- Unbekannter Einband
- Verlag: Boston Selbstverl. 1991 (1991)
- ASIN: B004QHUQNY
- Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen Alle Rezensionen anzeigen (25 Kundenrezensionen)
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Produktinformation
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Zum einen schildert er (gemeinsam mit zusammgestellten Tagebucheintragungen seiner Frau Terry) ihr gemeinsames Kämpfen gegen und Leben mit dem Krebs seiner Frau in einer sehr berührenden Art und Weise.
Hier mögen vielleicht manche stocken und sich denken: "Ja, schon - aber das ist mir einfach zu schwer bzw. zu schwerverdaulich." - Ja, aber das wirklich Herausragende aus diesem Buch ist eben aus meiner Sicht die mir bislang so noch nicht bekannte Kombination dieser "Rahmenhandlung" (wenn ich das so - extrem pointiert - bezeichnen darf) mit Darstellungen von philosophischen Gedanken und Überlegen, welche großteils auch einen sehr guten Einblick (in allgemeinverständlicher Form) in Ken Wilbers Wirken und andere Bücher geben.
Dies alles allerdings immer noch in einer menschlichen Perspektive, die eben auch nicht davor zurückscheut, Schwächen und Angst einzugestehen.
Ich bezweifle, ob ich mit dieser (sehr rudimentären) Beschreibung diesem Buch auch nur in Ansätzen gerecht werden kann: Mir habe es über einen Bekannten kennen gelernt - dem ich alleine deswegen sehr dankbar bin, weil eben dieses Buch mir eine Erweiterung meiner Weltsicht in einer Art und Weise ermöglicht hat, die ich in einem (autobiographischen) Roman als nicht möglich erachtet hätte.
Wenn man bereit ist, sich auf dieses Buch einzulassen und einen offenen Horizont für spirituelle Überlegungen hat (ohne allerdings in das "Esoterische" abgleiten zu wollen), wird man dieses Buch als große Bereicherung empfinden - das wage ich hier vorher zu sagen!
Ich habe viel Neues erfahren aus dem Alltag einer Krebskranken und eines Co-Krebskranken. Besonders der Leitfaden für Helfer ('Die Probleme des Helfers') hat mir aus der Seele gesprochen. Vermißt habe ich -- und das ist in meinen Augen das einzige Manko in diesem Buch -- Hinweise und Infos zum finanziellen Alltag eines solchen Schicksals. Neben den emotionalen und körperlichen Grenzen sind erschöpfte Finanzresourcen i.d.R. an der Tagesordnung. Dies ist bei den Autoren scheins/ glücklicherweise nicht der Fall.
Ich konnte mich mit Treyas Balanceakt zwischen Tun und Sein sowie mit ihrer Auflistung auf S. 64 ('Warum habe ich Krebs gekriegt?') sehr identifizieren. Alle dort aufgeführten Punkte kann ich unterschreiben. Und doch habe ich keinen Krebs.
So ist denn gerade dieser Punkt immer wieder Thema: Selbstverursachung der Krankheit und Reaktionen der Umgebung, die die Krankheit und die Kranke theoretisieren. Das Plädoyer der Autorin: Laßt uns aufhören, Kranken Schuld zuzuweisen. Dem schließe ich mich von Herzen an.
Dieses Buch ist eine Liebesgeschichte. Es ist ein Tagebuchreport aus dem Leben (und dem Sterben) einer Krebserkrankten und ihres Mannes. Es ist ein Versuch, die Grenzen der Schulmedizin sichtbar zu machen und die noch unbekannten Alternativtherapien aufzuzeigen. Darüber hinaus ist dieses Buch ein Erfahrungsbericht tiefer Spiritualität im Alltag, in der Krankheit, im Leben und im Tod.
Es hat mich traurig und zugleich lebendig gemacht.
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