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Musikpsychologie. Ein Handbuch.
 
 
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Musikpsychologie. Ein Handbuch. [Broschiert]

Herbert Bruhn , Rolf Oerter , Helmut Rösing
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 703 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Tb.; Auflage: 4 (2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499555263
  • ISBN-13: 978-3499555268
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,4 x 4,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 487.042 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Dieses neue Handbuch ist ein unentbehrliches Standardwerk nicht nur für Musikwissenschaftler, Psychologen und Pädagogen, sondern für jeden an Musik Interessierten. In fünf Hauptteilen werden alle wesentlichen Aspekte dargestellt; eine ausführliche Bibliographie und das Register erleichtern die Arbeit zusätzlich.

Über den Autor

Prof. Dr. Rolf Oerter, Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, Universität München.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Lesen macht schlau 11. Dezember 2006
Format:Broschiert
Als Erwiderung auf einen früheren Rezensenten, der offensichtlich nur die fünfeinhalb Seiten des Rhythmusartikels gelesen hat (0,7 Prozent des Buches!) und außerdem nicht gemerkt hat, dass das Buch mittlerweile in seiner Konzeption so alt ist, wie manche seiner Leser.

Ich habe 1991 bis 1993 alle Artikel gelesen und erst dann zugelassen, wenn ich sie mit 5 Sternen bewerten konnte.

Und die Entscheidungen waren richtig, damals wie heute.

Der Tipp übrigens für den Rhythmusliebhaber: Müller & Aschersleben (2000)
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9 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kapitel 1. November 2005
Von Ein Kunde
Format:Broschiert
Die folgenden Anmerkungen beziehen sich auf den Abschnitt "Rhythmus und Timing" von K.Beck, S.459 ff.

Das Kapitel zeigt auf wunderbare Art, welche Unsicherheiten bei dem von Musikwissenschaft wie auch empirischer Forschung meist stiefmütterlich behandelten Phänomen "Rhythmus" vorherrschen. Zu Recht weist die Autorin auf die Vielzahl der Rhythmusdefinitionen hin, bleibt aber - wohl auch aufgrund des beschränkt zur Verfügung stehenden Platzes - eine Diskussion des Begriffes schuldig. Stattdessen wird kurz normativ festgelegt, was Rhythmus in der abendländischen Musik sei und in welchem Verhältnis er zum Metrum stehe.

Meines Erachtens völlig unhaltbar ist die sogleich vorgenommene Unterschiedung zwischen "objektivem" und "subjektivem" Rhythmus, die aus der Fehlinterpretation einer Reihe von Untersuchungen zur rhythmischen Gruppenbildung und Betonung hergeleitet wird (Bolton, Fraisse, et.al.). Entsprechend werden Bedeutung und Zusammenhang der beiden Phänomene nicht einmal im Ansatz erörtert. Dadurch werden dem hier eventuell eine knappe Einführung suchenden Leser die eigentlich zentralen Aspekte vorenthalten.

Der insoweit negative Eindruck wird im folgenden bestätigt, indem scheinbar aus einfachen psychoakustischen Zusammenhängen auf komplexere Formen geschlossen wird sowie beobachtete Tendenzen zu Naturgesetzen umdeklariert werden. Die Auswahl der Quellen ist hochgradig lückenhaft und erscheint beliebig, ihre Auswertung mehr als oberflächlich. Die Sphären der Perzeption und der akustischen Korrelate werden hoffnungslos vermengt und entsprechend fehlt auch eine Klärung, was hier eigentlich Gegenstand der "Musikpsychologie" ist.

Zu guter letzt wird auch noch eine empirisch motivierte Empfehlung abgegeben, dass sich musikalische Phrasen innerhalb einer ermittelten "Präsenzzeit" entfalten sollten - auch unter dem Hinweis, die "Taktlängen" in Bachs Wohltemperiertem Klavier hätten sich auch daran gehalten. Spätestens an dieser Stelle wird es gänzlich gaga. Schade.

Ich wünschte, an dieser Stelle eine Alternative empfehlen zu können. Auf Seiten der Musikwissenschaft gibt es praktisch nichts. Ein Überblick läßt sich vielleicht noch gewinnen durch die kombinierte Lektüre der einschlägigen Abschnitte in Terhardt: Akustische Kommunikation (Springer 1998) - auch sonst ein nützliches Werk, nur etwas sehr aufs Ingenieurhafte versessen - und G.D.Allen's Aufsatz "Speech rhythm" im Journal of Phonetics 3 (1975), S. 75 ff.

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