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Musik ist meine Sprache: Die Geschichte meines Lebens. Autobiografie
 
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Musik ist meine Sprache: Die Geschichte meines Lebens. Autobiografie [Gebundene Ausgabe]

Lang Lang , David Ritz , Michael Schmidt
4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 288 Seiten
  • Verlag: Ullstein Hardcover (3. November 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3550087365
  • ISBN-13: 978-3550087363
  • Originaltitel: Journey of a Thousand Miles - My Story
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 62.516 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Beeindruckende, über Strecken erschütternde Lebensgeschichte eines Wunderkinds.« HörZu/ 18.12.08 »Man liest das Buch gespannt und betroffen, gewinnt einen Einblick in die Welt eines großen Künstlers, der einen bitteren Weg zur Größe durchstehen musste.« WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU/ 19.01.09/ Sonja Müller-Eisold

WESTFÄLISCHE RUNDSCHAU/ 19.01.09/ Sonja Müller-Eisold

»Man liest das Buch gespannt und betroffen, gewinnt einen Einblick in die Welt eines großen Künstlers, der einen bitteren Weg zur Größe durchstehen musste.«

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Kundenrezensionen

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18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nummer Eins 8. Mai 2009
Von Biene Maya 2013 HALL OF FAME REZENSENT TOP 50 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Lang Lang, der Starpianist aus China, der bereits in jungen Jahren die bedeutendsten Konzertsäle der Welt eroberte, hat hier seine Lebens- oder eher Kinheits- und Jugendgeschichte vorgelegt. Chinesische Künstler stehen ja ohnehin schon im Ruf, bereits als Kinder reichlich gedrillt und geschunden zu werden. Lang Langs Biografie kann als geradezu paradigmatisch für diese Auffassung gesehen werden. Bereits als Kleinkind wird er darauf getrimmt, die "Nummer Eins" zu werden. Die Eltern, Opfer der Kulturrevolution, projizieren ihre ganzen Hoffnungen und Erwartungen auf ihren Sohn. Der Junge wird in eher armen Verhältnissen groß. Die finanzielle Lage verschlechtert sich noch mehr, nachdem Lang Lang als Kind mit seinem Vater nach Peking geht und die Familie allein vom Telefonistinneneinkommen der Mutter leben muss, die in Shenyang zurückgeblieben ist. Vom Vater angetrieben übt Lang Lang bis zur Erschöpfung. Eine "normale" Kindheit erlebt er nicht. Der Gipfel der väterlichen Einflussnahme auf den Sohn ist erreicht, als er versucht seinen Sohn nach einem Misserfolg zum Selbstmord zu zwingen. Diese traumatische Erfahrung wirkt sich verständlicherweise nachhaltig auf das Vater-Sohn-Verhältnis aus. Doch Lang Lang macht weiter. Mittlerweile hat er den Wunsch "Nummer Eins" zu werden derart verinnerlicht, dass er ohne das tägliche Üben gar nicht kann. Schließlich stellen sich auch entsprechende Erfolge ein - und Lang Lang wird auch international bekannt. Wie unglaublich viel Arbeit dahinter steckt, hat der Autor hier aufgeschrieben.
Das Buch belegt übrigens auch sehr eindrucksvoll die kulturellen Unterschiede beim Erzählen. Wenn der junge Mann von seiner harten Kindheit und Jugend berichtet, wirkt das oft etwas übertrieben. Wenn die Situation schon so schrecklich ist, dass es kaum noch erträglich scheint, setzt er immer noch einen drauf. Für einen Westeuropäer ist diese Form des steigernden Erzählens vielleicht etwas befremdlich und die Geschichte vermag nicht so sehr zu berühren, wie es vielleicht der Fall sein sollte. Auch der extreme Egozentrismus (Lang Lang ist nun wirklich nicht das, was man einen "guten Verlierer" nennen könnte...) lässt einen manchmal ein bisschen schmunzeln. Aber in China ist das eben so - ich kenne das von chinesischen Bekannten.
Insofern ist das Buch eine interessante Lektion auch in kultureller Hinsicht.
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Patricia Twellmann TOP 1000 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Nummer eins - darunter geht nichts, der Zweite verliert. Dieses Mantra bekam Lang Lang schon in frühester Kindheit eingetrichtert. Im Zuge der Ein-Kind-Politik in China lagen alle Hoffnungen und Träume seiner Eltern auf seinen Schultern. Eine wahrlich große Bürde für einen kleinen Menschen. Besonders der psychische Druck drohte Lang mehrmals zu zerbrechen. Dennoch rappelte er sich immer wieder auf, bis zum Ziel. Doch zu welchem Preis?

