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Musik ist alles und alles ist Musik: Erinnerungen und Einsichten [Gebundene Ausgabe]

Daniel Barenboim , Christiane Landgrebe
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

17. Februar 2014
Daniel Barenboim spricht in seinem neuen Buch über die Kraft der Musik – als gesellschaftlich verbindendes Element, als schöpferische Macht, als sinnliches Vergnügen. Musik bringt Menschen zusammen, schafft Beziehungen und verleiht ihnen Bedeutung – Daniel Barenboim hat es in seiner langen Karriere wie kaum ein zweiter Künstler verstanden, die gesellschaftliche Dimension der Musik herauszustellen. In seinen Aufsätzen und Reden vermag er es, sein Publikum mitzureißen. Themen des Buches sind unter anderem der Zusammenhang von Ethik und Ästhetik in der Musik, Wagners Antisemitismus, die heutige Bedeutung Guiseppe Verdis, das Klavierwerk Ludwig van Beethovens, die moderne Aufführungspraxis und sein Verhältnis zu berühmten Künstlerkollegen wie Claudio Arrau, Wilhelm Furtwängler, Dietrich Fischer-Dieskau, Luciano Pavarotti, Götz Friedrich oder Christian Thielemann. Die Gedanken und Reflexionen eines weltberühmten Künstlers - weit über die Sphäre der Musik hinaus.

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 144 Seiten
  • Verlag: Berlin Verlag (17. Februar 2014)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3827012015
  • ISBN-13: 978-3827012012
  • Originaltitel: La musica è un tutto
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,2 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 118.021 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Daniel Barenboim wurde 1942 als Enkelsohn jüdisch-russischer Einwanderer in Buenos Aires geboren. Sein Debüt als Dirigent gab er 1967 mit dem New Philharmonia Orchestra in London. 1991 wurde Barenboim Chefdirigent des Chicago Symphony Orchestra, und seit 1992 ist er Generalmusikdirektor der Staatsoper Berlin.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ethik und Ästhetik
Wenn ich mich heute zwei so wichtigen Themen zuwende, dann nicht etwa, weil ich mich in einem Elfenbeinturm verschanzen und die täglichen Probleme menschlicher Existenz vergessen will, ganz im Gegenteil: Ich tue es gerade, weil diese beiden Themen für mich immer von größter Wichtigkeit waren, nicht nur beim Musizieren oder Nachdenken über Musik, sondern auch in verschiedenen anderen Lebensbereichen. Ich möchte mich mit der in unserer Gesellschaft stets größer werdenden Kluft beschäftigen, die zwischen künstlerischer Reflexion und dem Nachdenken über die Realität entstanden ist, und der Frage nachgehen, welche Möglichkeiten es gibt, sie zu überwinden.
Das 20. Jahrhundert hat es geschafft, das Wissen zu vereinnahmen und zu parzellieren, anders ausgedrückt, die Spezialisierung hat einen Siegeszug errungen. Ich beschreibe dieses Phänomen gern als Absicht, immer kleinere Phänomene besser und besser zu verstehen: die tödliche Kombination von immer mehr Detailwissen, angewandt auf eine immer enger werdende Welt. Die Spezialisierung schenkt uns zwar in Wissenschaft, Medizin und Technologie wunderbare Ergebnisse, zugleich aber führt sie zu einer Trennung von Ideen und Fakten, die eigentlich zusammengehören. Das klarste Beispiel dafür findet sich im Bereich der Medizin. Oft liegt die Ursache einer Krankheit in einem ganz anderen Teil des Körpers als dem, der gerade untersucht worden ist.
Von der Musik habe ich das Gegenteil gelernt, nämlich, wie wichtig es ist, verschiedene Ideen und Bereiche des Denkens zusammenzubringen. Ein Musikstück ist ein organisches Ganzes, in dem sich jeder Aspekt auf einen anderen bezieht. Musik kann in ihren konstitutiven Elementen nicht zerstückelt werden; eine Melodie ohne Rhythmus kann es nicht geben, ebenso wenig eine Melodie ohne Harmonie, eine Harmonie ohne Rhythmus und so weiter. Das eigentliche Wesen der Musik ist der Kontrapunkt. Ein Thema spricht mit seinem Gegenstück und wird gleichzeitig kommentiert. Wenn sich beim Musizieren ein Element vom anderen löst, verkümmert automatisch die Idee eines Ganzen. Sobald diese Gemeinsamkeit verloren geht, kann man ein Stück nicht mehr als Musik im eigentlichen Sinn betrachten. Es können dann noch interessante oder sogar schöne musikalische Augenblicke entstehen, aber einem als ein Ganzes verstandenem Werk mangelt es an Zusammenhalt, Vollständigkeit und der gegenseitigen Durchdringung aller Elemente, die aus Musik einen wichtigen und bedeutsamen Ausdruck menschlicher Existenz machen.
Meisterwerke vorzutragen ist eine Lebensaufgabe, und dazu gehört die Verantwortung, ich möchte fast sagen die moralische Verpflichtung, sich dem Werk mit voller Hingabe zu widmen. Es mag absurd erscheinen, von einer Ethik des Musizierens zu sprechen oder sogar von einer Ethik künstlerischen Schaffens. Schließlich sind wir es gewohnt, das Wort Ethik vor allem im Bereich der Menschenrechte, der medizinischen Forschung oder der Philosophie zu verwenden. In der Welt der Medizin gibt es zweifellos Dinge, die in den Bereich der Ethik gehören wie etwa Euthanasie oder Stammzellenforschung. So mag es kühn oder gar lächerlich erscheinen, sich vorzustellen, dass es auch bei der Aufführung einer Sinfonie von Mozart oder bei der Komposition eines neuen Werkes ethische oder unethische Aspekte geben kann.
Schwer vorstellbar, dass ein Zuhörer sagt, die Ausführung eines Werks sei ein Irrtum , wie man es beispielsweise im Bereich der Politik von der Entscheidung, einen Krieg zu führen sagen könnte. Der Vergleich ist natürlich nicht haltbar. Und doch haben Interpreten gegenüber einem Werk, dem sie sich widmen, eine bestimmte moralische Verpflichtung. Man spricht oft von explosiver musikalischer Persönlichkeit , und dies ist unleugbar ein wichtiger Aspekt eines Künstlers. Aber oft wird übersehen, dass die erste Pflicht eines jeden Interpreten darin besteht, ein Werk mit Aufrichtigkeit und Hingabe neu zu erschaffen und nicht etwa

