Dieses Album ist ein weiterer Beweis, dass nicht alle Musikhörer sich dem Kommerz verschrieben haben. Ein kleines Album mit dem Titel "Music For Imaginary Films" leistet erfolgreich Widerstand. Die Helden sind in diesem Fall die Amsterdamer Greg Arling und Richard Cameron, die sich bereits in den letzten Jahren mit ihren ungewöhnlichen Soundtracks ein stetig wachsendes Publikum erspielt haben. Die Vorstellungskraft jedes einzelnen Zuhörer steht wohl dann auch im Vordergrund, wenn die Musik uns zwischen Easy Listening, Funk, 70er Spaß und kitschigem Pop in Stimmung bringt. Ein Lob auch dem Super-Artwork des Booklets, denn hier haben einige sehr fähige Menschen ihre kreative Wut zum Besten gegeben.