1982 geboren, sind Lang Langs Eltern eine Telefonistin und ein Polizist in Shenyang. Schon früh machte sich die Begabung ihres kleinen Jungen am Klavier bemerkbar, bereits mit drei Jahren bekam er Unterricht. Die Comicfiguren Tom und Jerry inspirierten ihn zum Klavierspiel, es beeindruckte ihn, wie virtuos Tom in einer Folge mit den Tasten klimperte und Jerry auf den Saiten herumsprang. Anschließend verbeugten sich beide im Smoking - und der kleine Lang war infiziert. Seine Zukunft war klar, er wollte ein großer Pianist werden. Das viele Üben störte ihn nicht, im Gegenteil, das Klavier wurde sein bester Freund. Nach seinem ersten Wettbewerbsgewinn zog Lang mit seinem Vater nach Peking, um im Konservatorium aufgenommen zu werden. Seine Mutter blieb zuhause, ihr Gehalt brauchten sie zum Überleben. Inzwischen war das Lebensziel seines Vaters klar geworden: Die Überwachung und Förderung seines Sohnes.
Gute Lehrer sind besonders wichtig, in China haben diese Professoren fast die Allmacht. Was sie sagen, wird gemacht. Sie sind wichtig für die Aufnahme im Konservatorium, denn sie sitzen in der Jury. Jedes Jahr bewerben sich über 2500 Schüler, lediglich 12 werden angenommen. Und nur die ersten sieben erhalten ein Vollstipendium. Wieder ist es für Lang enorm wichtig gewesen, die Nummer eins zu sein, denn Schulgebühren konnten sich seine Eltern nicht leisten. Das Leben nur von nur einem Gehalt mit zwei Wohnsitzen fiel schon schwer genug. In Peking angekommen entwickelten sich bald Gerüchte über das Ausnahmetalent. Neid und Missgunst beherrschten auch Langs Mitschüler und Lehrer am Konservatorium; Können wurde mit Misstrauen begegnet, der Schüler untergraben. Allen Widrigkeiten zum Trotz setzte sich Lang Lang durch ' aber sein Weg dahin war hart. Erst als er in Amerika studierte wurde alles ein wenig leichter für ihn.

Amerika als fremde Welt, fernab chinesische Mentalität. Hier fand er sich wieder und empfand das Üben auch in diesem, für ihn unbekannten Land nie als Anstrengung. Im Gegenteil, er war (und ist immer noch) fasziniert vom Klavier. Es erzählte ihm Geschichten. Lang liebte und lebte seit damals die Musik, die er mit Transformern vergleicht, denn in seinen Augen transformieren sich die Musikstücke auch. Man muss ihn und diese fremde Kultur verstehen lernen, wo Eltern nur ein Kind haben dürfen. Und dieses Kind muss dann alles erfüllen, was sich die Familie wünscht. Fehler und Missgeschicke werden nicht toleriert, denn auch die Umwelt misst die Kinder an ihren Erfolgen. Wettbewerbe sind besonders wichtig und die Nummer eins zu sein am Allerwichtigsten. Wer keine Wettbewerbe in China gewinnt, gilt als nicht talentiert - was Lang am eigenen Leib erfahren musste.

