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Blumentopf Audio CD
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Musik

Bild des Albums von Blumentopf

Fotos

Abbildung von Blumentopf

Biografie

Blumentopf – WIR

Willkommen in der WIRklichkeit 18 Jahre Bandgeschichte. 18 Jahre live. 18 Jahre Teambuilding. Blumentopf - das sind 18 Jahre HipHop ohne Stereotypen und abgedroschene Images. Jetzt haben die fünf Münchner die Rick Rubin'sche DefJam-1986-Rockgitarre wiederentdeckt. In Zeiten, in denen sich viele der einstigen Weggefährten vom Genre abwenden, ist ihr sechstes Album "WIR“ nach… Lesen Sie mehr im Blumentopf-Shop

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Produktinformation

  • Audio CD (8. September 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Four Music (Sony Music)
  • ASIN: B000H9HQRE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (36 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 114.447 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

 
1. Intro Musikmaschine
2. Mehr
3. Du sagst mir
4. Lass die Show (feat. Clueso)
5. Gute Musik
6. Die City schläft
7. Wie soll ich's dir erklären?
8. AEIOU
9. Profis
10. Ach so
11. Chin Chin
12. Zu talentiert
13. Keine Zeit
14. Du und ich (feat. Janna)
15. Was du brauchst
16. Horst Intro
17. Horst
18. Dreamteam
19. Platz 80
20. Schweiss
Alle 22 Titel anzeigen.

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Feind jeder Kreativität ist der Stillstand. Eine Weisheit, deren Bedeutung man der Münchner HipHop-Formation Blumentopf nicht weiter näher bringen muss. Seit zehn Jahren bereichert das Quintett aus der Bayerischen Landeshauptstadt nun schon mit ihren Veröffentlichungen entscheidend die deutsche HipHop-Szene. Mit Album Nr. 5, Musikmaschine, liefert die Band ihr bisheriges Meisterwerk ab, auf dem sie musikalisch zum Teil ganz neue und ungewohnte Pfade einschlägt. Egal, ob Cajus, Holunder, Flo, Roger und Sepalot nun in Stücken wie "Gute Musik" oder "Die City schläft" mit einer extradicken Portion Funk aufwarten, bei "Du sagst mir" eine geniale Gesangshookline in den Mittelpunkt stellen oder wie bei "Wie soll ich's Dir erklären?" mit einem ebenso tödlichen wie effektiven Beat aufwarten, das Ergebnis ist jedes Mal einfach umwerfend. Blumentopf haben mit Musikmaschine ein neues Level erreicht, ohne ihre alten Fans mit irgendwelchen seltsamen Experimenten zu verunsichern, die Songs wie "Horst" oder "Lass die Show" lieben werden. Doch statt sich nur auf bewährtes zu verlassen, überrascht der Blumentopf immer wieder mit neuen, frischen Ideen. Bei einer Band, die seit dem Begin der 90er Jahre aktiv ist, keine Selbstverständlichkeit. Umso höher ist die Leistung des Quintetts auf dieser Platte einzuschätzen, das sich bis Heute seinen besonderen Humor bewahrt hat, siehe Tracks wie "Profis" oder "Keine Zeit". Als Gegenentwurf zum von Gewaltphantasien gesteuerten HipHop Berliner Prägung, auch wenn es so eigentlich nicht gedacht ist, absolut überzeugend. "Die Bretter die die Welt bedeuten", die sie im gleichnamigen Song so schön in den Mittelpunkt stellen, werden sie gerade nach diesem Album noch sehr lange weiterhin bevölkern. --Norbert Schiegl

