man zuvor nur "Orchid" und "Morningrise" kannte, gleich eine Kostprobe des neuen Opeth-Sounds bekommt.
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Format: Audio CD
Dieses Album ist typisch opeth, wenn auch weniger grobschlächtig als seine Vorgänger, mit tendenziell mehr harmonie und melancholie. In jedem Fall ein Album, daß es sich sowohl zu kaufen, als auch immer wieder zu hören lohnt. Eines dieser Alben, die unter einem ständigen Prozess stehen zu scheinen, daß je öfter man es hört man um so weniger glaubt es bereits gehört zu haben. Technisch brillante Musiker, die mehr als innovativen Death Blackmetal mit neo folkartigen Elementen zu einem jazzigen Durcheinander verbinden, was zu keiner Zeit unüberschaubar wird, aber definitiv keine Hintergrundmusik!
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Format: Audio CD
Manchmal setzt sich Qualität auch im härteren metallischen Sektor durch, obwohl sie so ganz und gar nicht den allgemeinen Spielregeln entspricht. Im Falle Opeth dauert es halt nur etwas länger, denn die Schweden spielten lange relativ unbemerkt an der Masse der Hörer und Käufer vorbei, bevor sie mit diesem dritten Album so langsam für ihre Mühe belohnt wurden. Verdient haben sie es allemal, denn sie haben einen eigenen Stil kreiert, der sich schwer mit einer anderen Band vergleichen lässt. Vielleicht würden Dream theater so klingen, wenn sie Death metal zocken würden, die Marschrichtung ist auf jeden Fall: proggige Songstrukturen und verspielte Gitarrensoli treffen grundsolides Death-Riffing und heftige Grunz-Vocals. Das klingt erst mal erschreckend, ist in der Umsetzung aber viel schöner. Denn trotz aller anspruchsvollen Frickeleien bei Rhythmus, Songaufbau und Melodie bleiben die Stücke immer nachvollziehbar, wenn man sich nur ein bisschen Zeit für sie nimmt. Dann entfalten die meist etwas länger ausgefallenen Songperlen nämlich ihre ganze Schönheit, vor allem durch die Kombination interessanter Spielereien, bei denen man auch beim zwanzigsten Hören noch Neues findet, und der gesunden Portion Härte, die das Ganze nicht zu beliebigem Prog-Metal verkommen lässt. Sehr empfehlenswert für "leidensfähige" Proggies und Death-Freunde ohne Scheuklappen, die beim Hören das Hirn nicht ausschalten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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