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Die Musik des Zufalls. Roman [Gebundene Ausgabe]

Paul Auster
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)

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Kurzbeschreibung

Juli 1997
Viel haben sie nicht zu verlieren, der vom Schicksal gebeutelte Aussteiger Jim Nashe und der bankrotte Zocker Jack Pozzi, als sie sich auf eine Pokerpartie mit zwei kauzigen Lotterie-Million„ren einlassen, die immerhin gute Gewinne verspricht...

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 253 Seiten
  • Verlag: Rowohlt Verlag GmbH (Juli 1997)
  • ISBN-10: 3498000365
  • ISBN-13: 978-3498000363
  • Größe und/oder Gewicht: 20,6 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (22 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.388 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor

wurde am 3. 2.1947 als Nachkomme eingewanderter österreichischer Juden in Newark, New Jersey geboren. Er studierte Anglistik und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University New York (B.A. und M.A.) und fuhr danach als Matrose auf einem Öltanker zur See. 1971-74 lebte er in Frankreich, hauptsächlich in Paris. Nach seiner Rückkehr in den USA nahm er einen Lehrauftrag an der Columbia University an und arbeitete zusätzlich als Übersetzer französischer Autoren (Blanchot, Bouchet, Dupin, Joubert, Mallarmé, Sartre) sowie als Herausgeber französischer Literatur in amerikanischen Verlagen. Paul Auster lebt in Brooklyn, New York, ist mit der Schriftstellerin Siri Hustvedt verheiratet und hat zwei Kinder. Er erhielt Stipendien der National Endowment for the Arts (1977 für Lyrik, 1983 für Prosa), den France Culture Prix Etranger (1988) und den Morton Dauwen Zabel Award (1990). -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Leben ist ein Pokerspiel 31. Juli 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Der Roman zeigt, wie sehr das Leben vom Zufall abhängt, und wie wenig es voraussehbar ist. Es erscheint wie ein Spiel, in dem jemand wahllos die Spielfiguren hin- und herzieht.

Nashe, Hauptfigur des Romans, ist ein sehr ruhiger gelassener Mensch, der die verschiedenen Situationen, die sich ihm bieten, hinnimmt, und sich ihnen anpaßt. Er hat keine Ziele und Wünsche, auf die er zugehen könnte. Er läßt sich treiben, ohne selbst die Initiative zu ergreifen. Als er am Anfang seiner Reise die falsche Highway-Auffahrt nimmt, fährt er einfach in eine andere Richtung weiter, anstatt zu wenden, und in der Richtung weiterzufahren, die er sich vorgenommen hatte. Im Gegensatz zu seinem neuen Freund Pozzi kommt er mit der schweren körperlichen Arbeit und der beinahe gefängnisartigen Situation bei Flower und Stone relativ gut zurecht. Hier sollen sie ihre Spielschulden abarbeiten, nachdem ihr Plan, Nashes letztes Geld im Poker-Spiel gegen die beiden etwas skurrilen Lotto-Millionäre zu vermehren fehlgeschlagen war. Nashe protestiert wesentlich später und sehr viel zaghafter gegen die ungerechte Behandlung, als Pozzi, der sich äußerst heftig dagegen wehrt. Pozzi fordert, ganz anders als Nashe, das Leben und das Glück heraus.

Die Geschichte wird ausschließlich aus der Perspektive Nashes erzählt. Durch Nashes passives Verhalten und die einfache, beinahe kommentarlose Erzählweise gewinnt der Leser Distanz zum Geschehen. Er fühlt sich als neutraler Beobachter der Geschehnisse. Diese Distanz wird intensiviert durch das Motiv der von Stone errichteten ³City of the World3. Durch das selbe Motiv erscheinen die Charaktere wie Spielfiguren. Der häufige Bezug zum Glücksspiel (Poker, Lotto) betont die Zufälligkeit des Ausgangs dieses Spiel, auf das die Charaktere nur wenig Einfluß haben.

Der Roman zeigt sehr deutlich, daß der Verlauf des Lebens nicht voraussehbar oder planbar ist. Anpassung, wie sie in der Figur Nashes dargestellt wird, kann ebenso zum Kontrollverlust führen, wie Pozzis herausfordernde Lebensweise. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keine Musik - Nur Faszination. 9. August 1999
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Sozusagen ein Roadmovie. In Buchform. Es beginnt mit einem Fiasko und endet eigentlich auch in einem. Jim Nash ist ein Feuerwehrmann aus Boston, der vom Pech verfolgt wird. Schließlich verläßt ihn erst seine Frau und er muß seine Tochter zu Verwandten geben. Trotzdem hat er Glück. Sein Vater stirbt und er erbt zweihunderttausend Dollar. Mit dem Geld in der Tasche mutiert er zum Aussteiger, kauft sich ein Auto und beginnt eine ziellose Reise, die in mit ungewöhnlichen Charakteren und Aufgaben versieht. Er trifft Jack Pozzi, einen notorischen Spieler, der zudem genauso bankrott ist, wie Nash selbst. Die beiden haben nichts zu verlieren und sie riskieren alles, um ihr Leben zu fristen. Einiges geht schief dabei. Was, sollte jeder selbst lesen. Was zu sagen bleibt ist die Faszination dieses Auster - Werkes zu loben. Es ist schwerlich wegzulegen. Tiefpunkte gibt es nicht, ein Höhepunkt jagt den nächsten. Schwer hier bei Atem zu bleiben. Schlicht großartig. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Experiment, und ein bißchen mehr als das 3. August 2001
Von Ein Kunde
Format:Taschenbuch
Jim Nashe ist Feuerwehrmann. Als alles mögliche schiefgeht, Nashe aber zweihunderttausend Dollar erbt, wird aus einem dreiwöchigen Urlaub der totale Ausstieg: Nashe kündigt seinen Job und ist dreizehn Monate lang im Auto unterwegs, kreuz und quer durch die Staaten. Kurz vor dem finanziellen Ende trifft er Jack Prozzi, genannt "Jackpot", einen jungen, schmächtigen Pokerspieler, soeben von einer erregten Spielerrunde zusammengeschlagen, mittellos. Nashe ergreift die Chance, hilft Prozzi auf die Beine und stellt die zehntausend Dollar - Nashes letztes Geld -, die "Jackpot" benötigt, um in einer bizarren Pokerrevanche gegen zwei Lottomillionäre antreten zu können. Das Spiel gegen die scheinbar kindischen Freunde verläuft anders, als erwartet; Nashe und Prozzi verlieren alles und mehr als das, und finden sich schließlich in einem gefangenschaftsähnlichen Arbeitsverhältnis: Sie müssen aus den zehntausend Steinen einer schottischen Schloßruine eine Mauer bauen, auf dem Grundstück der Millionäre. Womit die kuriosen Geschehnisse erst richtig beginnen ..