Kurzbeschreibung

Der TOPF ist zurück und feiert sein Zehnjähriges! Klar, die Band selbst besteht schon um einiges länger, aber es war nun mal das Jahr 1996 in dem sie mit ihrer legendären und mittlerweile verzweifelt gesuchten "Abhängen"-EP den Grundstein für das legten, was wir heute feiern: Ein ganzes Jahrzehnt kreativer Output auf schwarzem Vinyl und silbernem Plastik der seinesgleichen sucht! Und der Topf bedient dabei nicht einfach nur einen Markt. Sie laufen auch keinem Trend hinterher oder versuchen einem medienwirksamen Image zu entsprechen. Sie machen einfach dicke Rapmusik, klischeefrei, unglaublich facettenreich und open-minded! Egal ob auf Bühnen oder auf CDs, sie geben immer 100 Prozent und halten in und durch ihre Musik einen Vibe am Leben der in HipHop Deutschland schon fast in Vergessenheit geraten ist: den positiven! Jetzt, im Weltmeisterschaftsjahr 2006 ist es nun endlich wieder soweit! "Musikmaschine", das nunmehr fünfte Album der Crew aus dem Süden, kommt in die Läden. Ein Album auf dem man hört, dass die Jungs bei aller Liebe zum spielen von Instrumenten, zum programmieren von Synthies und editieren elektronischer Sounds nicht vergessen haben, wo der Sound dem sie sich verschrieben haben eigentlich herkommt: aus den Plattenkisten voller alter Scheiben am Flohmarkt, aus den Second Hand Fächern im Plattenladen! Die "Musikmaschine" wird nicht nur eine der treuesten Fangemeinden der hiesigen Musikszene in ihrem Glauben bestätigen, sondern auch wieder über alle Genregrenzen hinaus kräftig Werbung für sich selbst und den deutschsprachigen Rap im allgemeinen machen.

Blumentopf 2006, das sind 21 neue Tracks, abwechslungsreicher, innovativer und urbaner als je zuvor, das ist ein neues Live-Programm mit eigener Band, das sind vier Freestyle Fanatiker und Storyteller Kings an den Mics und ein DJ an den Decks der weiß wie man´s macht! Wir wünschen eine verdammt gute Zeit, mit verdammt guter Musik!


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4 Sterne:
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3 Sterne:
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2 Sterne:
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Durchschnittliche Kundenbewertung
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vollkommen unterschätzt, 30. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Musikmaschine (Audio CD)
Ich habe mir hier mal die bisherigen Rezensionen durchgelesen und finde einfach dass dieses Album viel zu schlecht wegkommt.

Ich muss gleich dazusagen, dass ich ein sehr großer Blumentopf-Fan bin (seit "Kein Zufall"), die Jungs stammen ja aus Freising und dieses schöne Städtchen ist nur ein paar Kilometer von meinem Wohnort entfernt. Ich fand ihre spassig-positive Herangehensweise an HipHop schon immer sehr erfrischend. Seitdem deutscher Rap ja nur noch von irgendwelchen überharten Gangstern regiert zu werden scheint, sind mir die fünf Jungs aber noch viel mehr ans Herz gewachsen.

Aber nun zum Album: Ich muss einem meiner Vorredner zustimmen, "Musikmaschine" ist das bisher wahrscheinlich experimentelste Album vom Blumentopf. Es gibt typische Topf-Songs wie "Mehr" oder "AEIOU", aber auch fast schon bluesartige Einflüsse sind festzustellen ("Du sagst mir"). Songs wie "Horst" oder auch "Profis" ergeben vielleicht nicht direkt Sinn, aber mal ehrlich, ich bin 25 Jahre und bin auch mit Videospielen aufgewachsen und finde daher schon einen Zugang zu dem Song.

Mit zwei Songs, die ich aber wirklich herausstellen möchte, werden aber viele Skeptiker entschädigt werden: Zum einen mit "Die City schläft", dieser Song handelt vom Nachtleben und geht Blumentopf-typisch ein wenig anders an die Sache ran, es geht nämlich nicht um Clubs oder Discos, sondern um das etwas andere Nachtleben, das aber mindestens genauso faszinierend sein kann. Der Beat ist sehr treibend und der Refrain blieb mir richtig im Ohr hängen. Die 3. Strophe von Kung Schu ist für mich persönlich ganz, ganz groß. Muss sich aber jeder selbst eine Meinung bilden.

Über den zweiten Song den ich etwas genauer vorstellen möchte, darf es aber eigentlich keine zwei Meinungen geben (ich betone eigentlich *g*): "Die Bretter, die die Welt bedeuten" beginnt schon ganz stilecht mit Skateboard-Fahrgeräuschen. Dieser Song ist ein Solostück von Holunder und eine einzige Liebeserklärung an das Skateboard-Fahren, ich gehe sogar noch eins weiter, es ist eine wahre Skater-Hymne. Er erzählt ein wenig von der "Entstehung" des Blumentopfs und seiner Jugendzeit mit den Jungs und den Brettern die die Welt bedeuten. Der Beat ist wunderbar zurückgenommen, Holunder´s Aussagen zum Ende hin sind einfach wunderbar ("Keep it real heißt ja nicht, man dürfe nicht mal Kurs korrigieren, stur bleiben und ignorieren ändert ja nichts") und im Refrain ein Vocal-Sampel von den Stieber Twins. Rap-Herz, was willst du mehr.

