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Muttertag - Edition "Der Standard"
 
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Muttertag - Edition "Der Standard"

Eva Billisich , Alfred Dorfer , Harald Sicheritz    Nicht geprüft   DVD
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 12,99
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Produktinformation

  • Darsteller: Eva Billisich, Alfred Dorfer, Roland Düringer, Andrea Händler, Niki List
  • Regisseur(e): Harald Sicheritz
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Alle Regionen
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Studio: Hoanzl Vertrieb GmbH
  • Erscheinungstermin: 17. November 2006
  • Produktionsjahr: 1993
  • Spieldauer: 94 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000K15FYK
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 7.737 in Filme & TV (Siehe Top 100 in Filme & TV)

Rezensionen

Kurzbeschreibung

"Muttertag" ist ein österreichischer Film aus dem Jahr 1994, der auf satirische und durchwegs sarkastische Weise das Wiener Kleinbürgertum anhand der Geschehnisse rund um den Muttertag karikiert. Er spielt in einem kommunalen Wohnkomplex in Wien und zeichnet sich unter andrem durch die Anwesenheit fast sämtlicher österreichischer Kabarettisten sowie zahlreicher weiterer kulturschaffender Persönlichkeiten dieser Zeit aus. Die Wohnhausanlage "Am Schöpfwerk" in Altmannsdorf in Wien Meidling, welche als Szenario für den Film diente, erregte immer wieder durch soziale Spannungen und Konflikte Aufsehen in der Öffentlichkeit.

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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Stefan T. TOP 500 REZENSENT
Der Untertitel ("Die härtere Komödie") sagt eigentlich schon eine Menge aus: diese Komödie ist wirklich ziemlich hart, und zwar an der Grenze des guten Geschmacks. Alles in allem also genauso, wie man es vom österreichischen Kabarett gewohnt ist und entweder liebt oder hasst.

Dass "Muttertag" wohl der beste und vielleicht auch beliebteste Film dieser Art ist, liegt wohl am Thema selbst, mit dem sich eigentlich jeder identifizieren kann. Natürlich ist auch in diesem Film alles ein wenig (?) überzeichnet, obwohl man sich durchaus vorstellen kann, dass es in manchen Familien am Festtag für Blumenhändler so oder zumindest so ähnlich zugeht. Dass dabei in der Regel niemand ermordet wird und dessen Leiche auf dem Grill landet, kommt einem, nachdem man den Film gesehen hat, eher wie ein glücklicher Zufall vor. Der ganz normale Wahnsinn, der bei der kleinbürgerlichen Familie im Rahmen der Muttertagsfeiern ausbricht, ist allerdings realistischer dargestellt, als manchen braven Mitbürgern lieb sein dürfte.

Wie bei vielen österreichischen Filmen üblich, handelt es sich auch hier um eine sehr gut umgesetzte Milieustudie. Neben dem allseits beliebten Muttertag werden die typische Wiener Gemeinde-Platten-Bau-Siedlung, die Beamten von Post und Polizei, das Kleinbürgertum und die katholische Kirche sowie einige andere kleine und größere Institutionen und Situationen des täglichen Lebens herrlich bissig aufs Korn genommen. Der Film nimmt dabei nach einem gemächlichen Aufbau bis zu seinem Höhepunkt rasant an Fahrt auf.

