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Mussorgsky: Pictures at an Exhibition (Piano & Orchestral versions)
 
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Mussorgsky: Pictures at an Exhibition (Piano & Orchestral versions)

10. Oktober 1994 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Label: Universal Music Classics & Jazz
  • Copyright: (C) 1990 Universal International Music B.V.
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:07:16
  • Genres:
  • ASIN: B00419BJBA
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 39.324 in MP3-Alben (Siehe Top 100 in MP3-Alben)

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Andre Arnold TOP 500 REZENSENT auf 18. August 2010
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Modest Mussorgsky (1839 - 1881) ist einer der wichtigsten Komponisten Russlands und gehörte dem sogenannten "Mächtigen Häuflein" an, das darum bemüht war, als Erben des ersten richtigen russischen Komponisten Mikhail Glinka eine eigene russische Nationalmusik heraus zu bilden.
Viele Werke komponierte er nicht. Heute ist er in erster Linie für seinen Klavierzyklus "Bilder einer Ausstellung" berühmt, obwohl er einige Opern und andere Klavierkompositionen schrieb. Überhaupt sind die "Bilder" eines seiner wenigen rein instrumentalen Werke.

Zum Andenken an den Maler und Architekten Viktor Hartmann ließ er musikalisch eine seiner Ausstellungen Revue passieren. Zwischen einzelne Bilder - insgesamt sind es zehn - baute er sogenannte "Promenaden" ein, die als loser Variationszyklus zu verstehen sind. Als Mussorgsky gefragt wurde, wofür diese Promenaden stünden, soll er geantwortet haben, dass er die Promenade sei.
Wie dem auch sei fungieren die Promenaden teils als Verbindungsglieder zwischen den einzelnen Bildimpressionen. Auch "Cum mortuis in lingua mortua" ist letztlich nur eine Variation der ursprünglichen Promenade.

Das erste Bild ist der gefürchtete Gnom, ein hässliches und scheußliches Wesen, das jedem Pianisten das Äußerste abverlangt und als eines der schwierigsten Klavierstücke überhaupt gilt. Mit fingerbrechender Akrobatik werden die blinden Auswüchse, die verkrüppelten Beine und das trunkene Torkeln dieses Märchenwesens dargestellt.
Beim alten Schloss schließlich scheint der Komponist verharren zu wollen. Die tiefsinnigen Melodien berühren sogleich, auch wenn ihnen etwas Schattenhaftes, etwas Spukhaftes innezuwohnen scheint.
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27 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Winwood auf 12. März 2009
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Alfred Brendel spielt die "Bilder einer Ausstellung" meisterhaft und zeigt damit einmal mehr seine einzigartige Klasse. Die Klangqualität kann sich sehen(hören) lassen.
Zu dem Werk muss man, so glaube ich, nicht mehr viel sagen, es stellt einen historischen Höhepunkt deskriptiver Musik dar, der so gut ist, dass er von Maurice Ravel für Orchester transkribiert wurde. Diese Version liegt auf dieser CD ebenfalls vor und sorgt für eine interessante Gegenüberstellung der beiden Versionen. Jetzt müsste man nur noch die Version von Emerson, Lake & Palmer haben - denn die hat es auch in sich...
Die Klavierfassung ist letztlich aber am klarsten und besten, meiner Ansicht nach sind die "Bilder" ein absoluter Meilenstein klassischer Musik, der in keiner vernünftigen Musiksammlung fehlen sollte.
Für diese CD gilt absolute Kaufempfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Lorenz Chroszcz auf 8. April 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Zu Mussorgsky's "Bilder einer Ausstellung" gibt es gegenüber der ursprünglichen Klavierfassung ja zwei Orchesterbearbeitungen. Vielleicht weil Nikolai Rimski-Korsakov ja ein Landsmann Mussorgsky's ist, sehen sich viele Orchester und ihre Dirigenten veranlasst, seine Fassung dann auch gern und häufig aufzuführen; als orchestrale Bearbeitung im Kern trifft Maurice Ravell's Fassung das Werk viel eher mit einer Filigranität, auch mit einer französischen Galanz und dem dazugehörigen Charme sowie einer Leichtigkeit, die der eigentlich wirklich zarten Klavier-Komposition letztlich doch viel näher kommt.
Diese Aufnahme beinhaltet gottlob die Ravell'sche Fassung. Das ist gut so. Wenn ich auch nicht stets und ständig die Wiener Philharmoniker favorisieren würde - diese Einspielung ist unter dem Dirigat von André Previn äußerst gelungen. Dazu fügt sich die Interpretation von Alfred Brendel auf angenehme Weise ein. Beide Darstellungen kommen ohne Pomp und Aufgeblasenheit aus - eher scheint es so, dass es ein Aufeinander-Hören gegeben haben muss, so dass gerade die Feinheiten des Werkes vollends zur Geltung kommen. Eine gelungene, runde Sache.
Wer nun unbedingt Klavier- und Orchesterfassung voneinander getrennt hören mag, der programmiere eben seienn CD-Player, aber die direkte Gegenüberstellung der einzelnen Teile nebeneinander hilft sogar noch zu einem viel tieferen Verstehen des Werkes ganz von innen heraus.
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Von Ghostwriter auf 30. Dezember 2013
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Modest Mussorgskys "Bilder einer Ausstellung" ist meines Erachtens eines der schönsten Werke, die es in der Klassik überhaupt gibt. Neben der bekannten Orchesterfassung von Maurice Ravel – hier mit den Wiener Philharmonikern unter André Previn – hat mich vor allem die Originalfassung für Klavier (mit Alfred Brendel) interessiert. Die Gesamtspielzeit dieser CD beträgt ca. 68 Minuten, wobei die ursprünglichen Aufnahmen aus den Jahren 1986/87 stammen. Sowohl die orchestrale Fassung (in einer Live-Aufnahme) als auch die Klavierfassung haben mir sehr gut gefallen, wobei ich mir diese Disc primär wegen Alfred Brendel gekauft habe. Abgerundet wird das Ganze noch durch ein beiliegendes 8seitiges Booklet (Texte nur in Englisch).
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Von der_internet_greis auf 15. Dezember 2012
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Klavierversion ist wunderbar eingespielt. Das Orchester ist für meinen Geschmack etwas zu aufdringlich, aber das liegt wohl mehr an Ravels Vorgaben. Dies ergibt einen interessanten Kontrast, wenn man die Werke vom Klavier Solo mit dem raumfüllenden Orchester vergleicht.
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