Zwei Sachen muss ich noch sagen:
1.
Über den Sinn mancher Texte kann man vielleicht streiten, aber wer sich deutschen Rap heute mal anschaut, der wird eins feststellen müssen, es geht fast ausschließlich um Drogen, Gewalt und solche Dinge. Sicherlich, Rap ist die Musik der Straße, ja, aber der HipHop-Ansatz war ein anderer, nämlich ein positiver. Diesen Ansatz bringt der Topf einfach wunderbar rüber. Solche ehemalige Mittelstands-Kids wie ich (und davon gibt es sehr sehr viele in Deutschland, auch wenn manche es nicht zugeben wollen) können sich in so Texten wie bei "Profis" (Videospiele) und eben "Die Bretter, die die Welt bedeuten" (Skaten, Freizeit, Jugend) einfach sehr viel besser wiederfinden als in irgendwelchen Gangster-Storys, denn diese Erlebnisse die vom Topf geschildert werden, spiegeln unseren früheren jugendlichen Alltag sehr schön wieder.

2.
Noch ein Wort zum Sound: Wir in Deutschland sprechen doch immer von Weiterentwicklung, wir wollen doch neue Ansätze für den Rap. Es gibt nun Leutchen die immer härtere Texte bringen, lächerliche Gangster-Images aufbauen um dadurch ihre Plattenverkäufe anzukurbeln und ihr Gesicht häufiger in die Teenie-Presse-Kamera halten, als viele Boy-Bands. Ein ganz harter Gangster hat auch vor einiger Zeit eine Girlband gegründet (gell, Bushido). Über sowas kann man nur lachen, solche Aktionen und die immer dümmer werdenden Texte sind der Grund dafür das Rap und der HipHop im allgemeinen nur noch als rohe, negative Musik und Kultur wahrgenommen werden. Wir sind uns aber auch alle einig, dass der Rap sich entwickeln muss und mit ihm die gesamte HipHop-Kultur. Dies kann meines Erachtens nur dadurch geschehen, dass Genre-Grenzen überwunden werden und neue Sounds ausprobiert werden (Funk, Soul, Blues,...). Künstler dann hinterher für diesen Mut zu kritisieren finde ich ein wenig einfach.

Ich möchte jetzt aber auch endlich zum Ende kommen, ich persönliche finde "Musikmaschine" für ein sehr gutes Topf-Album. Ich sehe eine positive Weiterentwicklung und freue mich sehr, dass München mit Main Concept und Blumentopf zwei Bands hat, die immer noch für die richtigen "HipHop-Werte" stehen.
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37 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Topf hat was Du brauchst., 20. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Musikmaschine (Audio CD)
Der Titel des neuen Topf Albums  Musikmaschine - trägt dem Inhalt kaum Rechnung.

Denn dabei herausgekommen ist eine musikalische Offenbarung, die vor Kreativität aus allen Nähten platzt. Man hört bei jedem Track den Bock auf das, was da passiert ist, was man da gemacht hat, ohne beschwerende Kopflastigkeit, ohne nach Charts schielendem Kalkül, ohne Breittreten von Klischees - und das ist die pure Wohltat. Insofern müßte das Album, wenn es denn nicht so uncool klänge, eher Musikbombe heißen oder Musikfeuerwerk oder so; es ist die zusammengefasste Schokoladenseite der Töpfe, sowohl in musikalischer als auch textlicher Hinsicht. Sie klingen so angekommen und rund wie man das nach zehn Jahren gemeinsamen Musikmachens nur kann und unterstreichen damit einmal mehr ihre Einzigartigkeit im deutschen Hip Hop-Getümmel.

