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Moviemans Kommentar zur DVD: Eine trashige Serie, die doch recht lange überlebt hat. Bild und Ton sind gut und der Fernsehaustrahlung wohl überlegen. Das Bonusmaterial ist recht umfangreich.
Bild: Im Grunde gilt für diese zweite Staffel das gleiche wie für die erste. Die gebotene Qualität ist gut, aber natürlich irgendwo auf Fernsehniveau. Rauschen ist nur marginal vorhanden und die Farben sind nach wie vor sehr kräftig, was vor allem bei den Grün- und Blautönen gilt. Nur hin und wieder scheint die Farbpalette etwas abseitig zu sein, wenn Gesichtstöne etwas zu blaß werden. Das geht dann jedoch auch mit einem zu hellen Kontrast einher (Folge 22: 00:11:43). Der Kontrast ist ansonsten ganz ordentlich, auch wenn man bemerken muss, dass dunkle Sequenzen schon mal zu dunkel sind. Die Kompression ist teilweise durch Aliasing oder Blockbildung auffällig. Die Schärfe ist angenehm bis gut, wobei besonders Bewegungsunschärfe zu beobachten ist. Diese findet sich vor allem bei den schnellen Actionszenen, die gerne auch mal handgreiflich enden (Folge 22: 00:39:57).
Ton: Während man bei der ersten Staffel noch Unterschiede zwischen deutschem und englischem Ton ausmachen konnte, fällt das hier nicht mehr auf. Die Dialoge sind von ihrer Klangstärke in etwa vergleichbar, wobei die Synchronisation noch etwas klarer und sauberer wirkt. Das Geschehen spielt sich vor allem frontal ab, die Surroundkanäle werden größtenteils nur für die Musik eingesetzt. Störungen fallen nicht weiter auf, bei der Synchro kann man jedoch gelegentlich vorstellen, dass S-Laute ein wenig verzerrt sind.
Extras: Liest man auf dem Backcover, dass es Interviews als Extra gibt, erwartet man in der Regel nicht viel. Hier ist das nicht ganz so, denn die Interviews dauern insgesamt mehr als eine Stunde. Hier kommen alle wichtigen Darsteller plus die Produzentin zu Wort. Mit durchschnittlich neun Minuten Laufzeit wird etwas mehr als nur Oberfläche geboten. Die Schauspieler sprechen auch über ihre Figuren und John Shea etwa gibt an, dass er immer wieder versucht hat, die Autoren zu drängen, seine Figur besser auszubauen, damit er sie emotional besser ausloten kann. --movieman.de
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