Kurzbeschreibung
Dieser Inhalt ist eine Zusammensetzung von Artikeln aus der frei verfügbaren Wikipedia-Enzyklopädie. Seiten: 31. Nicht dargestellt. Kapitel: Verzerrer, Tremolo, Limiter, Kompressor, Leslie-Lautsprecher, Effektgerät, Vocoder, Chorus, Floyd Rose, Hallgerät, Flanger, Wah-Wah, Phaser, E-Bow, Octaver, Exciter, Delay, Fuzz, Binson Echorec, Gate, Bitcrusher, Harmonizer, Expander, Pitch Shifter, Super-Fuzz, Gater, Dynamikprozessor. Auszug: Ein Tremolo (je nach Modell auch Vibrato genannt) ist eine mechanische Vorrichtung am Saitenhalter einer Gitarre, um mittels einer Hebelbewegung Tonhöhenveränderungen hervorzurufen. Wird der Hebel bewegt, ändert sich die Spannung der Saiten und damit gleichzeitig die Stimmung des Instruments. War das System ursprünglich für das Erzeugen von harmonisch oszillierenden Tonhöhenschwankungen im Sinne eines Vibratos gedacht, entwickelten Gitarristen mit der Zeit verschiedene Spieltechniken, um mit Hilfe des Tremolos gänzlich neue Klänge auf der Gitarre zu erzeugen. Obwohl die technisch korrekte Bezeichnung für das System aufgrund seiner Funktionsweise „Vibrato" wäre, hat sich im allgemeinen Sprachgebrauch der Begriff „Tremolo" als Bezeichnung für das Gitarrenzubehör durchgesetzt. Weitere Bezeichnungen sind neben Vibrato auch Whammy Bar, umgangssprachlich Jammer-/Wimmerhaken oder Wibbel. Epiphone Casino mit Bigsby-style VibratoParallel zur Entwicklung der E-Gitarre entwickelte sich das Tremolo. Bereits im Jahr 1929 meldete Clayton „Doc" Kaufmann sein „Kaufmann Vibrola"-Tremolo zum Patent an. Das „Vibrola" besteht aus einem Saitenhalter, der mit einer Feder und einem Hebel ausgestattet ist. Wird der Hebel bewegt, bewegt sich der Saitenhalter und ein leichtes Vibrato ist zu hören. Das ursprüngliche „Vibrola" konnte nachträglich auf alle Archtop-Gitarren installiert werden, bei denen aufgrund der starken Wölbung der Gitarrendecke Saitenhalter und Brücke voneinander getrennt waren. Die erste Serienfertigung des Tremolos erfolgte für die Firma Ri...