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Mutiges Herz, wildes Land: Roman
 
 
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Mutiges Herz, wildes Land: Roman [Taschenbuch]

Lucia St. Clair Robson , Michael Windgassen
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 480 Seiten
  • Verlag: Piper Taschenbuch; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492243266
  • ISBN-13: 978-3492243261
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.003.725 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Ein historisches Gemälde von bestechender Genauigkeit und Detailtreue.« Das gute Buch

Kurzbeschreibung

An Bord der "Charity" verlassen im Jahr 1638 zwei Frauen ihre englische Heimat, um in Amerika ihren persönlichen Traum von einem Leben in Freiheit zu verwirklichen. Die eine ist die willensstarke Adelige Margaret Brant, die der bedrückenden Enge zu entfliehen sucht, der Frauen ihres Standes ausgesetzt sind, die andere ist die als Waise auf der Straße aufgewachsene Anicah, die sich mutig auf die Suche nach einem neuen Leben macht. Schwierig und gefahrvoll ist das Unterfangen für beide, doch letztlich gelingt es ihnen - auf sehr unterschiedliche Weise - ihre Ziele zu verwirklichen.

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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
„Mutiges Herz, wildes Land" ist ein typischer Historischer Roman, mit dem zusätzlichen Schmankerl, dass die meisten Personen wirklich gelebt haben.

Margaret Brent, ihre Schwester, sowie ihr Bruder, die alle dem katholischen Landadel angehören, müssen aufgrund ihrer Religion ihre Heimat verlassen. Ziel ist Maryland im neuentdeckten Amerika, wo ihnen Land versprochen wurde. Ebenfalls auf dem Weg ins gelobte Land ist Anicah, allerdings eher unfreiwillig, zusammen mit vielen anderen, Gesindel, Verbrechern, Unglücklichen und Rechtlosen, wird sie nach Maryland deportiert, um dort für eine gewisse Zeit Dienst für die Adeligen zu leisten.

Der Roman erzählt nun auf der einen Seite wie die Adeligen versuchen sich eine neue Existenz aufzubauen, was mehr als hart ist bei der Bedrohung, durch Indianer, Gesetzlose und vor allem der unbarmherzigen Natur. Auf der anderen Seite wird das Leben der Knechte am Beispiel Anicahs erzählt, was noch um einiges härter ist als das der Adeligen, sie sind der Willkür ihrer Herrschaft ausgesetzt und müssen obendrein noch schwer schuften.

Die Geschichte wird leidlich spannend erzählt, was zur Folge hat, dass man das Buch so schnell nicht mehr aus der Hand legt, obwohl mich doch so einiges gestört hat. Die Autorin hat einen kommentarlosen Schreibstil (nur für die Indianer ergreift sie Partei), was zur folge hat, dass die Adeligen am laufenden Band über die Einfachen Leute herziehen, total überholte Moralvorstellungen übermittelt werden und ständig irgendwelches religiöses Zeug geredet wird. Das wäre noch nicht mal schlimm, denn schließlich waren die Verhältnisse zu dieser Zeit wohl genauso, wenn trotzdem eine Figur als Identifikationsfigur taugen würde, aber so richtig sympathisch ist einem eigentlich niemand, nicht mal die pfiffige Magd Anicah, die man zwar anfangs in sein Herz schließt, aber spätestens wenn sie bemerkt, dass sie die Stadt erbärmlich finde, weil hier kein Galgen zu finden sei, fängt man an mit dem Kopf zu schütteln.

Und doch Anicah ist die heimliche Hauptperson, mit der man mitleidet und hofft, dass sie dereinst in Frieden mit ihrem Martin zusammen leben kann. Eine Liebesgeschichte fehlt also auch nicht.

Wie gesagt, auch wenn die Sympathieträger fehlen, fesselt das Buch ungemein und man will anschließend noch viel mehr wissen über die Zeit damals, der Griff zum Lexikon ist vorprogrammiert.

Aber eines weiß ich nach der Lektüre auch ohne Lexikon: Gott sei Dank, habe ich damals nicht gelebt! Ungerechtigkeiten wohin das Auge blickt. Vielleicht war ja genau diese Erkenntnis der Zweck den die Autorin erreichen wollte, dann muss ich sagen: Ziel erreicht.

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Format:Kindle Edition|Von Amazon bestätigter Kauf
Zum Inhalt schreibe ich nichts da das von der 1.Rezension erledigt wurde.
Die Indianer kommen für meinen Geschmack etwas zu kurz. Meine Erwartungen diesbezüglich lagen da etwas höher.

Aber dieses Buch hat mich trotzdem gefesselt. Ein Buch in dem steht wie es wohl damals wirklich war oder annähernd gewesen sein muss. Wie auch die Ärmsten der Armen nach Amerika 'verschifft' wurden. Wir fiebern mit Anicah mit, wie sie mit allen Mitteln versucht zu überleben.
Wieviele Monate und unter welch furchtbaren Umständen die Menschen auf den Schiffen unterwegs waren um nach Amerika zu kommen. Dieses Buch handelt von den ersten Siedlern überhaupt. Es gab noch keine Nordstaaten und Südstaaten und schöne Kleider oder Cowboys. In dieser Geschichte wird rein garnichts beschönigt. Es gab Hunger und viel Ungeziefer. Von Sauberkeit waren die Leute auch nicht überzeugt. Waschen schien verpöhnt zu sein.

Man bekommt immer mehr den Einblick wie die armen Leute gegenüber dem Adel behandelt wurden und wie jeder versucht hat irgendwie am Leben zu bleiben.
Wie glücklich die Leute waren und wie reich sie sich fühlten wenn sie nur ein altes Kleid oder eine Hose und eine schäbige Hütte ihr Eigen nennen durften.
Man bekommt so viele Eindrücke das man eigentlich noch viel mehr wissen möchte und wie mein Vorrezensent schrieb, ist der Griff zum Lexikon, bzw. heute Googeln wir ja lieber, vorprogramiert.
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