Auster beherrscht die bewundernswürdige Fähigkeit, situations- und/oder ideengetragene Romane schreiben zu können, um die Idee herum entwickeln zu können, so "klein" sie auch scheinen mag. Dabei entstehen mäßige Werke wie "Mr. Vertigo" oder "Leviathan", aber auch drastische, beeindruckende, wie "Im Land der letzten Dinge" und "Timbuktu". "Die Musik des Zufalls" steckt da irgendwie zwischendrin, vor allem, weil die Idee meines erachtens nicht funktioniert, das Experiment fehlschlägt: Dem Roman fehlt jegliche Motivation, jegliche Begründung des Handlungsbogens, er fußt auf der Reflexion des Protagonisten auf völlig willkürliche - zufällige - Geschehnisse, was ihn zwar höchst nachvollzieh- und verstehbar macht, als Lektüre allerdings etwas unbefriedigend. Es entsteht keine "Musik des Zufalls", sondern allenfalls Tonfolgen, die harmonisch klingen, aber keine Melodie entstehen lassen, und das Ende wäre vergleichbar mit einem Konzert, bei dem die Musiker einfach mittendrin die Bühne verlassen, und nicht einmal den Applaus abwarten. Nichtsdestotrotz ein interessantes Experiment, und deshalb durchaus lesenswert.

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Die neuesten Kundenrezensionen
2.0 von 5 Sternen Mitunter langweilig
Hier gibt es schon so viele, sehr gute Inhaltsangaben. Deshalb nur so viel: Die Message des Buches lautet verkürzt: Das Leben ist der reinste Zufall. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von PleuSus veröffentlicht
2.0 von 5 Sternen Sehr amerikanisch, zu amerikanisch...
Jim Nash erbt von seinem Vater, den er kaum gekannt hat, zweihunderttausend Dollar, gibt daraufhin seinen Job als Feuerwehrmann, den er sehr gemocht hat, auf, kauft sich ein Auto... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von Kiepura veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Konfliktfeld Leben
Plötzlich scheint Jim Nashe die Welt offen zu stehen - scheint sich sein Leben von der versöhnlichen Seite zu zeigen - bekommt der 33jährige Feuerwehrmann, dessen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Januar 2010 von Stephan Seither
3.0 von 5 Sternen Paul Auster - Die Musik des Zufalls
Da hätte ich mehr erwartet.
Der sonst von mir wegen seiner Fabulierkunst geschätzte Autor entwickelt Personen und Handlungsstränge und lässt sie dannn... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Mai 2009 von J. Emrich
2.0 von 5 Sternen Was will uns der Autor damit sagen?
Das war früher die Standardfrage aller Deutschlehrer zur Interpretation einer Erzählung. Sehr oft kam mir diese Frage wieder in den Sinn bei der Lektüre dieses... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. August 2008 von Ansgar Schneider
5.0 von 5 Sternen Um alles oder nichts
Wer Paul Auster als Leser verfallen will, sollte Die Musik des Zufalls lesen. Dieser Autor, bei dem man nie weiß, ob sein nächstes Buch einen verärgert oder mit... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. November 2007 von Polar
4.0 von 5 Sternen ein hitziges Buch
Zugegeben, auch mich hat die Poker Euphorie gepackt und ich habe mich locken lassen von Auster. Obwohl es mir natürlich klar war, dass es hier keine road-movie-zocker-show... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Februar 2007 von Projekt Ich
5.0 von 5 Sternen Genius Paulo mal wieder zurecht abgefeiert !!!
Eine echt witzige, unterhaltsame Geschichte...
Kann man genüsslich am Frühstückstisch zwischen Café au Lait und Croissant verdauen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 18. November 2006 von S., MARC
2.0 von 5 Sternen ... Ich fühle mich um das Ende betrogen ...
Also ich habe das Buch von einem Arbeitskollegen geschenkt bekommen als ich im Krankenhaus lag. Ich hatte viel Zeit und habe mich um das Buch bemüht, allerdings habe ich mich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 24. März 2006 von Wolfgang Heinemann
5.0 von 5 Sternen Über die internationale Bruderschaft der streunenden Hunde
Was bestimmt das Leben: Schicksal oder Zufall? Eine immer wiederkehrende Frage in den Romanen und Erzählungen des nordamerikanischen Autors Paul Auster. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juni 2005 von F. Martin
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