Beim Hinhören vernimmt man hier vertontes Skateboardschreddern, da eine Komposition aus Spielkonsolengeräuschen, dann wieder Gitarrengeschrammel, das sich mit einer ordentlichen Portion Funk an synthetische Sounds schmiegt. Es würde auch nicht weiter Wunder nehmen, wenn sie bei der Produktion auch noch ihren Haushalt verwurstet hätten, auf der Suche nach Input und Ideen. Der genreübergreifende Einfallreichtum von DJ Sepalot und seinen Mitstreitern scheint grenzenlos zu sein.


Nach dem Intro wird man direkt von Mehr abgewatscht, das einem sowas von in die Glieder fährt, dass man nach dem Hören sofort hinausstürzen und die Weltherrschaft an sich reißen will, vor lauter Positiv-gestimmt-Sein. Man freut sich schon auf die kommende Liveperformance und auf totales Ausflippen; das ganze Album ist mehrheitlich eine deutliche Einladung dazu.


Zwischendrin werden auch mal ruhigere Töne angeschlagen, z. B. mit dem balladesken Du und ich. Man muß seinen Hut vor Schu und Johanna ziehen, die es geschafft haben, das Ende einer Beziehung mit derartiger Grandeur, fast schon schmerzhaft, weil so wahr, durchseziert zu haben. Auf Gästeseite findet sich außerdem die bereits bestens bewährte Kombi Esther/Topf sowie Clueso und Amos, Kennern von DJ Sepalots Fraud! Solo-Album vielleicht ein Begriff.


Wer dem Charme und der Ironie der Jungs bereits erlegen ist, sollte Platz 80 besondere Aufmerksamkeit schenken, ein sehr Blumentopf-typisches Liedchen, welches den geneigten Hörer mit einem dicken Grinsen beschenken wird.

Fazit: Da geht nicht nur einiges, sondern noch MEHR und man kann nur hoffen, dass einem die Töpfe in dieser Form noch lange erhalten bleiben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Die Musikmaschine arbeitet einwandfrei, 21. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Musikmaschine (Audio CD)
Blumentopf beschreitet neue Wege auf ihrem nunmehr fünften Studioalbum, und dafür kann man ihnen dankbar sein. Wenigstens eine Gruppe, die nicht unmotiviert und auf Sicherheit bedacht Alben aneinanderreiht, die sich in ihrer Machart und ihrem Stil kaum unterscheiden und keine Entwicklung erkenntlich machen.

Aber "Musikmaschine" ist nicht aus Selbstzweck innovativ gestaltet worden, sondern weil es sinnvoll erscheint - so sieht es zumindest der Hörer, der sich aufgrund der neuartigen, vielschichtigen und für sich stehenden Musik, die weit über den Begriff "Beat" hinausgeht, begeistert zeigt. Ob "Du sagst mir", dessen Text durch die kraftvolle, antreibende musikalische Begleitung in seiner lebensbejahenden Wirkung perfekt unterstützt wird oder "Die City schläft", das mit seinem unruhigen, energiegeladenen Beat das hektische Treiben einer nächtlichen Großstadt auch melodisch fühlbar macht - selten waren Text und Musik so einheitlich, homogen und intelligent aufeinander abgestimmt. Es mag abgegriffen klingen, aber wie sollte es auch funktionieren, wenn der eine Beat aus den USA stammt und der nächste aus Kroatien von einem Prdouzenten, den man nur vom Namen her kennt? Mit dem Resultat "Musikmaschine" vor Augen kann man Blumentopf nur dazu gratulieren, sich dieser gängigen Praxis einmal mehr versagt zu haben.

"Gern Geschehen" war ein gutes Album, zweifelsohne. Doch auch wenn die Reime saßen, die Beats für sich genommen überzeugten und so manche Textidee ("Manfred Mustermann") unbestreitbar originell ausfiel - hin und wieder machte sich der Eindruck breit, dass das Album etwas höhepunktlos dahinplätscherte, gerade musikalisch fehlte die Energie und den Songs beattechnisch die Eigenschaft, etwas einzigartiges zu sein. Auch waren die Beats nicht derart explizit auf die jeweilige Textidee angepasst.
Genau diesen Mangel hat Blumentopf nun erfolgreich kompensiert - und auch wenn die Texte diesmal inhaltlich und reimtechnisch nicht ganz so umwerfend wie auf "Gern Geschehen" ausfallen, die musikalische Vielfalt steigert die Hörbarkeit des Albums drastisch.

Anspieltipps: Du sagst mir, Lass die Show, Die City schläft, Du und ich
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