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Musen des 20. Jahrhunderts
 
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Musen des 20. Jahrhunderts [Gebundene Ausgabe]

Annette Vezin , Luc Vezin , Sabine Herting , Bernadette Ott
3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Knesebeck (1. Mai 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896601644
  • ISBN-13: 978-3896601643
  • Größe und/oder Gewicht: 24 x 19 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 83.656 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Muse zu sein, meint mancher, ist ein leichter Job. Man hat nur da zu sein, hin und wieder einen Kuss zu geben, und ansonsten durch bloße Präsenz den Künstler, Dichter oder Filmemacher zu Meisterwerken anzuspornen. Aber Musen müssen auch geistreich sein. Sie müssen bereit sein, auf ihre Karriere zu verzichten, wie die Frau von Edward Hopper. Und hin und wieder müssen sie auch den Künstler wechseln. Als etwa Helena Dmitriewna Diakonowa, besser bekannt als Gala, einstmals Salvador Dalì besuchte, da war sie noch mit dem surrealistischen Dichter Paul Èluard zusammen. Sicher hat sie Dalì bereits da zum Porträt ihres Gatten inspiriert, denn als es fertig war, war sie bereits mit dem Maler liiert. Sie trennten sich nie, und die Inspiration der Muse war überaus fruchtbar.

Musen des 20. Jahrhunderts versammelt 24 Menschen -- zumeist Frauen --, deren Bestimmung es war, an der Seite eines Künstlers (und in dessen Werken) groß und teils sogar überaus prominent zu werden. Giulietta Masina (Federico Fellini) steht da neben Lou Andreas-Salomé (Friedrich Nietzsche), Nico (Andy Warhol), Peggy Guggenheim (Jackson Pollock) und Martha Fleischmann (James Joyce). Dabei ist der Begriff überaus weit gefasst und etwa auch auf Frida Kahlo und Diego Rivera bezogen, in deren stürmischer Beziehung sicher der/die eine immer auch Muse des anderen war. Dies aber tut dem opulent illustrierten Band keinerlei Abbruch. Ein faszinierender Musenalmanach der etwas anderen Art, der nebenbei auch biografisch aufzeigt, wie schwer der Job der Muse bisweilen sein kann. --Thomas Köster

Kurzbeschreibung

Wer oder was inspiriert Künstler? Was sind die Quellen ihrer oft so erstaunlichen Kreativität? Ohne Zweifel zählt zu den am besten gehüteten Geheimnissen von Filmemachern, Malern und Dichtern. doch was die Meister nicht selbst verraten, geben ihre Biografien nachträglich preis: Hinter dem sprichwörtlichen Kuss der Muse steckt häufig eine konkrete Person, die als Geliebte, Modell oder Kunstmäzenin den Künstler anregt und sein Leben begleitet. In kurzweiligen, sehr persönlichen biografischen Porträts stellen Annette und Luc Vezin in diesem reich illustrierten Band 24 Menschen vor, die an der Seite von Künstlern lebten und ihre Werke maßgeblich beeinflussten. Ob Gala, Lillita, Georgia O’Keefe, Nico oder Hitchcocks Blondinen – auch im 20. Jahrhundert bleibt die Rolle der Muse fast immer den Frauen vorbehalten. Wie die Porträts zeigen, ist ihr Einfluss auf die Kreativen äußerst vielfältig und bleibt bei weitem nicht auf Erotik und weibliche Reize beschränkt. trotzdem sind Verehrung, Leidenschaft oder gar Obsession häufig Teil der Beziehung zwischen Muse und Künstler – und gerade dieses Spiel von Macht und gegenseitiger Einflussnahme macht die Biografien der Frauen so außergewöhnlich und beachtenswert. Das umfangreich recherchierte Bildmaterial dokumentiert das oft äußerst sensible Verhältnis zwischen dem Künstler und seiner Muse. Im Wechselspiel von sehr persönlichen Texten und Bildern entsteht ein packender Einblick in die faszinierenden Lebenswelten der Frauen, die zum Entstehen bedeutender Kunstwerke beitrugen.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
Schlecht recherchiert 24. April 2011
Das Buch ist wunderbar geeignet, um sich erstmals in dieses Thema einzulesen. Zahlreiche Bilder lassen uns in das Leben der Musen eintauchen. Doch: die Geschichten sind extrem schlecht recherchiert. Liest man sich näher in Quellen- und Wissenschaftliche Sekundärliteratur ein, kann man man über dieses Buch nur den Kopf schütteln. Zumal manche der Frauen nicht mal annähernd die MUSE dieses Künstlers waren, so wie die Story über Jackson Pollock und Peggy Guggenheim, die lediglich seine Mäzenin war. Seine Frau Lee Krasner hat ihn in seiner Kunst weit mehr beeinflusst und gefördert. Das Buch ist ein schöner Bildband, nicht weiter!!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Hervorragend! 4. Juli 2003
Das ist doch das Tolle an sogenannten Kollektivbiographien, man entdeckt immer wieder etwas oder jemand ganz Neues! So auch in diesem wunderschön aufgemachten "Sammelband" über die grossen Musen. Wen oder was hat legendäre Künstler inspiriert? Sich mit diesen Frauen, die - meist zu Unrecht - im Hintergrund blieben, einmal näher zu beschäftigen, lässt einen manchen Künstler noch einmal aus einer ganz neuen Perspektive betrachten. Sehr gut gefällt mir an dem opulenten Band, der verschwenderisch mit Fotomaterial ausgestattet ist, dass es nicht nur um bildende Kunst geht, sondern auch um die Musen von Schriftstellern, Filmemachern (z.B. Alfred Hitchcocks Blondinen) und Musikern. Und das Musen zwar vieles gemeinsam haben, jedoch nie über einen Kamm zu scheren sind, erfährt der geneigte Leser obenhin. Dieses Buch macht Lust, sich mit der einen oder anderen Biographie näher zu beschäftigen. Vorallem aber ist es ein Buch zum immer wieder anschauen und festlesen, zum Schwelgen!
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