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5.0 von 5 Sternen Klare, präzise und verständliche Einsichten 17. März 2014
Format:Gebundene Ausgabe
Natürlich geht es viel um Musik in diesem Buch. Sehr konkret im Übrigen.
Natürlich geht Barenboim dabei in den überschaubaren Texten nicht komplett ganze Werke wie den „Don Giovanni“ oder „Carmen“ oder die „Walküre“ Takt für Takt durch.
Er beschränkt sich in den Gesprächen über konkrete Werke (und auch hier und da über Komponisten wie Verdi, Mozart, Wagner) auf das, was ihm Wesentlich ist an diesen Werken, was ihm einen Schlüssel zum Verständnis ganzer „Musikwelten“ eröffnet hat.

Die Wichtigkeit der Rhythmik bei Verdi, zum Beispiel. Oder, dass manche Werke und Komponisten eben keine Übertreibung verzeihen. Dass bei Mozart jede Vorentscheidung, jeder Versuch eines Dirigenten oder Regisseurs, Schwerpunkte zu setzen, eigene Interpretationen heraus hören zu lesen in direkter Folge zu seiner „Störung“ des Werkes führen.

„Mozarts Größe ist einzigartig. Mozart ist so genial, so einmalig, weil er keinerlei Übertreibung gestattet. Wenn man bei Mozart etwas betonen will, schadet man der Sache, weil man die Natürlichkeit, Einfachheit und Spontaneität beeinträchtigt. Mozart sagt die komplexesten und tiefsinnigsten Dinge auf die einfachste Art“.