Der Streifen ist das Sehenswerteste, was die österreichische Kabarett-Szene im filmischen Bereich abgeliefert hat - es sei denn, man tut sich mit der Sprache oder generell mit österreichischen Filmen schwer (Grüße nach Deutschland...). Auch Menschen, die sehr viel von Moral und Sitte halten, dürften sich mit Schrecken abwenden, wenn ihnen Harald Sicheritz gnadenlos den Spiegel vors Gesicht hält. Die Schauspieler/Kabarettisten liefern durchgehend gute Leistungen ab, vor allem das Trio Roland Düringer/Alfred Dorfer/Reinhard Novak können mindestens in einer ihrer vielen Rollen begeistern.
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Endlich auf DVD! 2. November 2006
Von M. West
Eine rabenschwarze Kömödie aus dem Wiener-Gemeindebau, die mit den bekanntesten Größen des österreichischen Kabaretts aufwartet. Diese verkörpern hier zumeist gleich mehrere Rollen. Der Film führt den Zuschauer in die privaten Abgründe der Familie Neugebauer und deren Bekanntenkreis: Der Vater geht fremd, die Mutter steht auf den Mann der besten Freundin und geht zum Stehlen, der Sohn ist ein verkappter Irrer und der Opa stört, will aber nicht ins Heim. Unter Verwendung von kultiger, original-österreichischer Dialektik und Musik führt der Film den Zuschauer im Laufe eines Muttertages vom Kleinbürgertum in die Katastrophe mit Happy-End! Dieser Film ist nicht nur ein Muss für die Liebhaber österreichischer Satire, er wird auch jedem anderen Zuschauer viel Spaß bereiten.

Nur Schade, dass die Musik nicht als Soundtrack zu erhalten ist.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Piratenbraten TOP 1000 REZENSENT
"Muttertag" ist ein Kultklassiker. Mögen muss man ihn schon, diese Art Humor, der sich für mich als "typisch österreichisch" dadurch identifiziert, dass neben der eigentlich geradlinigen Handlung - kleinbürgerliches Familienchaos am Muttertag - nebenbei auch absolut skurrile Rahmenepisoden passieren. Da trägt schonmal der Briefträger eine Spenderniere in der Posttasche spazieren oder eine junge Mutter lässt ihr Baby achtlos auf dem Postamt stehen, verlangt stattdessen "Ein Kilo Fachiertes ohne Knochen"; nur um das Baby später auf der Polizei wieder abzuholen.

Eigentlich hirnlos, und als Beschreibung daher eher weniger witzig - "Muttertag" muss man einfach gesehen haben, um darüber lachen zu können. Und ich zumindest lag und liege immer wieder brüllend am Boden bei diesem Film.

Los geht es eigentlich ganz harmlos. Der Muttertag steht vor der Tür. Familie Neugebauer, bestehend aus Frau Trude, Mann Edwin, Sohn Mischa und dem Opa, wohnt zusammen auf engstem Raum im Wiener Randbezirk, in direkter Nachbarschaft zu allerhand anderen seltsamen Gestalten. Herrlich überzeichnet, aber dennoch mit einem Fünkchen Wahrheit sind diese dargestellt: Vom Biedermann, der jeden Tag sein Auto wäscht bis zum Choleriker, der alles und jeden anzeigt.

Jeder kennt jeden in dieser kleinbürgerlichen Welt; Trude ist im Frauenzirkel, Mischa in der Kindergruppe, Edwin im Pfarrgemeinderat und Sonntags wird brav in die Kirche gegangen. Soweit so gut.

Wäre da nicht das ein oder andere Problem: Trude ist frustiert, kleptomanisch und unglücklich verliebt in den Mann einer anderen, der jedoch ein rechter Schürzenjäger ist und sich eher wieder für eine dritte aus dem Frauenkreis, die hübsche Schöbinger Evelyn interessiert, mit der, wie soll es anders sein, aber gerade Edwin am Einkehrwochenende ein kleines Techtelmechtel hatte, welches er fortzusetzen, aber strikt geheimzuhalten gedenkt.

Nun findet aber dummerweise auch Mischa die Schöbinger Evelyn ganz toll. Verhätschelt von der Mama, ist der Bub das typische stille Wasser, das heimliche Gewalt-und Sexphantasien hegt. Um in eine Jugendbande aufgenommen zu werden (die, wie soll es anders sein, auch aus lauter uncoolen, kaputten Typen besteht), soll er vor der Kirche ein paar obszöne Gesten gegenüber der Evelyn machen; die aber nimmt das Ganze mit Humor.

