Pressestimmen
" Psychiatrische Praxis März 2003
Forschung Frankfurt (Uni Ffm) 1/2004
"... eine derzeit wohl einzigartige Zusammenstellung von Wissenswertem über die Natur der Musik ..."
Musiktherapeutische Umschau 1/2004
"Selten habe ich mit so viel Vergnügen ein didaktisch klug aufbereitetes, immerhin 440 Seiten starkes Sachbuch gelesen."
Westfälische Nachrichten Mai 2002
"Flott geschrieben, von einer Unzahl an Studien untermauert, komponiert der Mediziner und begeisterte Amateurmusiker virtuos ein Buch, das das Zeug zum Standardwerk hat."
Kurzbeschreibung
Warum machen Menschen Musik? Was ist überhaupt Musik? Wie wirkt Musik auf uns? Was geschieht im Gehirn, wenn wir Musik hören, machen oder verstehen? Was ist Begabung? Wie muss ein Konzertsaal aussehen? Warum versteht man Opernsängerinnen so schlecht? Warum gibt es Liebes- und Wiegenlieder? Was ist Musiktherapie? Warum singen Männer in der Badewanne?
Manfred Spitzer sucht die Antworten auf solche Fragen dort, wo Musik »eigentlich« stattfindet: im Kopf, d.h. im neuronalen Netzwerk unseres Gehirns. Die Erforschung dieses Organs, das für Wahrnehmen, Erleben, Handeln und Verstehen zuständig ist, hat in den vergangenen zehn Jahren einen beispiellosen Aufschwung genommen. Was für die Musik daraus folgt, ist Thema dieses Buchs: Sie ist ein Konzert aus der Physik der schwingenden Körper und der Physiologie unseres Organismus. Wer die zugrunde liegenden Mechanismen kennt, wird nicht weniger staunen, sondern mehr, wird Musik nicht weniger schätzen, sondern noch mehr bewundern, wird bewusster hinhören und besser musizieren.
Der Verlag über das Buch
- Die physikalischen und physiologischen Grundlagen der Musik, verknüpft mit neuen Erkenntnissen aus der Hirnforschung - Ein persönliches, interessantes, unterhaltsames Buch von einem musikalischen Arzt und Neurowissenschaftler
Über den Autor
Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer, geboren 1958, studierte Medizin, Psychologie und Philosophie in Freiburg. Von 1990 bis 1997 war er als Oberarzt an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Heidelberg tätig. Zwei Gastprofessuren an der Harvard-Universität und ein weiterer Forschungsaufenthalt am Institute for Cognitive and Decision Sciences der Universität Oregon prägten seinen Forschungsschwerpunkt im Grenzbereich der kognitiven Neurowissenschaft und Psychiatrie. Seit 1997 hat er den neu eingerichteten Lehrstuhl für Psychiatrie der Universität Ulm inne und leitet die seit 1998 bestehende Psychiatrische Universitätsklinik in Ulm. Seit 1999 ist er Herausgeber des psychiatrischen Anteils der Zeitschrift "Nervenheilkunde". Darüber hinaus leitet er seit dem Frühjahr 2004 das von ihm gegründete "Transferzentrum für Neurowissenschaft und Lernen" in Ulm und moderiert eine wöchentlich in BR-alpha ausgestrahlte Fernsehserie zum Thema Geist und Gehirn.