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Museum der vergessenen Geheimnisse: Roman [Gebundene Ausgabe]

Oksana Sabuschko , Alexander Kratochvil
4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

6. September 2010
Oksana Sabuschkos zweiter Roman ist eine schonungslose, mutige und manchmal schockierende Abrechnung mit den gesellschaftlichen Verhältnissen der Ukraine. In einem komplexen Panorama erzählt sie die Geschichte dreier Frauen und damit auch die schwierige und verworrene Geschichte der Ukraine im 20. Jahrhundert. Daryna ist Fernsehproduzentin in Kiew. Eines Tages entdeckt sie ein Foto der Partisanin Helzja, Mitglied der Ukrainischen Aufstandsarmee in den 40er Jahren, und beschließt, ihre Geschichte in einer Dokumentation aufzuarbeiten, umso mehr, als sie sich im Zuge ihrer Recherchen in Helzjas Enkel verliebt. Fast zur selben Zeit kommt Darynas beste Freundin bei einem Unfall ums Leben, die Malerin Wlada, deren international hoch gehandelte Gemäldeserie »Geheimnisse« bei diesem Unfall verschwindet. Geheimnisse – vor den Bolschewiken vergrabene Ikonen, geheimniskrämerische Mädchenspiele, von der offiziellen Geschichtsschreibung Verschwiegenes, das Unausgesprochene zwischen Männern und Frauen – dieses Motiv durchzieht den überbordend erzählten Roman, der eine erstrangige Mentalitätsgeschichte eines paradigmatischen osteuropäischen Landes darstellt. Oksana Sabuschkos neues Buch ist noch offensiver als ihr Erfolgsroman Feldstudien über ukrainischen Sex, sie verschont weder die Helden der ukrainischen Geschichte noch deren Opfer, weder die Jahrzehnte unter der russischen Sowjetherrschaft noch die ersten beiden Jahrzehnte der Unabhängigkeit, und – da sich der gesellschaftliche Machtkampf gerade auch im Sexuellen spiegelt – weder Männer noch Frauen. Ihre Fragen gehen uns alle an: Ist es vernünftig, die »stillgelegten Geheimnisse« der Geschichte auszugraben – oder sollte man sie aus Sicherheitsgründen gar nicht erst berühren? Wie gehen wir mit den Traumata der Vergangenheit um, von denen wir gar nicht wissen, dass wir sie geerbt haben? Rezensionszitat: »Das Buch fesselt den Leser von der ersten Seite an, was für alle Bücher von Sabuschko zutrifft – ihr fieberhafter, aufgewühlter und äußerst verwickelter Diskurs strahlt eine solche Energie aus, dass der Leser sich dem Willen der Autorin fügen muss, sich am Schopf packen und in den Strudel hineinziehen lässt. Dieses Buch, seit seinem Erscheinen die Nr. 1 aller ukrainischen Bestsellerlisten, ist von so großer Bedeutung, dass Oksana Sabuschko von den Kritikern bereits als zweiter Dostojewski bezeichnet wird … Hier wird die ganze bittere und harte Wahrheit über unsere heutige Realität erzählt.« UNIAN (Ukrainische staatliche Nachrichtenagentur) Textauszug: Ich neige inzwischen zur Ansicht, dass das menschliche Leben nicht nur eine episch aufbereitete Story mit Personal (Eltern, Kinder, Geliebte, Freunde, Kollegen, wer noch …?) ist, die man als mehr oder weniger komplette Abbildung an die Nachfahren weiterreichen kann, so sieht es nur ein fremder Blick, eine Perspektive auf das Leben wie durch das umgedrehte Ende eines Fernrohrs, durch die Linsen verschiedener kurzgefasster Lebensläufe, autobiografischer Anekdoten und Küchengeschichten, der Privatmythen, also das fortwährende Zurechtstutzen der Form für das menschliche Auge; betrachtet man das Leben dagegen aus seiner Mitte heraus, erscheint es wie ein gewaltiger, unförmiger Koffer, vollgestopft mit – für andere überflüssigem – Kram, und diesen Koffer nimmt der Mensch unwiederbringlich mit sich, wenn er diese Welt verlässt. Unterwegs fällt freilich für die Lebenden zum Andenken das eine oder andere Überbleibsel aus dem nicht ganz geschlossenen Koffer (der Wunsch nach einem letzten Birnenkompott, ein schwungvoller Ballettschritt, ein Schwung von unten nach oben ähnlich wie beim Hochsprung) und bleibt, bis es vermodert, in den Köpfen der Finder … jedes Mal wenn ich auf so ein verirrtes Überbleibsel stoße, verspüre ich kaum merklich eine dumpfe Schuld wegen meiner Ratlosigkeit, als könne sich in dem zufälligen Überbleibsel ein Schlüssel verbergen, ein verlorener Code für einen tieferen, verborgenen Sinn des fremden Lebens, und dieser Schlüssel ist mir in die Hände gegeben und ich weiß nicht, in welches Schloss er gehört, und noch schlimmer, ob es dieses Schloss überhaupt gibt …