Der Star des Streifens ist aber ganz klar Opa Neugebauer, der zwar schwerhörig, aber doch nicht so doof ist wie ihn alle glauben. "In G'fangenschaft, in französischer im Erschden und in russischer im Zweiten!" ist er g'wesen, "die Franzosn woarn um nix besser", aber der Opa kapiert durchaus, dass er ins Heim soll, weil Sohn und Schwiegertochter sich neue Möbel und der Enkel ein Radel wünscht, was nur mit Opas satten Sparbüchern möglich ist. Also stolpert er postwendend aufs Postamt um über 100.000 Schilling "den oarmen Tieren" zu spenden, wobei ihm gerade die Evelyn, die zufällig auch da ist, hilft, weil der Opa die Anträge nicht allein ausfüllen kann.

Es kommt wie es kommen muss: Durch unglückliche Verwicklungen kommt alles auf, und die Schöbinger wird beschuldigt, Trude hintergangen, Edwin verführt, Mischa missbraucht und das Geld der Familie verschleudert zu haben; und eher zufällig denn absichtlich wird sie, genau wie das Meerschweindl Willi ("Also i sogs eich glei, i woars neeed!"), um die Ecke gebracht.

Grade dieser letzte Teil ist streckenweise eher makaber als komisch, tut dem Film aber insgesamt wenig Abbruch, es endet in einem mehr oder weniger "Happy" end; so happy es bei so einer Familie halt sein kann.

Ich mag an "Muttertag" neben all dem Klamauk die doch teilweise sehr feinsinnigen Charakterstudien - die eigentliche Komik liegt nämlich darin begründet, dass man derlei verschrazten Gestalten oft genug auch im realen Leben begegnet. Das, und die kultigen Sprüche vor allem von Opa Neugebauer ("Schräääääg!", "Bleib sitzen, i geh scho!", "Auwäääh, meine Kniah!").

Daher bleibt mir nur noch eins zu sagen: Im Drogeriemarkt hams an Eisbärn daschossen, und diese DVD sollte man sich auf jeden Fall holen!
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Keine Untertitel
Der Film natürlich der Klassiker schlechthin, dagegen spricht natürlich überhaupt nichts. Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Koudi veröffentlicht
Düri/Dorfer/Novi
Mein Topfavourit ist wiedermal Roland Düringer, Alfred Dorfer kommt an zweiter und Novak an dritter Stelle. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von snediz veröffentlicht
Die absolute 7-Sterne-Kult-Komödie aus Österreich !!!!!!!!!
Diese rabenschwarze sarkastische Kult-Komödie aus Österreich muss man gesehen haben!!! Wer auf tiefschwarzen, rabenschwarzen, ja schwärzesten schwarzen Humor steht... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Rumpelstilzchen veröffentlicht
Alt aber gut
Da ich Fan der österreichische Kabarettszene bin, war dieser Film fast schon ein muss für mich. Auch beim 20. Mal ansehen lache ich immer noch sehr viel. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Liz veröffentlicht
Muttertag - "Die härtere Komödie" --> "Die beste...
Schade, dass es keinen 6. Stern zum Vergeben gibt. Dieser wäre für Muttertag sehr wohl angebracht. Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von DorisD veröffentlicht
wie immer ein guter film von schlabarett!
also, das gefühl unserer generation, einmalig wieder gegeben. man muss zwie voraussetzungen haben um diesen film zu verstehen.1.)österreicher zu sein 2. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Januar 2008 von H. gerald
Arger Klamauk mit etwas Trash-Bonus
Ein Hochhaussilo in Wien-Meidling mit niedrigem Bildungshintergrund. In einer kleinen Mietwohnung wohnen drei Generationen zusammen: Der Sohn bastelt seiner Mutter ein elektrisches... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. März 2007 von Wirtshausberater
Wahnsinn
Österreichischer Komedy Kult Film. Monty Pythons Schwarzer Humor

im 12ten Wiener gemeindebezirk. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. November 2006 von D. Richter
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