Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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50 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dauerbrenner, 27. Dezember 2006
"Mutter" ist eindeutig die beste Platte von allen aktuellen Rammstein-Studioalben.
Es unterscheidet sich im Gegensatz zu "Herzeleid" (1995) und "Sehnsucht" (1997) als melodischer, reifer, lauter und tiefgründiger.
2001 war es in den deutschen Charts auf Platz 1 und ist somit für den heutigen internationalen Erfolg verantwortlich.
Rammstein versteht hier sein Geschäft ganz deutlich, denn sie machen Lieder, die man immer wieder anhören kann, ohne dass sie langweilig werden.
Für Metal-Fans ist es ein Muss, denn man kann es zu jeder Situation anhören und burnt!!
Leute, die nichts mit schwerfälliger und depressiver Musik anfangen können, sollten hier nicht zugreifen.
Für alle anderen ist das Album sein Geld auf jeden Fall wert.
(Für Drummer ist es sehr geeignet, die Lieder nachzuspielen!)
01. Mein Herz brennt *****
Perfekter Opener in die Rammstein Welt. Das Lied burnt erst richtig
nach mehrmaligen Abspielen. Sandmannbesuch nach Rammstein'scher Art.
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02. Links 2, 3, 4 *****
Burnender Gitarrenriff, taugender Marsch-Beat und typischer aggressiver Rammstein-Refrain zeichnen alleine dieses Lied nicht aus.
Der Background ist, dass die Band bis 2001 rechtsextrem untertitelt wurde.
Aber mich haben sie durch den Song das Gegenteil bewiesen, der sogar noch den Aufruf beinhaltet, gegen Nazis zu handeln.
("Sie wollen mein Herz am rechten Fleck
- doch, seh' ich dann nach unten weg...
Da schlägt es LINKS!")
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03. Sonne *****
Absoluter Top-Song! Bestes RS-Lied überhaupt.
Herr Lindemann beweist hier sein Gesangskönnen, dass man auch in einer Oper vorspielen könnte.
Wieder einmal burnende Riffs, poetischer Text und Gänsehaut-Ohrwurm-Refrain sind hier am Platz.
Keyboarder Flake Lorenz versteht auch sein Werk prächtig.
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04. Ich will *****
Sehr gut gelungenes aggressives Lied. Handelt um die Sichtweise der Medien, die Rammstein unterdrücken und schlecht machen.
Die Band aber weiß, wie Marilyn Manson, dass man Fans vor allem durch Skandale gewinnt.
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05. Feuer frei! *****
Jeder XXX (Trible X - Movie) Zuschauer kennt den genialen Soundtrack. Es ist das wohl aggressivste und schnellste RS-Song überhaupt. (Mit dem Song habe ich angefangen, Rammstein zu hören)
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06. Mutter *****
Toller überzeugender Titelsong, in dem es darum geht, wie ein künstlich erschaffener Mensch sich nach einer Mutter sehnt.
Sehr emotional, ähnlich wie "Sonne". Die Keyboards finde ich wieder genial.
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07. Spieluhr ****
Eigentlich auch wegen dem Ohrwurm-Refrain und der düsteren Stimmung 5 Sterne wert, gilt aber nach den ganzen vorherigen Krachern eher als nebensächlich.
Der Text ist poetisch top, aufgebaut wie ein modernes Märchen und beste Story auf der LP.
Der Refrain wird übrigens von der Tochter von dem RS-Gitarristen Richard Kruspe gesungen.
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08. Zwitter ****
Wieder ein genialer Burner, wobei Rammstein wieder in dem gewohnten Sexismus-Element ist.
Krachende Gitarren, glaubwürdiger Text und melodischer Refrain zeichnen auch dieses Lied top aus, kommt aber leider nicht ganz gegen die Singleauskopplungen an.
Ist durchaus für einige Fans auch 5 Sterne wert.
(Obwohl dieses Lied nicht in den Charts war, ist es einer der bekanntesten RS-Songs)
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09. Rein - Raus ***
Für mich das unbrauchbarste Lied der Platte.
Hier wird wieder das Thema Sexismus aufgegriffen, wie jeder 5. Klässler schon am Titel erkennen kann. Selbes Niveau wie "Bück dich".
Wäre der "Rein - Raus" auf dem Studiovörgänger "Sehnsucht", hätte ich es dort bestimmt wegen der Melodie und den Keyboardparts mit 5 Sternen ausgezeichnet, aber da "Mutter" ein Fortschritt ist, ist es hier eher langweilig.