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 850 Seiten
  • Verlag: Droschl, M; Auflage: 1 (6. September 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3854207727
  • ISBN-13: 978-3854207726
  • Größe und/oder Gewicht: 23,1 x 15,2 x 5,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 465.976 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Oksana Sabuschko, die wichtigste Schriftstellerin der heutigen Ukraine, wurde 1960 geboren und lebt in Kiew. Derzeit ist sie die Vizepräsidentin des ukrainischen Pen-Zentrums und unterrichtet kreatives Schreiben an der Universität Kiew. Im Fischer Taschenbuch ist auch ihr Roman »Feldstudien über ukrainischen Sex« erschienen. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .

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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tief und schonungslos 27. September 2010
Von Tanja
Format:Gebundene Ausgabe
Ich habe das Buch in zwei Tagen gelesen - ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Es eröffnet einen ganz neuen Blick auf die Geschichte des 20. Jahrhunderts - und zwar die Geschichte, die bisher in der traditionellen westeuropäischen Historiographie sowie - natürlich - in der offiziellen russisch-osteuropäischen keinen Platz hatte. Ein ganz anderer Blick auf die Verhältnisse der Gegenwart, ein ganz anderer Blick auf die Soldaten der UPA (der ukrainischen Aufstandsarmee, die eigentlich aussichtslos gegen zwei Mächte im zweiten Weltkrieg kämpfte - gegen die Nazis und gegen die Sowjets), die lange Zeit als Halunken, Räuber und Mörder dargestellt wurde.Man bekommt einen Einblick in das "alltägliche" Leben dieser Menschen - die Autorin hat zahlreiche Interviews mit noch wenigen Lebenden UPA-Soldaten durchgeführt und das gewonnene Material in ihrem Buch benutzt. DAs Buch ist daher sehr gut recherchiert. Es stellt außerdem einen mehr oder weniger typischen "Generationenroman" dar - die Familiengeschichte vor dem Hintergrund der Großen Geschichte. Unbedingt zu empfehlen - für alle, die die Ukraine als Land verstehen möchten. Für alle, welche die heute übliche, auch im Westen durchgesetzte russische Perspektive auf das 20. Jh. im Osteuropa hinterfragen möchten. Für alle, die auch einen guten Liebesroman lesen möchten
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sartorius
Format:Gebundene Ausgabe
Daryna Hoschtschynsya ist Ende 30 und erfolgreiche Journalistin im ukrainischen Fernsehen, als sie auf eine Fotografie aus dem Jahr 1947 stößt, die eine hübsche junge Frau - wir werden sie später als Helzja kennen lernen - und vier Männer zeigt. Das Foto (für das sie sich von einem als körperlich kalt geschilderten Wissenschafter auf einem wackeligen Archivtisch von hinten nehmen lässt - leicht deftig beschriebener Geschlechtsverkehr darf bei der Autorin, die mit Feldstudien über ukrainischen Sex" bekannt wurde, natürlich nicht fehlen - aber auch diese Schilderungen empand ich nie als vulgär) macht sie neugierig und sie begibt sich auf Spurensuche - in ihrer eigenen Familiengeschichte, jener ihres späteren Freundes Adrian und jener ihrer besten Freundin Wlada:

