Aus der Amazon.de-Redaktion
Auf einem entfernt gelegenen Planeten verläuft ein riskantes Genexperiment nicht gerade planmäßig. Das erschaffene Wesen entpuppt sich als überaus gefräßiges und intelligentes Monster. Ein herbeigerufener Weltraum-Cowboy soll mit der Plage aufräumen...
Mutant - Das Grauen im All reiht sich mühelos in die lange Liste der schnell heruntergedrehten und billig produzierten Alien-Plagiate ein. Die Handlung ist ein alter Hut und wird lediglich mit viel nackter Haut garniert. Für diesen Zweck dachten sich die Macher des Films (Produzent ist Billigfilm-Legende Roger Corman) allerlei groben Unfug aus: So darf sich beispielsweise eine der Hauptdarstellerinnen, kurz nachdem ihr Freund von dem Monster niedergemetzelt wurde, mutterseelenallein in der Sauna der Raumstation (?) vergnügen!
Hübsch ist auch die Auflösung: Selbstlos opfert einer der Wissenschaftler seine von Tumoren zerfressene Leber. Diese wird dann einfach dem Alienverschnitt zum Fraß vorgeworfen und aus die Maus. Fazit: der gemeine B-Picture-Fan kommt auf seine Kosten. Billige Spezialeffekte mit tonnenweise Blut, Glibber und Schleim und dazu eine Menge (unfreiwilliger) Komik. --Marc Osmers
Amazon.de DVD-Bewertung
Die Umsetzung der bei Anolis erschienenden DVD ist für einen Trash-Film wie
Mutant - Das Grauen im All recht liebevoll ausgefallen. So bietet die Scheibe immerhin den kompletten Soundtrack des Films, eine Bildergalerie und den Trailer. Technisch sieht es eher bescheiden aus: das unscharfe Vollbild erinnert an uralte Videokassetten und der maue Monosound (Deutsch und Englisch) verschafft der Heimkino-Anlage eine Ruhepause. Wenigstens liegt der ehemals indizierte Film nach neuem Gutachten der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften in ungeschnittener Fassung vor (FSK 16).
--Marc Osmers
Video Jakob Kurzinhalt
Auf dem Planeten Xerbia arbeitet eine Gruppe von Elite-Wissenschaftlern daran, ein Lebewesen zu kreieren, das die Zellstruktur von allem, was es frisst, repliziert. Sie sind erfolgreich, jedoch ist dieses Lebewesen keineswegs dummes Schlachtvieh, sondern dreht den Spieß um und fängt an, sich an den Bewohnern der Basis gütlich zu tun. Man ruft den Raumpiloten Mike Colby zu Hilfe. Kann er das Alien stoppen...
VideoMarkt
Irgendwann im 21. Jahrhundert. Ein Forschungsraumschiff, dessen Mannschaft auf fernen Planeten nach neuen Nahrungsquellen sucht, weil auf der Erde Hungersnot herrscht, wird zum Planeten Xarbia geschickt. Dort hat ein Forscher bei Gen-Experimenten ein Lebewesen als Schlachtviehersatz erschaffen. Der Mutant hat keine Lust, sich fressen zu lassen, kehrt den Spieß um und spielt "Zehn kleine Negerlein" mit den Wissenschaftlern. Die werfen ihm eine mit Krebserregern befalle Leber vor. Der Mutant stirbt.
Video.de
Aus der Abteilung Trash-Juwel stammt die Science-Fiction-Horror-Ballade, die mit den Elementen des ersten "Alien"-Schockers von Ridley Scott (1979) und den B-Movies der fünziger Jahre wie Jack Arnolds legendärer Spinnnenattacke "Tarantula" (1955) spielt. So sieht der Mutant wie ein Alien mit Spinnenbeinen aus. Am Drehbuch beteiligt war der spätere C-Movie-Regisseur Jim Wynorski ("Der Vampir aus dem All"). Die Damen des Teams sorgen für Sexeinlagen in der Art der Troma-Produktionen.
Blickpunkt: Film
Auf dem Planeten Xarbia existiert eine Forschungsstation. Ihr Auftrag: Eine völlig neue Nahrungsquelle soll gefunden werden. Doch da scheint irgendetwas schiefgegangen zu sein. Kommandant Colby soll nachforschen, was passiert ist, und erlebt sein blaues Wunder.
Blickpunkt: Film Kurzinfo
Trash-Juwel um menschenfressendes Monster.
Kurzbeschreibung
Auf dem Planeten Xerbia arbeitet eine Gruppe von Elite-Wissenschaftlern daran, das Problem einer galaktischen Hungersnot zu lösen. Man versucht, aus menschlichen wie auch ausserirdischen Stammzellen, ein Lebewesen zu kreieren, das die Zellstruktur von allem, was es frisst, repliziert. Und ist erforderlich...
Jedoch ist dieses Lebewesen keineswegs dummes Schlachtvieh, sondert dreht den Spiess um und fängt an, sich an den Bewohnern der Basis gütlich zu tun.
Ein zu Hilfe gerufener Weltraumpilot steht schon bald zwischen den Fronten, denn die Wissenschaftler wollen den angriffslustigen Mutanten lebend.
Schlussendlich ist es aber doch einer der Wissenschaftler, der die rettende Idee hat. Da er sich selbst im Endstadium der Krebskrankheit befindet, operiert er sich eigenhändig eine mit Metastasen versehene Niere raus. Die soll das Monster fressen und durch die Replikation davon kaputtgehen.
Doch wer bringt das Alien dazu, diese Niere zu fressen...