Live kommt es für Mitbrüller sicherlich besser rüber.
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10. Adios ****
Der härteste und brutalste Song auf "Mutter".
Handelt um jemanden, der Drogen konsumiert und dadurch qualvoll stirbt.
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11. Nebel *****
Rückwärts gelesen "Leben".
Bemerkenswert ist hier, dass zum ersten mal alle Strophen vor dem Refrain kommen und dann noch ein Refrain zum Ausklang.
Sehr schönes, melodisches Outro.
Hinterlässt einen würdigen, nachdenklichen Eindruck auf das Hammeralbum "Mutter".
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Selbst in Australien ein Superhit, 13. September 2001
Auch hier im fernen Sueden ist "Rammstein" wieder ein totaler Erfolg gelungen. Nachdem sie in Australiens groessten "Open-Air" festival die Stars waren (Limp Bizkit ging nach hause) und nachdem sie in ein paar kleinen clubs eine irre 'live' show abgegeben haben folgt nun "Mutter".Ich habe natuerlich einen Vorteil, da ich sehr gut Deutsch verstehen kann, aber auch viele Leute die kein wort verstehen finden die Platte super und wenn "Links 2,3,4" in den Clubs gespielt wird spielen die Leute verrueckt. Seit ich meine erstes "Rammstein" album vor 6 monaten gekauft habe, hoere ich kaum noch andere Musik. Die mehrfachigkeit der Texte und die vielen strukturen in der Musik bedeuten dass man "Mutter" (sowie die anderen Albums) 50 bis 60 mal anspielen kann und immer noch etwas neues findet. "Spieluhr" ist ein absolutes super lied und wenn man es abends allein hoert kommen einem fast die Traenen. "Adios" hat einen fantastischen back-ground sound der mich an einen Zahnarzt-bohrer erinnert und so richtig tief auf die Nerven bohrt. Wenn man sich wirklich beschweren will, dan kann ich vielleicht sagen dass "Zwitter" und "Rein-Raus" mir nicht unbedingt gefallen und beim CD spieler meisstens uebersprungen werden, aber dass ist nur ein persoenlicher Geschmack. Egal ob man ein Fan ist, kein Deutsch versteht oder normalerweise "Backstreet Boys" hoert, "Mutter" hat einen verdienten Platz in jeder CD Sammlung. Absolut empfehlenswert und ich hoffe dass die Jungs bald wieder nach "Down Under" kommen
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Meisterwerk, 3. April 2001
Von Ein Kunde
Es war sicher keine leichte Geburt, auch wenn das Album "Mutter" heisst. Zu erfolgreich war "Sehnsucht"; zuviele Leute wollten "Rammstein", gehypt wie kaum eine andere Band, endlich straucheln sehen. Nun ist die wichtigste deutsche Band der letzten Jahre zurück, und wie! Sofort fällt der unglaubliche Sound dieser Scheibe auf, der mit "mächtig" noch vorsichtig umschrieben ist. Nach zwei bis drei Durchläufen ist dann klar: Es hat sich einiges getan bei Rammstein. Natürlich, es gibt sie immer noch, die bombastisch dunklen Metal-Riffs, die provozierenden Texte, das gerollte "R".... Aber es gibt sehr viel mehr: Der auf "Sehnsucht" noch durchgängig stampfende Metal-Industrial-Mix wird durchsetzt mit fast schon groovenden Passagen, und textlich gibt es zwei, drei wirkliche Meisterleistungen ("Mutter", "Spieluhr"). Besonders zu erwähnen: "Links 234", wo Rammstein in gewohnt kantiger Weise mit dem Rechts-Image aufräumen. "Sie wollen mein Herz am rechten Fleck, doch sehe ich dann nach unten weg, dann schlägt es links..." Das ganze begleitet von Springerstiefel-Getrampel und fast schon "militärisch-treibenden" Riffs - Respekt. Alles in allem fällt "Mutter" sehr viel homogener und abwechslungsreicher aus als die beiden Vorgänger, ohne die Stärken von Rammstein zu vernachlässigen und damit "altgedienten Fans" vor den Kopf zu stossen. Es wird sicher auch jetzt Leute geben, die Rammstein lieben oder hassen. Hassen allerdings kann man sie spätestens jetzt nur noch aus grundsätzlichen Überlegungen; die Musik ist über jeden Zweifel erhaben. Ohne Frage das beste Album von Rammstein bisher und ich bin sicher, in zehn Jahren wird man "Mutter" als einen Klassiker verehren.
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