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Mutter Natur
 
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Mutter Natur [Taschenbuch]

Sarah Blaffer Hrdy
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Taschenbuch, 2002 --  

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 784 Seiten
  • Verlag: Berliner Taschenbuchverlag (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442760852
  • ISBN-13: 978-3442760855
  • Größe und/oder Gewicht: 18,9 x 11,9 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 896.920 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Sarah Blaffer Hrdy
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Die Zeit, 03.08.2000
Die Autorin, die amerikanische Anthropologin Sarah Blaffer Hrdy, ist ein Glückstreffer, schreibt Susanne Mayer begeistert: "für ihre Disziplin und für uns Mütter". (Bitte weiterlesen!) Mayer scheut nicht davor zurück, Hrdy in einem Atemzug mit Charles Darwin zu nennen, denn ihrer Meinung nach hat die amerikanische Wissenschaftlerin als erste den Versuch gewagt, mit einer ebenso wissenschaftlichen wie persönlichen Recherche zum Aufzuchtverhalten von Mensch und Tier eine Erklärung dafür zu finden, wie sich der evolutionäre Sprung vom Affen zum Menschen vollzogen hat. Dabei sei Hrdy auf erstaunliche Einsichten gestoßen, so Mayer, insofern die Autorin ihr Augenmerk weniger auf das Fortpflanzungsverhalten selbst als auf die Situation der Aufzucht gerichtet hat: unter welchen Umständen sichern und fördern Mütter das Überleben ihres Nachwuchses – und wann entscheiden sie sich dagegen? Hrdys Thesen zum Selektionsverhalten der Mütter findet Mayer gewagt und keineswegs frei von politischen Implikationen. Denn Frauen die Aufzucht allein aufzuhalsen, sei keinesfalls ein in der Natur verbreitetes Phänomen.

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Wissenschaft-Online

Die „weibliche Seite der Evolution“ zu untersuchen, ist sicherlich ein lohnenswertes Vorhaben, gesellschaftlich spannend und wissenschaftlich interessant. Umso erstaunlicher, dass Sarah Blaffer Hrdys Buch, das eben jenen Untertitel trägt, auf stolzen 773 Seiten nur am Rande etwas zum Thema beiträgt. Wer auf die angekündigten Ausführungen, wie z.B. evolutionäre Prozesse auf Mutter und Kind wirken, wartet, der wird enttäuscht. Und wer Antworten auf die Frage sucht, auf welcher genetischen Grundlage der Mutterinstinkt beruht, braucht sehr viel (Lese-) Geduld und eigene Fantasie, um die Fragmente zum Thema selbst zusammen zu kratzen. Er oder sie muss sich durchbeißen durch eine Mischung aus Evolutionskitsch, Allgemeinplätzen und dem fortdauernden Lamento, dass es „nie einfach war, eine Mutter zu sein“. Manche Kapitel haben gar die Qualität der „Bunte Meldungen“-Seiten einschlägiger Tageszeitungen. Hand aufs Herz: Was besagt eine Aussage wie die, dass es bis vor 10.000 Jahren „riskant war, geboren zu werden“? Sicher, einige biologische oder historische Darstellungen sind anschaulich und lehrreich dargestellt. Doch zieht die Autorin leider keinerlei argumentative Kraft daraus. Sie verschenkt die Möglichkeit, die Aspekte zu einem schlüssigen Gesamtbild zu verbinden. Stattdessen pflegt sie eine tendenziöse Bewertung wissenschaftlicher Konzepte und verwechselt des öfteren Evolutions- mit Verhaltensbiologie. Je lockerer und unterhaltsamer eine Textpassage daher kommt, desto mehr fehlt ihr die erforderliche Objektivität. Liegt das alles vielleicht nur an den ungewöhnlichen Quellen der Autorin? Schließlich hat sie während ihrer Recherchen auch Testamente, Märchen und Telefonbücher konsultiert!! Rezensent: Dr. Olaf Schmidt -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.



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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Euryale TOP 100 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Man kann über das Buch sagen was man will, Wissenschaft ist es jedenfalls nicht. Den Plauderton darin fand ich stellenweise unerträglich. Natürlich sind das durchaus wesentliche Evolutionsaspekte, die Frau Blaffer-Hrdy in ihrem Werk in den Vordergrund stellt, aber mehr eben auch nicht.

Es gehört leider zu den Unsitten der Disziplin, bestimmte Aspekte der Menschwerdung zu Universalerklärungen auszubauen. Und sich manches dann so zurechtzudenken, wie man es am liebsten hätte (oder die Polical Correntness gebietet). In diesem Buch wird dies übertrieben.

Zwei Punkte dennoch, weil es sich um interessante Aspekte der Menschwerdung handelt, die in den meisten Büchern dieser Art zu kurz geraten bzw. erst gar nicht vorkommen.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
superspannend 3. Oktober 2007
Format:Taschenbuch
Man kann Sarah Blaffer Hrdy als grosse alte Dame der Anthropologie bezeichnen, ihr Blick auf den Umgang von Müttern mit Kindern ist erhellend! Trotz des Umfangs leicht zu lesen, empfehlenswert!
War diese Rezension für Sie hilfreich?
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Evolution mal anders 30. Mai 2010
Format:Taschenbuch
Unsere Gene sind noch die gleichen wie vor tausenden von Jahren, unsere moderne Kultur oft gar nicht so passend zu den genetischen Anlagen.
WArtum das so ist, beschreibt die Autorin fachlich fundiert und genau!
Lesenswert, am besten mit etwas Vorkenntnis bezüglich Medizin, Evolution
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