Das Buch ist interessant und gut geschrieben, man spürt die Vibrationen, die in ihm herrschen. Musik klingt durch jeden einzelnen Satz, durch Langs Ausführungen sieht man anschließend Bach, Beethoven, Mozart und noch so einige andere Komponisten mit völlig neuen Augen. Die Qualen, die Lang erdulden musste, zum Beispiel wenn sein Vater ihm verboten hatten, seine Mutter zu sehen, leidet man mit. Überhaupt fällt es schwer, den Vater zu mögen, aber man muss ihm anerkennen, dass er für sein Kind alles ihm Mögliche getan hat. China ist nun mal nicht Europa, und ein hochbegabtes Kind wiederum eine ganz eigene Spezies. Lang Lang bringt uns beides ein bisschen näher, mit interessanten Einblicken in die chinesische Mentalität. Leider ist das Buch recht klein gedruckt, es fällt manchmal schwer, die Buchstaben zu erkennen. Auch fehlt ein wichtiger Bestandteil einer Biographie - die Bilder. Es gibt zwar einige, aber die haben fast ein Briefmarkenformat und sind ohne Lupe schwer zu erkennen.

Fazit

Chinesische Kinder wachsen schon früh mit klassischer Musik auf, trotzdem ist es auch für ein begabtes Kind immer noch schwer, seinen Weg zu finden. Er ist steinig und qualvoll, von Enttäuschungen und Opfern geprägt. Lang Lang hat seinen Weg gefunden, zum Glück hat ihn jemand aufgeschrieben. Lesenswert ist dieses Buch allemal - und hoffentlich gibt es irgendwann auch eine Fortsetzung.
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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Vielleicht zu früh 6. Januar 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Eine Autobiografie eines so jungen Künstlers wie es Lang Lang ja ist, wirkt jedenfalls unvollendet. Mag dieser Ausnahmepianist noch so großartig sein, noch so begabt, er ist "werdend". Im Grunde genommen ist dieses Buch die Beschreibung einer sehr traurigen, gestohlenen Kindheit und erbarmungslosen Drills (Leopold Mozart läßt grüßen). Erstaunlich, wie gesund der Künstler bisher die schrecklichen Methoden überstanden und überlebt hat, er muss einen sehr harten Kern haben. Und dennoch, wenn man ihn spielen hört, wird man verzaubert. Ich stehe Lang Langs perfekter Aufführungskunst nach der Lektüre des Buches nun sehr zwiespältig gegenüber. Ob ich dieses Buch empfehlen kann? Ja - es macht nachdenklich über Perfektion in der Kunst (und anderswo), über den Wert einer Kindheit, über den Wettbewerbs- und Konzertbetrieb in der klassischen Musikszene und über die vielen Opfer, die da gebracht werden und welchen Sinn sie letzlich haben. Das Buch ist nicht sehr umfangreich, flüssig zu lesen, wenn auch in den Ausführungen über die Zeit in Amerika etwas langatmig, daher drei Sterne.
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Ich habe mir dieses Buch in der Bücherei eher halbherzig ausgeliehen, da ich oft Biographien langatmig und langweilig finde. Nicht so bei diesem Buch! Lesen Sie weiter...
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Ein wunderbares Buch von einem außergewöhnlichen Pianisten
Lang Lang ist einer der besten Pianisten der Welt. Seine Konzerte sind wunderbare Geschenke an die Zuhörer. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Strandleben veröffentlicht
freunde der klassischen musik
Für alle Musikfreunde ist dieses Buch ein wahrer Genuss. Sehr informativ wird die schwere entbehrungsreiche und mühevolle Kindheit Lang Langs und das Leben, Streben und... Lesen Sie weiter...
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Einblicke in die Entwicklung eines Pianisten
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Veröffentlicht am 22. März 2010 von Ann-Merit Blum
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So tragisch die Lebensstationen des erst 28-jährigen chinesischen Pianisten auch sein mögen, so hat er neben seinen pianistischen Fähigkeiten einen bedeutungsvollen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. November 2009 von Roland Ropers
lesenswert und informativ, nicht nur was das leben eines getriezten...
...sondern auch zwischen den zeilen zu lesen: ein interessantes psychogramm was die eigenartigkeit der chinesischen gesellschaft anbetrifft. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. März 2009 von V. Wisseler
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