Ganz klar und präzise kommt Barenboim auf die wichtigen Punkte, erläutert diese immer wieder auch dem Laien sehr verständlich und eröffnet so einen „ganz einfachen“ Blick auf „komplexe Musik“, immer an konkreten Beispielen aufgeführt.

Vielleicht, so erklärt er selbst, mag das daran liegen, das er einen anderen Weg zum Dirigenten ging, dass er lange Zeit Pianist war, Musiker, die „typische“ Entwicklung eben nicht gegangen ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen EINFACH BARENBOIM ............................ ! 26. März 2014
Von J. Fromholzer TOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
" Hätte Wagner eine Metzgerei gehabt, dann hätte er die besten Hamburger hergestellt, weil er genau gewußt hätte, wieviel Gramm Rind, wie viel Schwein und wie viel andere Zutaten er gebraucht hätte und wie man sie mischen muss. So macht er es mit dem Klang.", Seite 113. Genau das macht Barenboim aus, die Dinge so auf den Punkt zu bringen, so leicht verständlich auf der einen Seite, so herrlich volkstümlich (im besten Sinne), auf der anderen Seite. Richtig ist es obendrein.

Das Buch MUSIK IST ALLES beinhaltet Vorträge und Gespräche Barenboims, und als Epilog einen Nachruf auf Dietrich Fischer-Dieskau.

Wer sich für sehr präzise Aussagen interessiert, für den sind die Gespräche zu einzelnen Opern, in diesem Fall, zu den jeweiligen Scala-Eröffnungen, Walküre, Carmen und Don Giovanni, am interessantesten. Aus dem Gespräch zur WALKÜRE stammt auch obiges Wagner-Zitat Barenboims.

Fazit: Einfach Barenboim !

( J. Fromholzer )
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Format:Gebundene Ausgabe
Großartig wie der Jahrhundert-Künstler Daniel Barenboim mit der Doppelstaatsbürgerschaft von Israel und Palästina gleich zu Beginn seines kleinen Büchleins im Kapitel über "Ethik und Ästhetik" den Siegeszug des technischen Zeitalters in Bezug auf die zunehmende Spezialisierung bemängelt. Die Menschen versinken offenbar in einem kaum noch beherrschbaren Detailwissen, wobei man von Wissen im Sinne von Erkenntnis sicherlich nicht sprechen kann. "Die Spezialisierung führt zu einer Trennung von Ideen und Fakten, die eigentlich zusammengehören. Das klarste Beispiel dafür findet sich in der Medizin. Oft liegt die Ursache einer Krankheit in einem ganz anderen Teil des Körpers als dem, der gerade untersucht worden ist. Von der Musik habe ich das Gegenteil gelernt, nämlich wie wichtig es ist, verschiedene Ideen und Bereiche des Denkens zusammenzubringen. Ein Musikstück ist ein organisches Ganzes, in dem sich jeder Aspekt auf einen anderen bezieht. Meisterwerke vorzutragen ist eine Lebensaufgabe, und dazu gehört die Verantwortung, sich dem Werk mit voller Hingabe zu widmen".
Dem Kosmopoliten Daniel Barenboim, der seit 7 Jahrzehnten auf allen Konzertpodien und in den größten Opernhäusern der Welt zu Hause ist, geht es um das Einswerden zwischen den Künstlern und dem Publikum. Für ein nachhaltiges musikalisches Erlebnis gibt es zwei unverzichtbare Partner: derjenige, welcher ein Werk interpretiert, und derjenige, welcher zuhört. "Vielleicht ist es unmöglich, gerade für die 27. Reihe zu spielen, aber metaphorisch gesprochen kann die 27. Reihe bei der gemeinsamen Anstrengung, Klänge, voller Sinn zum Leben zu erwecken, auf die 1. Reihe projiziert werden..."
Ein sehr inspirierendes Buch, das in nur wenigen Wochen bereits in der 3. Auflage erschienen ist.

Roland R. Ropers
Etymosoph & Publizist
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