Die als Holodomor bekannte Zeit der durch die Kommunisten künstlich verursachten Hungerkatastrophe,

der Untergrundkampf der Ukrainischen Befreiungsarmee (das eingangs genannte Foto zeigt fünf Mitglieder dieser den Partisanen ähnlichen Gruppe), zuerst gegen Polen, dann gegen die Deutschen und schließlich gegen die Russen,

die Unterdrückung der Sowjetära,

die Goldgräberstimmung der Post-Wende-Ära, die oftmals moralisch höchst fragwürdige Kreaturen nach oben spülte

... auf geradezu mystische Weise scheint alles miteinander verbunden und wird von der Autorin in klugen essayistischen Überlegungen, interessanten Vergleichen und Bildern sowie berührenden Anekdoten in Szene gesetzt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großer Roman - echte "neue" Literatur 5. Juni 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Da bin ich aber sehr froh, dass ich die Rezension in der Zeit über die Sabuschko gelesen habe. Sonst währe an mir wohl dieses grandiose Buch vorübergegangen und das hätte ich noch nicht einmal bedauert, weil ich so unwissend geblieben währe wie zuvor. Solch eine leichtfüßig, tiefgründig daherkommende (geschichtsträchtige) Literatur ist mir selten begegnet. Keine deutsche verschrubelte, intellektualisierende, besserwisserische oder gestelzt-manierierte Betroffenheitsscheiße, die wohlmöglich nur so geschrieben ist, um sich nicht selbst in der eigenen Schreibe gespiegelt zu sehen aber auch kein Ulk, ein Späßchen über Diktatur und Gewalt ' nein, hier haben wir es mit einem grandiosen Werk neuerer Aufklärung zu tun. Für jemanden der sich wirklich für die jüngere europäische Vergangenheit interessiert - ein ABSOLUTES! Muss. Aber auch der Leser, welcher ein bloßes Interesse an den unendlichen Möglichkeiten der Literatur hat, für den ist dieses Werk ein wahrer Quell neuen Erfahrens und Lesens. Eventuell zeigt diese Frau eine Möglichkeit auf, wie Schreiben, neben tradierten und ausgefahrenen Wegen, in unserem Jahrhundert auch funktionieren kann. Eine kleine Anekdote mag zum Abschluss der wenigen Zeilen endgültig zum Lesen überreden oder fürchterlich abschrecken. Ich gebe zu ich bin ein (lesender) Mann! Kann nichts dafür, aber ich telefonierte mit einer literarisch bewanderten Freundin und las ihr ein Stück aus dem 'Museum der vergessenen Geheimnisse' vor. Schrieb dies Mann oder Weib? War meine Frage. Mann! Ihre spontane Antwort. Das mag etwas aussagen, ich hörte es aber mit Freude und weis nun besser als zuvor, dass eine Frau im (sog.) Sozialismus der UDSSR aufgewachsen, irgendwie anders ist. Entschuldigung ' vielleicht irre ich mich auch. Aber das glaub ich nicht. Alles selber erlebt.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen !!! 28. Februar 2012
Von tariX
Format:Gebundene Ausgabe
der text fließt 750 seiten dahin, spannend, neugierig machend, ...

hier im westen unbekanntes wird zur sprache und zur kenntnis gebracht,
manchmal hab ich an t. snyders "bloodlands" gedacht,
dann wieder an die medienberichte zur orangenen revolution, die auch schon wieder lang vorbei ist ...
und so manches aus der jüngeren zeit erinnert an die fehlende moral im sogenannten "westen" ...
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