Pressestimmen
Frankfurter Rundschau 9. April 2010
»Mit ihrem Buch gibt Lamya Kaddor wichtige Einblicke in ein aufgeklärtes muslimisches Milieu, von deren Vertretern man sich wünscht, dass sie sich viel stärker in die Islamdebatte einmischen würden.
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Karen Krüger, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Literaturbeilage zur Leipziger Buchmesse 2010 17. März 2010
»Die junge Islamwissenschaftlerin hält darin ein persönliches und breit gefächertes Plädoyer für einen liberalen, aufgeklärten Islam, dem sie nicht nur als Gläubige, sondern auch als 'Berufsmuslimin' Modell stehen kann.«
Die Presse 27. März 2010
»Handfest, hilfreich, pragmatisch. 'Muslimisch – weiblich – deutsch' ist eine angenehm unaufgeregte Stimme in einem gemeinhin sehr aufgeregten Diskurs. Es ist ein Aufklärungsbuch, im besten Sinne, unmissionarisch, ehrlich, verständlich geschrieben. Es ist aber auch ein flammendes Plädoyer dafür, dass Menschen so leben können, wie es Lamya Kaddor tut: Gläubig und demokratisch. (...) ein Glanzstück moderner Koraninterpretation.«
Jeannette Goddar, Das Parlament 15. März 2010
»Mit ihren konkreten Vorschlägen für einen zeitgemäßen Islam gibt sie der schweigenden Mehrheit der Muslime in Deutschland ein Gesicht. Ihr Buch 'Muslimisch – weiblich – deutsch!' wird eine längst überfällige Debatte unter den Muslimen in Gang setzen und damit an eine alte, mittlerweile verloren gegangene islamische Tradition des Disputes anknüpfen.
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Abdul-Ahmad Rashid, DeutschlandRadio Kultur 17. Februar 2010
»Kaddors Ruf nach einer Renaissance, einer solchen Wiedergeburt, erscheint jedenfalls viel geistreicher als die theologisch wie historisch schiefe Forderung anderer nach einer ‚Reformation’, um den Islam auf die Herausforderungen hier und heute einzupendeln.«
Rheinischer Merkur 28. Januar 2010
»Plädoyer für einen zeitgemäß liberalisierten Islam.«
Wolfgang Schneider, Börsenblatt 25. Juni 2009
»Das Buch ist eine Ermutigung für alle jungen Muslime, gläubig und aufgeklärt ihren Weg zu gehen und ihren Platz zu finden in der deutschen Gesellschaft und in der Demokratie und ein wichtiges Dokument für alle Nicht-Muslime[...].«
Winfried Stanzick, bookreporter.de 26.07.2011
Kurzbeschreibung
Der Islam ist Teil der deutschen Gesellschaft. Nur wollen das viele nicht wahr haben – unsere selbsternannten Islamkritiker nicht und am wenigsten viele Muslime selbst. Die schweigende Mehrheit lässt es zu, dass bärtige Fundamentalisten sie in der Öffentlichkeit repräsentieren und dass Terror, Zwangsheirat und Ehrenmorde das Bild vom Islam bestimmen. Lamya Kaddor gibt den liberalen, aufgeklärten Muslimen in Deutschland endlich eine Stimme, vor allem den Frauen, die selbstbestimmt – mit oder ohne Schleier – leben wollen, ohne ihre Religion preiszugeben. Sie erzählt, wie sie in Deutschland als Tochter frommer arabischer Einwanderer groß geworden ist und mit welchen Herausforderungen sie als «Ausländerin» in der Schule und als junge gläubige Frau im Berufsleben fertig werden musste. Ein ebenso spannendes wie sympathisches Buch, das wachrütteln und die verschlafene Integrationsdebatte beleben wird.
